Für die, die nach mir kommen:
Arbeitsatmosphäre
Hoher Druck, viel Geläster, toxisch. Wenig Ausnahmen an Kolleg:innen.
Karrierechancen
3 Gespräche über Gehaltsanpassung nach Übernahme wurden im Keim erstickt. Wer sehr gut ist, darf alles machen, es bringt einen aber nicht weiter.
Arbeitszeiten
Überstunden fest mit im Vertrag, darüber hinaus weder Ausgleich noch Auszahlung. Gerne länger, und wenn nötig auch Samstag für Dringendes. Mehr als ein trockenes Danke im Flur gabs nie.
Ausbildungsvergütung
lächerlich.
Die Ausbilder
Zuständige Ausbilder kurz vor Rente, desinteressiert und vorzeitig weg. Ein Jahr ohne ausbildungszuständiger Person. Also gab es auch auch keinen Ausbildungsplan. Direkter Vorgesetzte hat dann gut geleitet in anderer Abteilung.
Spaßfaktor
Bin eher mit Bauchschmerzen als Vorfreude hin. Zusammenhalt und Lachen mit guten Kollegen war einzige Lichtblick.
Aufgaben/Tätigkeiten
Verhältnis von Arbeitszeit zu Lernzeit war nicht gegeben. Habe gefühlt mehr gearbeitet als in der Schule gewesen zu sein. Zeit zum Lernen oder Prüfungsvorbereitung gabs nur nach Protest und dann auch nicht wirklich gut. Arebitsmittel unzureichend. Prüfungsrelevante Mittel musste ich selber zahlen.
Variation
Abweichend von erwartbaren Aufgaben wie Layouts, Bildbearbeitung, Banneranimationen, 3D-Renderings, Videodrehs, Schnitt und Produktion war es auch nötig, Powerpoint-Präsentationen für Kunden zu bauen, die Toiletten zu reinigen wenn Reinungunspersonal krank ist oder den Keller aufzuräumen.
Respekt
Von der Geschäftsführung im Grunde keinen Respekt, weder für Zeit, Komplexität oder in Form von Vergütung oder Gesprächen darüber. Vom direkten Chef ja, inklusive Wertschätzung und Verständnis von Aufgabenkomplexität.