Mittelmäßiger Mittelständler mit Sarnierungsbedarf.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Elektroautos können umsonst geladen werden. Dies geht jedoch nur wenn man vor 8 Uhr in der Firma ist, da diese sonst voll geparkt sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Work-Life-Balance, Arbeitsweisen und Methodik in manchen Abteilungen, Personal Planung
Verbesserungsvorschläge
Einführen von Klaren Kommunikationsstandards.
Neustrukturierung mancher Abteilungen. Hier gibt es Abteilungsgrößen von ca. 30-5 Leuten. Personal wird aufgrund nicht mehr Zeitgemäßer Strukturierung oft zwischen den Abteilungen hin und her getauscht, wie auf einem Basar, was eine verlässliche Planung in den Projekten schwierig macht.
Arbeitsatmosphäre
Die Moral ist seit einem Jahr auf einem Tiefstand. Die Fluktuation vorallem auf Bauleiter und Montage Ebene ist Enorm.
Viele neue Mitarbeiter verlassen das Schiff in der Probezeit oder im ersten Jahr. Hier ist eine Abteilung besonders stark betroffen.
Die Zusammenarbeit in der eigenen „Verantwortungsebene“ ist meistens sehr gut. Je nach Führungskraft oder Verantwortlichen ist diese ebenfalls entspannt, manchmal zu locker um professionell zu arbeiten. Es gibt aber auch einige Mikromanager in dieser Firma.
Eine Worklife Balance zu organisieren ist sehr schwierig. Dies ist eigentlich nur möglich wenn keine Aufträge da sind.
In einer Hochphase hat man eigentlich nur Zeit zum Essen und Schlafen.
Je nach Abteilung hat man die Möglichkeit an sehr spannenden Projekten zu arbeiten.
Es wird auch oft in neue Felder vorgestoßen. Dies ist zwar spannend, nur leider ist die Umsetzung dann oft sehr experimentell da sich kaum Gedanken gemacht wird im Vorhinein.
Gleichberechtigung
Manche Mitarbeiter werden extrem auf Verschleiß gefahren. Wer nicht Nein sagen kann ist hier schnell mit der Arbeit verheiratet.
Zudem gibt es große Unzufriedenheit in einigen Abteilungen über Dienstreisen. Einige müssen nie fahren und andere sind immer gesetzt obwohl sie nicht wollen. Aufgrund der Auftragslage werden Reisen auch immer häufiger. Immerhin ist die Auslöse überdurchschnittlich.
Arbeitsbedingungen
Je nach Abteilung gibt es unterirdische Arbeitszeiten. Kurzfristige Nachtarbeit, immerhin 50% Zuschlag, häufige Wochenenden. Je nach Abteilung landet man bei mindestens jedem zweiten Wochenende im Werk.
Zudem werden manche Mitarbeiter auch gerne mal über 14 Tage am Stück geplant. Als Mitarbeiter muss man da aktiv widersprechen. Drauf achten tut sonst niemand.
Homeoffice ist theoretisch möglich. Praktisch können dies Aufgabentechnisch nur Mitarbeiter im Projektmanagement und Vertrieb machen.
Firmenflotte wird zunehmen Elektrisch und es ist Solar auf dem Dach.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist eher unterdurchschnittlich.
Die Firma sieht sich im Handwerk angesiedelt und bezahlt auch dementsprechend.
Eine Anstellung bei Schulz kann als Karriereschritt benutzt werden. Dies geht jedoch nur wenn man zu den Kunden wechselt, nach guter Arbeit vor Ort.
Intern gibt es so gut wie keine Aufstiegschancen. Oberhalb der Montage und Programmierebene gibt es kaum Fluktuation. Falls mal eine Stelle frei wird ist die Besetzung meistens nicht nachzuvollziehen.

