Medaille mit zwei Seiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Unternehmensphilosphie der Eigentümer! Langfristigen Entwicklungen und Beziehungen wird Vorrang gegeben vor kurzfristigen Strohfeuern. Die Eigner-Familie begegnet jedem auf Augenhöhe, ist nahbar, absolut bodenständig und voll ins Tagesgeschäft integriert. All dies trifft sicher nur auf wenige Unternehmen zu und hierfür sage ich an dieser Stelle DANKE !
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit zunehmender Größe werden Abläufe und Prozesse, besonders aber auch nötige Veränderungen komplizierter, träger und umständlicher. Zuständigkeiten und Befugnisse zwischen Abteilungen und Vorgesetzten scheinen oft nicht klar zu sein. Diese Probleme sind aber vermutlich das Schicksal aller stark wachsenden, mittelständischen Familien- Unternehmen...
Verbesserungsvorschläge
-Echte Führungskultur etablieren, greifbare Leitlinien und kompetente Führungspersönlichkeiten (idealerweise mit Fachkenntnissen) Aufbauen, Fördern (es gibt ja welche) bzw. ggfs. auch Einkaufen. Selbstdarsteller, Wegducker, Moderationskünstler und Phrasendrescher werden nicht benötigt.
-Auch von höherer Stelle mal mit den kleinen Mitarbeitern sprechen. Das verringert die Weiterleitungs-Verluste, die bei einhalten des Dienstweges auftreten.
- Hinter den Kulissen findet doch mehr Firmen-politisches Gerangel statt, als man hinter der stets hellen Schlüter-Fassade vermuten würde.
Kommunikation
Sowohl innerhalb der Abteilung, als auch zwischen verschiedenen Abteilungen ist die Kommunikation deutlich verbesserungswürdig - teilweise unterirdisch. Sicherlich ist dies einerseits dem Transformationsprozess geschuldet, in dem sich die Fa. befindet; andererseits auch dem Gerangel um Zuständigkeiten und Ressourcen mancher Abteilungsfürsten.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams herrscht im allgemeinen ein gutes Miteinander. Man hilft und unterstützt sich - Auch Spaß kommt nicht zu kurz. Auf die gesamte Abteilung trifft das schon ein kleines Bißchen weniger zu. Abteilungsübergreifend hängt es von der jeweiligen Abteilung ab. Teilweise ist eine direkte Kommunikation nicht möglich - nur über den Vorgesetzten. Das war vor einigen Jahren noch besser. Hier wird die Schlüter-DNA (nieder geschriebene Firmen-Kultur) konterkariert!
Work-Life-Balance
Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar. Zu manchen Zeiten kann man trotz Überstunden nur die größten Feuer austreten.
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich. Teilweise mit fachlicher und/ oder personeller Führung überfordert. Laissez-faire allein funktioniert nicht - Führungskräfte müssen (personell und auch fachlich!) nach objektiven Gesichtspunkten führen, sonst sind sie fehl am Platz!
Interessante Aufgaben
Mal mehr, mal weniger - so interessant, wie ein Bürojob nach einigen Jahren halt sein kann ...
Arbeitsbedingungen
Einfach Top!!! Moderne, klimatisierte Arbeitsumgebung mit kostenfreien Getränken (Wasser, versch. Kaffevariationen, div.Tees ), Küche+Aufenthaltsräume+ Pausenterrasse, höhenverstellbare Tische+ergonomische Stühle, Home-Office, eigenes Fitnessstudio, Parkhaus... Wer diesbezüglich noch etwas vermisst, dem ist nicht zu helfen.
Gehalt/Benefits
Soweit zufrieden. Sicherlich gab es in den Unternehmen der Umgebung in den letzten Jahren höhere Lohn-/Gehaltssteigerungen, im Gegenzug muss man aber auch das Gesamtpaket aus sehr sicherem Arbeitsplatz, regelmäßiger Gehaltszahlung, Altersvorsorge, Benefiz wie Jobbike, Gym, Fitnesskurse, frisches Bio-Obst etc... sehen.
Andere Firmen haben Kurzarbeit oder bauen Stellen ab - Schlüter wächst!
Image
Schlüter ist in der Branche und auch darüber hinaus ein Begriff und wird sehr positiv wahrgenommen!
Karriere/Weiterbildung
Es gibt allgemeine Kursangebote wie Englisch, Excel, PowerPoint, Zeitmanagement, Wie wirke ich auf andere, etc. Fort- und Weiterbildungen mit fachlichem, beruflichem Hintergrund werden nicht angeboten. Private nebenberufliche Weiterbildung wird nicht speziell unterstützt aber auch nicht kritisch gesehen.


