Es besteht eine deutliche Lücke zwischen den kommunizierten Werten — Empowerment, Leistungsorientierung, "Wir stärker als Ich" — und der gelebten Führungspraxis. Ich erlebe Mikromanagement, mangelnde Führungsreife und einen Fokus auf Machtausbau statt auf Befähigung der Mitarbeitenden. Zwischen Teams bestehen ausgeprägte Silos; Kommunikation findet primär im Eskalationsfall statt, nicht als gelebter Wert im Alltag. Häufig zeigt sich zudem eine stark ich-bezogene Führung, die vergangene eigene Erfolge betont statt Teamziele und die Potenziale im Umfeld zu erkennen. Die Menschen machen den Unterschied ...
Wer heute als Junior einsteigt braucht fast 10 Jahre länger als Kollegen, die vor einigen Jahren eingestiegen sind. Daher starke Empfehlung nach der Ausbildung/Studium die Firma zu wechseln und dann einige Jahre später als Professional wiederzukommen. Zuviel Hierarchie und sehr starke Entfremdung der Führungsebene. Obere Führungsebenen sind fachfremd, reine Politiker und offen herablassend gegenüber den Mitarbeitern.
Konzern-Bürokratie statt Tech-Agilität: Obwohl man sich als modernes Digital- und IT-Unternehmen positionieren möchte, herrschen im Hintergrund oft noch extrem starre, langwierige Konzernprozesse. Fehlende Wertschätzung: Eigene Ideen versanden oft in endlosen Abstimmungsrunden oder werden von oben herab abgeblockt. Top-Down Mentalität: Echte Mitbestimmung oder flache Hierarchien sucht man hier vergebens.
Leistung ist leider gefühlt das unwichtigste Kriterium in der Bewertung eines Mitarbeiters. Viele zwischenmenschliche Dinge werden höher bewertet. Des gilt sowohl für das jährliche Talentmanagement, als auch für den direkten Umgang mit Mitarbeitern.
Es gibt viel zu verbessern. Mehrfach gescheiterte Kleinleiter sollten nicht mehr in ähnliche Positionen kommen. Sie vergiften nur die Atmosphäre, die ohnehin schwer zu reinigen sein wird. Lassen wir auch endlich das Schönreden sein und seien wir in der Praxis ein wettbewerbsfähiges IT-Unternehmen. Nicht die Socken und nicht der Pullover sind wichtig. Es wird Zeit, die hochqualifizierten Ingenieure endlich zu wertschätzen. Man sollte erkennen, dass derzeit die Besten das Unternehmen verlassen, weil sie neben null Wertschätzung erleben, dass der unerfahrene ...
Schätzen Sie Ihre Mitarbeitenden als wichtigste Ressource des Unternehmens. Sie entwickeln die Produkte und Lösungen, die letztlich den wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen. Mehr Transparenz bei Karrierewegen, bessere Weiterbildungsmöglichkeiten und mehr Flexibilität in besonderen persönlichen Situationen würden die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich erhöhen. Mein eigener Fall ist dafür ein gutes Beispiel: Ich wäre gerne im Unternehmen geblieben, ebenso hätte mein Team die Zusammenarbeit fortgesetzt. Nach der Einführung der verpflichtenden Präsenz am neuen Campus konnte jedoch trotz einer Entfernung von rund 110 km keine praktikable ...
- Mehr nach aktuellen Mitarbeiter:innen schauen, statt nur neue Kollegen hoch eingestuft einzustellen. Es gibt viele super kompetente Kolleg:innen, die ihre Zukunft irgendwann nicht mehr bei der STACKIT sehen. - Sicherheit fürs Home Office anbieten. Es gibt seit Jahren Unruhe darüber, ob das so bleibt, weil es nicht vertraglich garantiert ist, vor allem im Hinblick auf den neuen Campus. Das ist eine Unsicherheit, die nicht sein müsste. - Weniger in Sales-Sprech reden. Wir Nicht-Sales-Mitarbeiter:innen möchten auch etwas verstehen, wenn wir ...
