4 Mitarbeiter:innen, die bei SCHMIDT Technology eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,3 von 5 Punkten.
Zu wenig Unterstützung, zu viel Frust
1,8
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung in Sankt Georgen im Schwarzwald gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Abteilungen fördern die Auszubildenden und die Kolleg:innen sind freundlich und hilfsbereit.
Die Ausstattung in manchen Bereichen ist modern und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten.
Es gibt die Möglichkeit, in verschiedenen Abteilungen Erfahrungen zu sammeln (wenn man Glück hat, in Abteilungen zu landen, die einen unterstützen)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungleiche Behandlung durch die Ausbildungsleitung; persönliche Sympathien entscheiden über Chancen und Förderung.
Alte, unpraktische Strukturen,
Kaum Unterstützung bei Abteilungswünschen; man wird oft in Abteilungen „festgesetzt“, die einem nicht gefallen.
Arbeitszeiten sehr starr, wenig Flexibilität bei Berufsschule oder früherem Feierabend.
Begrenzte Übernahme- und Aufstiegschancen; neue, unqualifizierte Mitarbeiter werden oft bevorzugt eingestellt.
Stimmung teilweise angespannt, besonders unter den Mitarbeitern; fehlende Räume für Austausch und Pausen.
Verbesserungsvorschläge
Modernisierung der Abläufe: Viele Prozesse (z. B. Essensmarken verteilen, Kassenabrechnung) könnten digitalisiert oder automatisiert werden, um die Ausbildung effizienter und zeitgemäßer zu gestalten.
Flexiblere Arbeitszeiten: Arbeitsbeginn und -ende sowie Absprachen bei Berufsschule oder früherem Feierabend sollten flexibler gehandhabt werden.
Förderung statt Blockieren: Azubis sollten gleichberechtigt behandelt und nach Fähigkeiten gefördert werden, unabhängig von persönlichen Sympathien der Ausbildungsleitung.
Abteilungswechsel erleichtern: Wünsche nach Abteilungswechseln sollten ernst genommen werden, um ein breites Erfahrungsspektrum zu ermöglichen.
Aufenthalts- und Austauschräume: Ein Raum, in dem sich Azubis austauschen und vernetzen können, würde die Stimmung und das Lernen verbessern.
Transparente Karriere- und Übernahmechancen: Klare Perspektiven für Übernahme und Aufstieg erhöhen Motivation und Zufriedenheit der Auszubildenden.
Alte Strukturen überdenken: Viele Regeln und Abläufe wirken veraltet. Eine Überprüfung und Anpassung an moderne Ausbildungsstandards würde den Ausbildungsalltag spürbar verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Geht so… Die Stimmung ist meist nicht so gut, da jeder sein eigenes Süppchen kocht und jeder immer gut dastehen möchte. Deshalb weiß man nie, wem man etwas anvertrauen kann und wo es später überall landet. Unter den Azubis war die Stimmung jedoch immer sehr gut, man hat sich verstanden, auch wenn das von manchen Seiten nicht gerne gesehen wurde. Leider fehlt auch ein Aufenthaltsraum, um sich mal untereinander auszutauschen – das möchte man im Unternehmen nämlich nicht.
Karrierechancen
Sehr schlecht: Trotz fehlender Arbeitskräfte in der Abteilung erhalten manche Azubis danach nur einen befristeten Arbeitsvertrag oder werden gar nicht übernommen. Aufstiegschancen gibt es kaum. Wenn ein Abteilungsleiter geht, werden lieber neue, unqualifizierte Mitarbeiter eingestellt, anstatt die bereits vorhandenen Kollegen zu fördern.
Arbeitszeiten
Sehr schlecht: Man musste immer pünktlich um 7:15 Uhr da sein. Wenn man ein paar Minuten früher kam, wurde diese Zeit nicht angerechnet. Die Arbeitszeit ging immer bis 16:15 Uhr. Wenn man Berufsschule hatte, die nur bis 12:00 Uhr ging, musste man danach noch arbeiten – von Villingen aus, auch wenn man kein Auto hatte.
Ausbildungsvergütung
Das Gehalt war in Ordnung, aber nichts Besonderes. Es gab auch keine Bonuszahlungen bei guten Noten – lediglich einen gravierten Stift mit dem eigenen Namen.
Die Ausbilder
Leider gibt es sehr große Unterschiede in der Behandlung der Auszubildenden. Wenn die Ausbilderin einen nicht mag, hat man nur sehr geringe Chancen auf eine gute Förderung. Ungleiche Behandlung führte dazu, dass teilweise regelrecht Angst unter den Azubis herrschte, besonders bei Gesprächen mit der Ausbilderin. Wünsche nach Abteilungswechseln wurden oft ignoriert – man wurde in Abteilungen eingesetzt, die einem nicht zusagten, und ein Wechsel war danach meist nicht mehr möglich.
