17 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich am 8. April 2026 als Referent Unternehmenskommunikation beworben und eine automatische Eingangsbestätigung erhalten, die persönliche Prüfung und baldige Rückmeldung versprach. Nach drei Wochen habe ich telefonisch nachgehakt; die Personalerin sagte, ich würde "nach dem Wochenende" kontaktiert. Zwei Monate später habe ich immer noch nichts gehört — keine E-Mail, keinen Anruf, keine Absage.
Das ist inakzeptabel und zeigt eklatante Unprofessionalität im Umgang mit Bewerbern. Versprochene Rückmeldungen werden offenbar bewusst ignoriert. Wenn ein Unternehmen nicht einmal grundlegende Kommunikationsstandards einhält, kann man weder auf Zuverlässigkeit noch auf Respekt hoffen.
Fazit: Keine Wertschätzung der Bewerber, schlechte Kommunikation, nicht empfehlenswert für Kandidaten, die professionelles Verhalten erwarten.
Vermutlich tragen auch die unangenehmen Temperaturen ihren Teil zu den zunehmend negativen und respektlosen E-Mails bei. Auffällig ist vor allem, dass kaum noch nachvollziehbare Begründungen geliefert werden. Keine Erklärung, keine Transparenz, keine sachliche Argumentation – stattdessen nur pauschale Aussagen wie „geht nicht“ oder „nicht möglich“. Genau diese Gleichgültigkeit zeigt, wie wenig Interesse inzwischen an ehrlicher Kommunikation mit Bewerbern besteht.
Dabei ist seit Jahren bekannt, dass ein Großteil der offenen Stellen in Deutschland überhaupt nicht öffentlich ausgeschrieben wird. Experten schätzen, dass rund 60 bis 70 Prozent aller freien Arbeitsplätze über den sogenannten verdeckten Arbeitsmarkt vergeben werden. Bei Führungs- und Spitzenpositionen liegt der Anteil angeblich sogar bei bis zu 80 Prozent. Trotzdem wird Bewerbern weiterhin vermittelt, sie müssten sich lediglich „mehr bemühen“, obwohl viele Entscheidungen intern längst getroffen sind.
Besonders fragwürdig ist, dass zahlreiche Stellenanzeigen monatelang oder sogar über ein Jahr hinweg auf Jobbörsen online bleiben, obwohl offensichtlich entweder kein echtes Interesse an einer Besetzung besteht oder die Position intern vergeben wurde. Für Bewerber bedeutet das nichts anderes als Zeitverschwendung, künstlich erzeugte Hoffnung und unnötige Demütigung durch automatisierte Standardabsagen.
Die eigentliche Frage ist daher nicht mehr, warum Bewerber frustriert sind, sondern warum Politik, Unternehmen und teilweise auch die Bundesagentur für Arbeit diese offensichtlichen Missstände seit Jahren hinnehmen. Entweder kennt man die Ursachen und ignoriert sie bewusst, oder man hat den Bezug zur Realität des Arbeitsmarktes längst verloren.
Für viele Bewerber entsteht inzwischen der Eindruck, dass Transparenz und Fairness im deutschen Arbeitsmarkt nur noch Schlagworte sind, während in Wahrheit Beziehungen, interne Netzwerke und intransparente Prozesse wichtiger sind als Qualifikation, Motivation oder Berufserfahrung.
Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, obwohl die Stelle, auf die ich mich beworben hatte, intern bereits nicht mehr gesucht wurde. Diese Information wurde mir erst im Gespräch mitgeteilt.
Stattdessen wurde ich darauf verwiesen, mich auf andere Positionen im Unternehmen zu bewerben, darunter auch eine potenzielle neue Stelle, deren Rahmenbedingungen (Aufgaben, Gehalt, genaue Ausgestaltung) noch nicht feststanden.
Der gesamte Eindruck war leider wenig strukturiert und nicht besonders wertschätzend gegenüber meiner Zeit als Bewerber. Auch die grob angesprochenen Gehaltsvorstellungen wirkten im Vergleich zu Marktstandards eher niedrig.
Positiv:
- Freundlicher Umgang im Gespräch
Verbesserungsvorschläge:
- Aktuellen Stand der Stelle vor Einladung prüfen und transparent kommunizieren
- Klar definierte Positionen mit konkreten Rahmenbedingungen besprechen
- Bewerbungsprozesse besser koordinieren
Insgesamt hat der Prozess bei mir keinen professionellen Eindruck hinterlassen.
Nachdem mir bei einem persönlichen Gespräch Versprechungen gemacht wurden, konnte sich die Personalabteilung leider 1,5 Monate nicht mitteilen, dass ich abgelehnt wurde. Nach mehreren Anrufen und nachdem mehrfach rumgedruckst wurde, habe ich dann eine feige absage per Mail am folgenden Tag erhalten.
keine
Ich habe mich innerhalb eines halben Jahres zweimal auf passende Stellen bei Schmitt & Sohn beworben. In beiden Fällen erhielt ich bereits innerhalb kürzester Zeit eine Absage.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass hier ein sehr streng eingestelltes ATS-System (Algorithmus) die Vorauswahl trifft, ohne dass eine Prüfung der Qualifikationen stattfindet. Die Schnelligkeit und Art der Absagen erweckten bei mir den persönlichen Eindruck, dass eine echte Prüfung der Bewerbungsunterlagen gar nicht vorgesehen war. Als qualifizierter Bewerber empfinde ich diesen Prozess als wenig wertschätzend. Ich werde von weiteren Bewerbungen absehen.
Leute nicht nach dem Aussehen sondern nach Qualifikation bewerten...
Ein Handout mit den Kerninfos zum Arbeitsvertrag, Gehaltsbestandteilen und Benefits früh im Bewerbungsprozess hätte bei mir einige Fragen gespart.
Die Provisionen vielleicht etwas mindern, dafür das Gehalt etwas aufstocken. Ansonsten alles sehr zufriedenstellend.
Gibt es nichts.
So verdient kununu Geld.