Ernüchterndes Ende nach vielen Jahren voller Herzblut
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits wurden sukzessive ausgebaut
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auch die oberste Führungsebene müsste sich in Bezug auf den Umgang mit dem Erfolgsfaktor "Mensch" nachschulen lassen. Gutsherrenmanier ist nicht mehr so erfolgreich.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen betreibt eine strategische Verjüngung seiner Belegschaft. Erfahrene ältere Beschäftigte werden systematisch durch junge, günstigere Arbeitskräfte ersetzt, es sei denn, sie sind best buddy´s mit dem Chef, da geht auch mal etwas älteres durch. Warum verzichtet man auf gute Expertise und jahrelang er-/gelebtes Fachwissen und findet nur frische junge Mitarbeitende mit Master und Doppelmaster die meinen, anderen die Welt erklären zu müssen, cool? Vielleicht sollte man sich über eine gesunde Altersstruktur und die Förderung aller Altersgruppen Gedanken machen.
Arbeitsatmosphäre
Home Office Möglichkeit bestand, Büro hatte zu wenig Kapazität wenn alle anwesend waren. Keine Office Policy, es sah teilweise sehr ramschig aus.
Kommunikation
Vorhandenes Intranet durch neuen Auftritt verschlimmbessert, interne Unternehmenskommunikation als Abteilung eher unprofessionell/ unwissend. Employer-Branding entsteht wenn, dann eher durch Zufall. Alberne Posts auf Instagram sollen kompensieren und Abhilfe schaffen.
Kollegenzusammenhalt
Es gab Kolleginnen und Kollegen, die sich untereinander gut verstanden haben.
Vorgesetztenverhalten
Im HR eher Kindergartenleitung und wenig ansprechbar da Dauertelefonate/ -meetings. Man sollte gerade auch in der Chefredaktion prüfen, ob man egozentrische Führungskräfte weiterhin ernsthaft einsetzt.
Interessante Aufgaben
War mal so, wurde aber stark reglementiert. Sicherlich mit dem Fokus darauf, sich von teureren Fachkräften zu trennen und durch günstige und formbare Newcomer zu ersetzen.
Gleichberechtigung
Wenn die Förderung von Kolleginnen und Kollegen aus dem verschwesterten A. Beig Verlags gemeint ist, dann volle Punktzahl.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich fühlte mich nicht mehr wohl im Team und habe dies auch mehrfach artikuliert. Passiert ist nichts. Dann kam das Angebot, ich könne mich selbständig machen...aber ins Team würde ich nicht mehr passen. Keine Idee, meine Stärken zielgerichtet im Unternehmen einzusetzen. Warum? Man hätte sich mit mir und meinen Fähigkeiten auseinander setzen müssen. Das war wahrscheinlich zu unbequem. Frage ich mich, warum man Geld für Stärkenanalysen zum Fenster rausschmeisst.
Arbeitsbedingungen
Modernes Gebäude mit ausreichenden Parkplätze.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung und gutes Fuhrparkmanagement
Gehalt/Benefits
Aufgrund meiner Führungstätigkeit hatte ich ein vertretbares Gehalt. Ich der Vermarktung sieht es anders aus. Die Provisionsregelungen verstehen selbst die Vorgesetzten nicht.
Image
Verjüngung vielleicht nicht nur bei den Mitarbeitenden sondern bei den Produkten.
Karriere/Weiterbildung
Ich konnte und durfte mich fortbilden.