Spaßfaktor
Die Erfahrungen hängen stark von der jeweiligen Abteilung ab. Es gibt wirklich gute Abteilungen, in denen man gefördert wird und sinnvolle Aufgaben erhält. Leider gibt es auch Abteilungen, in denen man hauptsächlich uninteressante oder wenig lehrreiche Aufgaben bekommt, z. B. Aufgaben, die andere Mitarbeiter nicht erledigen möchten oder das ständige Abnehmen von Telefonen, selbst wenn man eigentlich andere Aufgaben hätte und die Kollegen gerade lieber private Gespräche führen möchten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie oben erwähnt, hängt dies stark von den Abteilungen ab, in denen man gerade eingesetzt wird. Des Weiteren muss man noch Essensmarken im ganzen Geschäft verteilen und mit einer schweren Kasse abrechnen. Durch die ganze Firma laufen ist auch nicht wirklich schön, obwohl man dies sicherlich auch anders regeln könnte.
Variation
Ist auch je nach Abteilung unterschiedlich.
Respekt
Meine Kollegen waren freundlich, die Ausbilderin jedoch nicht immer.
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Industriemechaniker im Bereich Produktion in Sankt Georgen im Schwarzwald absolviert.
Verbesserungsvorschläge
Ausbilder genauer beobachten
Die Ausbilder
teilweise unfaire Behandlung der Auszubildenden, zu wenig Aufsicht sowie Hilfsbereitschaft vonseitens des Ausbilders
Ex-Auszubildende:rHat 2012 eine Ausbildung zum/zur Kaufmännisch im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Sankt Georgen im Schwarzwald abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Bezahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Umgang mit Mitarbeitern, systematisches Mobbing von oben, keine Betriebsversammlung, veraltetes Arbeitszeitmodell (es klingelt noch eine Glocke), Homeoffice wohl auch in Zeiten von Corona ein Fremdwort, Teilzeit nicht sehr üblich (gibt Ausnahmen), Vereinbarkeit von Familie von Beruf ein Fremdwort, Respekt und Fairness fehlt, Verbesserungsvorschläge unerwünscht, hohe Fluktuation (besonders bei den jungen Mitarbeitern)
Verbesserungsvorschläge
Zu viele..... vielleicht mal mit Selbstreflexion anfangen. Weltfremde Ausdrücke und Verwunderung z.B. bei Gerichtsklagen/Fluktuation/Kündigungen
Arbeitsatmosphäre
Belastend, da viele Kollegen auf einer schwarzen Liste stehen und diese Erzählungen natürlich geteilt werden und so stetig über den Mitarbeitern schweben. Verbale Attacken, Zwangsversetzungen, Aufhebungsverträge, etc.Trotz kurzer Zugehörigkeit kann ich über einiges berichten - solche Geschichten, Erlebnisse (auch eigene) prägen sich ein. Wie von anderen erwähnt, werden alle Mails an der Zentrale abgedruckt und abends entsprechenden Personen mitsamt der Fax-Kopien vorgelegt. Die Eingangspost erfolgt mittags/vormittags im gleichen Schema. Ich selbst musste auch schon diese Verteil-Arbeiten als Azubi vornehmen.
Karrierechancen
Höchstens mit Vitamin B möglich.
Übernahme von guten und fleißigen Azubis immer gesetzt (Fluktuation hat auch was Gutes)
Arbeitszeiten
40h Woche Kein großer Spielraum für Gleitzeit. Als kaufmännischer Azubi musste man regelmäßig länger arbeiten (Zentrale muss länger besetzt sein) und hatte so zwangsläufig Überstunden. Diese dann abzufeiern war nicht gern gesehen. Obwohl ein halber Gleittag pro Monat als Azubi ja mal nix ist und die Überstunden sogar angeordnet waren. Es klingelt übrigens eine Uhr bei Beginn und Ende der Kernzeiten, sowie bei den Pausen.
Überwachung der Arbeitszeiten - zu spätes kommen (auch nur eine Minute) oder gar Überstunden, alles nicht gern gesehen.
Als kaufmännischer Azubi hatte man meist halbe Tage in der Berufsschule. Direkt nach Ende der Schule musste man zum weit entfernten Auto rennen und zum Unternehmen rasen, damit man noch ein bisschen Pause machen konnte. Man gestand einem ja nur einen kleinen Zeitraum für Pause zu, womit auch die Fahrtzeit abzudecken war. Andere Mitschüler in anderen Unternehmen bekamen die reale Fahrtzeit plus die gesetzlich geregelte Pausenzeiten angerechnet.
