Wenn Marketingfassaden die echte Wertschöpfung ersticken
Verbesserungsvorschläge
„Stoppen Sie die Kultur der Selbstdarstellung und kehren Sie zum echten Unternehmertum zurück.“ Um den langfristigen Erfolg der Schwarz Beschaffung zu sichern und die Abwanderung von Leistungsträgern zu verhindern, sollte das Management folgende drei Kernpunkte priorisieren: Substanz über Optik stellen: Belohnen Sie messbare Wertschöpfung und strategische Erfolge, anstatt Mitarbeiter zu bevorzugen, die lediglich „schöne Präsentationen“ erstellen. Wenn Leistungsträger, die hohe Volumina und komplexe Verhandlungen steuern, keine Aufstiegschancen sehen, verlieren Sie Ihr intellektuelles Kapital an den Wettbewerb. Ehrliche Kommunikation statt ‚BESTeam‘-Slogans: Ein Slogan ersetzt keine Führungskultur. Nehmen Sie Kritik ernst, anstatt sie stummzuschalten. Nur durch eine offene Feedbackkultur lassen sich Prozesse wirklich optimieren und die Motivation der „Ressource Mensch“ wieder in echte Eigeninitiative verwandeln. Vertrauen durch Flexibilität: In einer strategischen Funktion ist Output entscheidend, nicht die physische Präsenz in überfüllten, lauten Büroräumen. Ersetzen Sie die starre Kontrolle der Office-Tage durch Vertrauen und schaffen Sie eine Arbeitsumgebung, die Konzentration ermöglicht, statt sie durch Hektik zu stören. Fazit: Wer nur „Arbeit nach Vorschrift“ erntet, hat oft vergessen, die „Extra-Meile“ seiner Mitarbeiter zu säen. Wertschätzung zeigt sich im Gehaltsscheck und in der Beförderung, nicht im Marketing-Flyer.
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Kritikresistenz und „BESTeam“-Slogan
Persönlich hat man häufig den Eindruck, dass Kritik intern absolut nicht geduldet und gezielt stummgeschaltet wird. Die Kommunikation nach außen (Slogan: „BESTeam“) steht anscheinend in krassem Kontrast zur internen Realität.
Karriere/Weiterbildung
Optik schlägt Substanz Das Management interessiert sich gefühlt kaum für tatsächliche Wertschöpfung oder unternehmerischen Mehrwert. Wichtiger ist es, nach außen gut auszusehen („Marketing-Kultur“). Wer schöne Präsentationen erstellt und sich gut verkauft, macht Karriere. Diejenigen, die den tatsächlichen operativen und strategischen Mehrwert generieren, fühlen sich häufig lediglich als „Ressource“ oder „Leistungserbringer“.
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Gehalt/Benefits
Mangelnde Wertschätzung und Karrierestillstand Obwohl man auf strategischer und internationaler Ebene direkt mit Geschäftsführern und Unternehmensinhabern verhandelt, hohe Beschaffungsvolumina verantwortet und komplexe Prozessoptimierungen leitet, gibt es insbesondere bei langjährigen Mitarbeitenden wenig bis kaum Bewegung bei Gehalt oder Beförderungen. Leistung wird hier häufig nicht belohnt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist wirklich gut. Man unterstützt sich gegenseitig und das Teamklima ist (zwischenmenschlich) einer der wenigen Gründe, warum die tägliche Arbeit bewältigt wird.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung bemüht sich gefühlt kaum ernsthaft um die Belange der Belegschaft. Zusatzprojekte, echtes Unternehmertum und Arbeitsqualität scheinen egal zu sein, da sie nicht gefördert werden. Die logische Folge bei Vielen ist „Dienst nach Vorschrift“. Die Motivation, die „Extra-Meile“ zu gehen, stirbt ab, wenn man sieht, dass es weder gesehen noch honoriert wird.
Das Unternehmen versinkt in Listen, Übersichten und absurden Kontrollmechanismen. Es herrscht ein Klima des Misstrauens. Das Management neigt häufig zu extremem Micromanagement und mischt sich in operative Details ein, von denen oft das fachliche Grundverständnis fehlt. Dies bremst Prozesse massiv aus und entwertet die Expertise der Fachkräfte.
Die Büros sind überfüllt, laut und hektisch – konzentriertes Arbeiten ist kaum möglich. Dennoch wird die Einhaltung der Office-Tage häufig strikt kontrolliert, was völlig kontraproduktiv ist, da die Produktivität im Homeoffice nachweislich höher wäre. Ein rein auf Kontrolle basierendes System ohne Vertrauen.


