187 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
187 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
187 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einseitiges Gespräch: Meist Abfragen, kaum echter Dialog - schwer, Rolle oder Unternehmen wirklich zu verstehen.
Schwache Vorbereitung: Bereichsleiter hat Lebenslauf nicht gelesen, falsche Ansprache - wirkt respektlos.
Unpersönliche Kommunikation: Standardisierte Absagen, auch nach mehreren Runden - wenig Wertschätzung für Bewerber erkennbar.
Langwieriger Prozess: Position seit Monaten offen, Aufgaben intern übernommen - Entscheidungen dauern lange, geringe Priorität spürbar.
STACKIT ist stets zuvorkommend, effizient und strukturiert in der Organisation und Kommunikation über den Bewerbungsprozess und deren Termine, mit Ausnahme der Kommunikation zur Fahrtkostenabrechnung. Diese fiel bei mir komplett aus. Ich gehe davon aus, dass Bewerber auf Anfrage die Kosten erstattet bekommen so wie es gesetzlich geregelt ist. Ich habe es persönlich nicht in Anspruch genommen und auch nicht angefragt. Es ist mir nur aufgefallen, da es nicht im Einklang mit der sonstigen proaktiven Erfahrung stand.
Ich habe bei meinem Bewerbungsprozess einen tieferen Einblick in den Arbeitsalltag der Abteilung vermisst. Aber die Konferenzräume sind toll.
Evtl ein Probearbeiten aber muss auch nicht, habe nix zu beanstanden fand den Prozess top.
Beide Bewerbungen mit mind. einem Gespräch bis hin zum Schnuppertag wurden erst auf mehrfache Rückfrage mit mehr als genug Zeit mit einer Standard Antwort beendet.
Mehr als zwei Monate keine Rückmeldung ist nicht sonderlich wertschätzend, dafür dass man bereits mehrere Stunden in den Bewerbungsprozess investiert hat.
Bis dahin war der Bewerbungsprozess allerdings sehr wertschätzend und transparent. Man konnte sich ein gutes Bild von der Stelle machen.
Wenn man in einem Gespräch vereinbart, dass A) Rückfragen per Mail gestellt werden können und B) man sich gegenseitig am nächsten Tag Feedback gibt, dann sollte man als Unternehmen auch entsprechend handeln.
Nach einem sehr offenen und sympathischen Vorstellungsgespräch hatte ich genau dies mit meinen zwei Ansprechpartnern vereinbart. Auf mein Feedback am nächsten Tag, habe ich - trotz erneutem Nachfragen - keine Antwort erhalten. Stattdessen kam über Woche später die automatisch generierte Absage
Wenn man sich das erste Mal bei Schwarz IT bewirbt, dann bekommt man Zugang zum Bewerberportal. Bei der Anmeldung kann man hier leider nicht eine vorher kopierte E-Mail Adresse in das Feld einfügen. Ist keine große Sache, dann tippt man sie einfach ein, aber es fehlt der Komfort, wenn man sowieso einen Passwortmanager verwendet. Falls das tatsächlich so nicht gewollt ist, dann bitte ein Bug-Ticket für das entsprechende Projekt erstellen. Getestet habe ich das mit diversen Browsern, fehlerhaft ist das leider überall. Das Portal ist nicht sonderlich schön, macht aber meistens was es soll. Bei einer wiederholten Bewerbung kommt es hier leider zu Vermischungen von Dokumenten. Bewerbende müssen dann hier nochmal die korrekten Dokumente hochladen. An dieser Stelle können weitere Optimierungen gemacht werden, sodass die tatsächlichen Dokumente der Jobbeschreibung auch zugeordnet werden. Bei Absagen erscheint bei den Stellen lediglich das Wording “Absage”, was recht robust daherkommt, aber die Bewerbenden verstehen erstmal was gemeint ist.
