Moderner Arbeitgeber- Fehlanzeige...
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Bikeleasing richtig gut
- man muss sich nicht zu Tode schuften
- es gibt immer mal wieder nette Firmenfeste
- der Geschäftsführer ist total auf Augenhöhe der Mitarbeiter und kennt diese alle per Namen, ich finde ihn total sympathisch ( :
- die Damen am Empfang sind immer freundlich, man wird in der Früh schon freundlich begrüßt und bekommt immer eine schnelle Hilfe, angefangen beim Büromaterial, bis hin zu Bewirtungen für Gäste und Kunden
- einige Dinge sind schon digital, wie der Lohnzettel oder die Stempeluhr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Arbeitszeiten... nur weil man 40 Stunden vor Ort ist, heißt das nicht, dass man 40 Stunden produktiv arbeitet (flexibel Zeiten auf- und abbauen während Projekten, ist in der Produktion möglich, in der Verwaltung nicht, weil Überstunden nicht gerne gesehen werden
- einige Leute haben einen ernsthaften Schulungsbedarf... manche sprechen extrem schlechtes Englisch (vor allem für ausländische Kollegen mühsam...), manche verstehen gar nichts in Abas, wiederum andere machen einfach, was sie für richtig halten, sehr zum Ärger der Kollegen, die es wieder glatt ziehen müssen
Verbesserungsvorschläge
- transparentere Strukturen schaffen
- Leute einstellen, die mehr können, außer "klug" reden
- mehr auf die Mitarbeiter eingehen.... manchmal bekam man die schlechte Laune der Führungskräfte förmlich ab, nur weil man mal eine Frage hatte
- das Gebäude muss dringend saniert werden.......
- Papier in der Verwaltung abschaffen (Urlaub wird beispielsweise per Zettel beantragt..... unvorstellbar)
- nicht beleidigt sein, wenn Leute gehen, sondern versuchen, die Gründe zu verstehen
- mehr die Azubis fördern und in die Ausbildung investieren. Die Schreiner- Azubis beispielsweise bräuchten dringend eine Lehrwerkstatt und spannende Projekte, wie mal ein Möbelstück bauen
- das "alteingessene" Personal mal austauschen, das keine Veränderung möchte und Sachen so macht, nur weil sie schon immer so waren
- hinterfragen, was die Aufgaben der Personen sind. Viele langweilen sich den ganzen Tag, ohne dass es jemand merkt
- Die HR Damen sollten mehr für eine bessere Unternehmenskommunikation tuen (ansonsten entstehen Gerüchte und Unmut über Zu- und Abgänge, oder Missverständnisse, warum der Kollege schon wieder eine Lohnerhöhung bekommen hat und man selber nicht...)
Arbeitsatmosphäre
Altes Verwaltungsgebäude ohne Klima-Anlage. Im Winter wiederum fällt öfter mal die Heizung aus und man friert. Keinen Pausenraum, keine Rückzugsorte für Mitarbeiter, keinen Innenhof, wo man mal im Sommer gemütlich mit den Kollegen einen Kaffee trinken kann.
Image
Es gab vermehrt Qualitätsprobleme bei den Produkten oder Unzufriedenheit bei den Kunden, weil die Vertriebskollegen nicht erreichbar waren.
Work-Life-Balance
Ich selber war nie überlastet, sondern eher von Langeweile geplagt. Es soll aber auch Kollegen geben habe ich munkeln gehört, die extrem viele Überstunden für lau schieben müssen, da es keine Vertretung gibt oder sie die einzigen sind, die das entsprechende Fachwissen verfügen.
Karriere/Weiterbildung
Ich kenne eigentlich keinen Kollegen, der eine ernsthafte Weiterbildung gezahlt bekommen hat. Wenn man sowas machen möchte, muss man es auf private Kosten machen.....
Gehalt/Benefits
Löhne sind willkürlich. Benefits gibt es ein paar wie Bikeleasing, welches ich gerne genutzt habe. Eine genießbare Kantine wäre schön gewesen, oder einen Getränkeautomat mit Kaffee und Wasser, der appetitlicher ist. Die Mikrowelle in der Mitarbeiterküche ist auch total ranzig und nicht nutzbar. Man muss sich daher selbst mit Leberkäs oder Ähnlichem vom V-Markt aus der Umgebung versorgen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es könnte "grüner" um das Gebäude sein........
Kollegenzusammenhalt
Meine Kollegen sind super. Ich glaube wir sind da alle auf einer Wellenlänge.
Umgang mit älteren Kollegen
Eigentlich gut, es gibt einige Kollegen, die bereits seit vielen Jahren da sind.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise gibt es engagierte Vorgesetzte, teilweise auch welche, die sich lieber wegducken und im Homeoffice chillen. Gerade die produktiven Vorgesetzten sind eher als Vorbilder wahrnehmbar und kümmern sich sehr um die Anliegen der Mitarbeiter.
Arbeitsbedingungen
Die Produktionshalle ist laut und im Sommer unerträglich heiß. Ich war froh, dass ich im warmen Verwaltungsgebäude meinen Platz hatte. Ein Rundgang durch die Hallen im August reichte mir. Die IT Landschaft ist verbesserungsbedürftig. Man muss sein privates Handy für geschäftliche Zwecke nutzen, die Laptops sind alt. Manche haben auch keinen Laptop.
Kommunikation
Fragwürdig. Leute kommen und gehen im regen Wechsel, ohne dass dies wirklich kommuniziert wird. Vor allem wenn man sich die Frage stellt, wer nach einem Weggang des Kollegen die Aufgaben übernimmt.
Gleichberechtigung
Am liebsten würde ich hier null Sterne geben. Die Löhne sind völlig unverständlich. Wer gute Beziehungen hat, bekommt mehr. Es wird nicht nach Leistung beurteilt.
Interessante Aufgaben
Oft habe ich mich zu Tode gelangweilt. Niemand hat hinterfragt, was die Kollegen den ganzen Tag machen. Man hat halt geschaut, dass man irgendwie den Tag rumbekommt, damit man keine Minusstunden macht. Das Ganze liegt daran, dass Leute eingestellt werden, die völlig überflüssig sind und niemand weiß, was deren Aufgaben oder Auftrag ist. Aber das spielt keine Rolle.