Ausbildungsvergütung
War ok, nicht Tarif, aber dennoch angemessen
Jedoch entzog sich mir die Berechnungsgrundlage für die Fahrten zur Berufsschule. Der Arbeitgeber muss die Fahrten zur Berufsschule bezahlen. Mit Bus/Bahn war das über die Belege (Monatsticket) eindeutig belegbar und ok. Aber mit Wechsel zum Auto war es plötzlich nur ein Bruchteil und nicht nachvollziehbar. Musste man so schlucken, nachfragen kannst dir sparen, sonst leidet man für seine "Frechheit" noch.
Die Ausbilder
Absolut ungeeignet. Azubis werden unter Druck gesetzt, gemobbt oder auch mal verbal angegangen. Entscheidende Personen haben oft die Köpfe zusammengesteckt und sich über Mitarbeiter lustig gemacht/ausgelassen. So manch eine Kündigung oder ein Aufhebungsvertrag wurde so ausgetüftelt. Auch als Top-Azubi musste man leiden. Sachliche und fachliche Kompetenz Fehlanzeige!
Spaßfaktor
2 Sterne für die Kollegen.
Aufgaben/Tätigkeiten
In Ordnung. Man wird/wurde in der Ausbildung in vielen Bereichen eingesetzt. Mentalen Arbeitsstress durch Überlastung gab es nicht.
Einen kritischen Punkt gibt es aber. Wurde mehrere Monate in produktionsnahen Abteilungen (z.B. Lager/Logistik/Wareneingang) eingesetzt und bekam keine Arbeitsschutzkleidung gestellt, wie Arbeitssicherheitsschuhe. Die anderen kaufmännischen Azubis auch nicht. Dies führte beinahe zu einem Arbeitsunfall bei mir, in dem ich mit meinen schmalen Turnschuhen rückwärts beim Palette verschieben in das Pedal eines Industrietackers (für Kartons) geraten bin, der an meinem Arm lostackerte. Die Sicherheitsschuhe sind breit genug um so etwas zu verhindern, hatte ich aber nicht.
Variation
Siehe Aufgaben/Tätigkeiten
Respekt
0 Sterne kann man leider nicht geben. Eine Geschichte: als Azubi saß ich in der Finanzbuchhaltung, direkt neben dem Büro einer Führungskraft. Plötzlich hörte ich Schreie, wie ich sie noch nie zuvor gehört habe in meinem Leben. Ein Mitarbeiter wurde angebrüllt - mit dem Ziel einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Hätte sich der Mitarbeiter wirklich etwas zu Schulden kommen lassen, hätte man keinen Aufhebungsvertrag gebraucht und es über eine fristlose Kündigung regeln können. Der Fall ging dann vor das Arbeitsgericht und der Mitarbeiter bekam Recht. Streitigkeiten vor Gericht waren/sind keine Seltenheit. Noch immer werden unliebsame Mitarbeiter über den Hinterausgang herausbegleitet.
Ex-Auszubildende:rHat 2014 eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann in Sankt Georgen im Schwarzwald abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- man wird als Auszubildenter Industriekaufmann/frau in vielen Abteilungen eingesetzt - in den meisten Abteilungen wurde man behandelt wie ein "normaler Mitarbeiter", man bekam also dementsprechend anspruchsvolle Aufgaben - in den einzelnen Abteilungen war oft ein guter Zusammenhalt zu erkennen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- man wird von den für die Azubis Zuständigen sehr streng behandelt. Oft war der Umgang nicht fair und erst recht nicht einfühlsam. Dadurch herrschte oft eine ängstliche, bedrückende Stimmung unter den Azubis und führte dazu, dass man ungerne zur Arbeit gegangen ist. Das beeinflusste nicht nur stark die Stimmung während der Arbeit, sondern auch die private. - als Azubi bekam man mit, dass die einzelnen Abteilungen und Abteilungsleiter oft wenig Entscheidungsfreiheit und viele Vorschriften hatten - Kein Vertrauen und viel Kontrolle von der Führungsebene (z.B. wurden alle E-Mails ausgedruckt und der Fürhungsebene vorgelegt) - insgesamt herrschte, durch die oben genannten Punkte, schlechte Stimmung - veraltetes Arbeitszeitmodell
Verbesserungsvorschläge
- flachere Hierarchie - mehr Vertrauen und weniger Kontrolle - Ausbildungsbetreuung komplett neu aufrollen (respektvollen, fairen Umgang einführen; Einfühlungsvermögen, Motivation und Förderung der Azubis einführen) - zeitgemäßes, flexibles Arbeitszeitmodell einführen
Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird SCHMIDT Technology durchschnittlich mit 2.5 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden SCHMIDT Technology als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 4 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich SCHMIDT Technology als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.