Bei einigen Ausschreibungen habe ich es bis zu Telefongesprächen und Videocalls geschafft. Menschlich haben die Interviewer einen lockeren Eindruck gemacht. In Neckarsulm z.B. wird hauptsächlich remote gearbeitet, aber man will die Mitarbeitenden recht nahe an der Firma haben, sodass Umzüge bei einer Anstellung verlangt werden. Was für mich kein Problem wäre. Dies ist so gewollt, weil irgendwann seitens Schwarz IT festere Home-Office-Regelungen kommen könnten. An anderen Standorten ist tatsächlich Full Remote mit gelegentlichen Präsenzen möglich.
Die Absage-Emails sind leider etwas unfair gestaltet. Geschickterweise steht da nicht direkt drin, dass man eine Absage bekommt, sondern man wird einfach vertröstet. Außerdem sind die E-Mails automatisch generiert und kommen von einer No-Reply-Adresse und man wird aufgefordert nicht zu antworten. Ich habe trotzdem bei der Recruiting-Adresse nach konstruktivem Feedback gefragt. Leider gibt Schwarz IT hier keine Auskunft. Was natürlich strategisch schlau ist, aber für Bewerbende keinen Nutzen hat. Mir wäre es wirklich wichtig zu wissen, ob mein Lebenslauf, meine Unterlagen oder meine fachlichen Skills nicht optimal sind. Außerdem kommen gerne E-Mails von fehlerhaften Adressen an und ein Antworten ist nicht möglich. Das lässt sich durch ein kurzes Telefonat lösen, aber HR sollte trotzdem in der Lage sein, die eigenen Recruiting E-Mail-Adressen fehlerfrei verwenden zu können.
Ich kann verstehen, dass Schwarz IT sehr viele Bewerbungen bekommt und damit ein hoher Aufwand einhergeht, aber eine Firma dieser Größenordnung sollte Prozesse und technische Qualitätsansprüche schaffen, die den Bewerbenden entgegenkommen. Schließlich sind wir auch nur Menschen, die respektvoll behandelt werden wollen und unsere berufliche Zukunft definieren müssen. Vor allem wenn man sich nicht von den vermehrt negativen Kununu-Bewertungen abschrecken lässt und man trotzdem große Lust auf die Technologien und die Firma hat.
Ich habe mich bei StackIT für die Position als Solution Architect beworben. Der Ablauf bis zum technischen Interview war zunächst positiv: Terminvereinbarung, Kommunikation und Erstgespräche mit Recruiting sowie dem Hiring Manager verliefen professionell und freundlich.
Doch das technische Interview war ehrlich gesagt das schlechteste Gespräch meiner bisherigen Laufbahn. In 45 Minuten wurden ausschließlich geschlossene Fragen gestellt – keine einzige „Wie?“ Frage, kein Raum für Austausch, keine Gelegenheit, eigene Herangehensweisen oder Denkprozesse zu zeigen. Das wirkte völlig veraltet und erinnerte eher an ein Kreuzverhör als an ein modernes Fachgespräch.
Der anwesende „Super-Architect“ zeigte sich am Ende zudem überheblich und wenig wertschätzend - ein sehr unprofessioneller Eindruck, der leider das gesamte Bild geprägt hat.
Assessment Center war in drei Teile aufgeteilt. Die ersten Beiden könnte man nach der ersten Vorlesung Einführung in die Informatik im ersten Semester bearbeiten (Basics von Schleifen und Verzweigungen). Der dritte Teil ist dann Algorithmik & Datenstrukturen im Stil von LeetCode. Das lernt man weder im Studium noch im Arbeitsalltag, sondern nur wenn man es bewusst lernen möchte. Daher sagt das mMn kaum etwas über den Kandidaten aus. Gerne austauschen gegen bspw. Cloud-Relevante Fragen.
Ehrlichkeit, auch wenn man nicht in Frage kommt. Erst wird erzählt man meldet sich in 2 Wochen, man bekommt eine Mail und soll bewerten und kann weitere Fragen stellen. Man fährt nach Hause und ist gerade zu Hause und erhält da dann eine Standardabsage. Unprofessionelle Art und Weise.
So verdient kununu Geld.