Was Mitarbeitende noch über Umgang mit älteren Kollegen sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,3
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Schwarz Digits ist Kommunikation mit 3,3 Punkten (basierend auf 270 Bewertungen).
Aus der unteren/mittleren Führungsebene kommen wenig aktiv Informationen. Mag teamabhängig sein. Große Veranstaltungen wie all Hands, die für die konkrete Arbeit wenig bringen oder "Motivationsansprachen" mit 400+ Teilnehmern. Themen (wie z.B. Neo) werden mit kurzen Schulungen abgehandelt, statt aktiv mit jedem Team den Umgang damit zu besprechen/trainieren und auf die individuellen Herausforderungen der Teams einzugehen. Man ergötzt sich lieber an Zahlen wie x-Teams auf NEO. Unter der Hand erzählen Mitarbeiter, dass sie sich nicht trauen etwas negatives zu sagen ...
Völlig widersprüchlich, an der Oberfläche nett und rational, unter der Decke das genaue Gegenteil. Null Transparenz. Man hat das Gefühl, in einem schlechten Film zu sein, während man die Unternehmenskommunikation hört. Die Antworten des HR-Personals hier auf dem Portal spiegeln genau dasselbe wider. Scheinbare Handlungen und Konzepte, offene Türen und Ohren... ohne Lösungen, das Ganze für nichts
Talent Management ist allein vom Willen der Führungskraft abhängig. Egal wie gut du bist, kannst du trotzdem eine schlechte Einstufung am Ende des Jahres bekommen. Selbst deine Vorteile können vom Management als Nachteile gesehen werden
Die Kommunikation vom Management scheint geprägt von "Tschakas!" und Lippenbekenntnissen. Alles hat bei mir unendlich lange gedauert. Es wird immer wieder auf das Ticketsystem verwiesen und das Prozesse nunmal so lange dauern können.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,5 Punkten bewertet (basierend auf 236 Bewertungen).
Kein Unternehmen, in dem man den Hintern platt sitzt. Es herrscht ein gesunder Ehrgeiz immer das beste zu leisten - v.a. als "interner Dienstleister". Das pusht einen selbst. Karriereleiter wird transparent gemacht. Aus Schilderungen von Kollegen wird einem aber ein Sprung in dei Stufen "Professional" oder "Senior" nicht hinterhergeschmissen. Dafür muss man langfristig gute/sehr gute Leistungen erbracht haben. Die Leistungsunterschiede zwischen den Stufen ist erkennbar. Aus meiner Sicht fairer als bei Unternehmen, in denen man um seine Position "verhandelt".
Wie unter Gehalt beschrieben: Karriere machen kann stellenweise sehr schwierig werden. Es gibt Fälle wo Leute stagnieren, den Konzern verlassen um dann später höher eingestuft wiederzukommen. Wirkt sehr Vorgesetztenabhängig und manchmal willkürlich. Man muss laut sein, um Karriere zu machen, oder sehr unentbehrlich. Wenn man jedes Jahr neue Dinge genannt bekommt, die man machen kann, damit es nächstes Jahr klappt, überlegt man es sich zweimal, ob man die Extrameilen geht.
Karriereentwicklung ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Beförderungen sind eher die Ausnahme als die Regel, und ein klarer Karrierepfad ist kaum erkennbar. Auch die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung sind begrenzt. Externe Konferenzen oder Schulungen werden nur selten unterstützt. Im Wesentlichen bleibt die unternehmensinterne Konferenz SitCon als regelmäßiges Weiterbildungsangebot.
Welche Karriere denn? Zum Thema TM 2.0 gibt es hier auf Kununu inzwischen genug Kritik. Ich zitiere mal meinen BP „Mehrleistung belohnen wir nicht. Die erwarten wir. Dafür gibt es schließlich die Gehaltsbänder. Wenn du bereits im höchsten bist, ist die Mehrleistung über Jahre in Vorleistung ausschlaggebend für die Beförderung. Die Quote erlaubt aktuell aber keine Beförderung!“
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Schwarz Digits wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,9 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Schwarz Digits schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 80% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Schwarz Digits als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 758 Bewertungen schätzen 62% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 517 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Schwarz Digits als eher modern.