2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Gehaltszahlung war immer pünktlich, und durch meine Position hatte ich viele Freiräume – das waren definitiv positive Seiten. Ich hatte oft das Gefühl, dass man auch gemeinsam lachen und eine gute Zeit haben kann. Teilweise war das auch so. Doch wie am Ende mit mir umgegangen wurde, hat mich wirklich schockiert. Trotz eines vermeintlich guten Verhältnisses zur Geschäftsleitung wurde mir plötzlich das Gefühl gegeben, dass vieles nicht ehrlich gemeint war – und ich frage mich rückblickend, was überhaupt echt war und was nur Fassade.
Am Ende hatte ich nicht nur das Gefühl, wie eine Nummer behandelt worden zu sein – es war schlimmer: Ich wurde persönlich enttäuscht und entwertet. Diese Erfahrung hat mir deutlich gezeigt, wie wenig Verlass auf Wertschätzung und Loyalität in diesem Unternehmen ist. Und das ist eine bittere Erkenntnis.
Ich weiß sogar, dass wenn die Vorgesetzten diese Bewertung lesen, sie wieder etwas dazu sagen werden – ohne wirklich etwas daraus zu lernen. Und genau das ist die schlimmste Eigenschaft dieser Führung: Statt gemeinsam zu arbeiten, zu kommunizieren, zu organisieren und zu strukturieren, arbeiten sie ständig gegen Mitarbeitende. Das ist das absolut Schlechteste an diesem Arbeitgeber und macht das Arbeitsumfeld so belastend und frustrierend.
Gruß geht raus, jetzt habt Ihr was zum reden viel Spaß
Verbesserungsvorschläge gibt es viele – aber sie interessieren die Geschäftsleitung schlichtweg nicht. Dabei ist völlig klar, was schiefläuft: Persönliche Angriffe, ständiges Reden hinter dem Rücken über Mitarbeiter, emotionale Unkontrolliertheit auf der einen Seite und komplette Kälte und Desinteresse auf der anderen. Eine der Führungskräfte wirkt eher wie eine überforderte Kollegin als eine tatsächliche Vorgesetzte, die andere ist fachlich kaum präsent nur wenn der Vorgesetzte „nichts zu tun hat“ und menschlich komplett distanziert.
Trotz gekaufter Ratgeberliteratur zur Mitarbeiterführung hat sich nichts verändert – und es ist leider auch nicht zu erwarten, dass sich etwas bessert. Die Probleme sind bekannt, doch der Wille zur echten Veränderung fehlt völlig. Vielleicht gelingt es irgendwann der nächsten Generation, hier frischen Wind und echte Führungskompetenz ins Unternehmen zu bringen.
Im Team gibt es grundsätzlich einige Kolleg:innen, mit denen man gut zusammenarbeiten kann, und stellenweise ist das Miteinander angenehm. Allerdings herrscht eine gewisse Vorsicht, weil man nicht immer weiß, wem man was sagen kann. Durch das Fehlen einer klaren und fairen Führung wird ein Klima gefördert, in dem manche Mitarbeitende gegeneinander arbeiten, statt gemeinsam. Konflikte oder unkollegiales Verhalten werden von der Führung nicht ernst genommen, sondern einfach ignoriert. Besonders problematisch ist: Wenn man ein Problem anspricht, wird nicht nach einer Lösung gesucht – stattdessen wird man selbst schnell als das Problem dargestellt. Konstruktive Kritik wird somit im Keim erstickt, was die Arbeitsatmosphäre langfristig stark belastet.
Das Image der Firma ist sowohl intern als auch extern sehr schlecht. Wirklich jede:r Mitarbeitende, mit dem man spricht, äußert sich negativ über das Unternehmen – was viel über die tatsächlichen Zustände aussagt. Auch von außen ist der Ruf alles andere als gut; selbst von Ärzt:innen oder anderen externen Stellen hört man regelmäßig kritische Stimmen. Leider tut die Geschäftsleitung auch nichts, um das zu ändern: Vorschläge von Mitarbeitenden, die das Image verbessern könnten, werden ignoriert oder gar nicht erst ernst genommen. Statt sich weiterzuentwickeln, hält man an veralteten Strukturen und Denkweisen fest und blockiert jede Form von Verbesserung. Das Unternehmen hat leider keinerlei Interesse daran, sich ein modernes, positives Erscheinungsbild zu erarbeiten – weder nach innen noch nach außen.
Die Work-Life-Balance war für mich persönlich einer der wenigen positiven Aspekte in diesem Job. Ich hatte vergleichsweise viel Freiraum und konnte private Termine meist problemlos wahrnehmen. In dieser Hinsicht zeigte sich die Geschäftsleitung grundsätzlich großzügig – allerdings mit einem großen „Aber“: Auch wenn Freistellungen genehmigt wurden, wurde im Nachhinein oft hinter dem Rücken darüber gesprochen oder Aussagen plötzlich „vergessen“, sodass man dasteht, als hätte ein Gespräch nie stattgefunden. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch sehr verunsichernd, weil man nie genau weiß, ob man sich auf die Aussagen der Führung verlassen kann. Generell gilt: Wer bei der Geschäftsleitung gut angesehen ist, profitiert eher von einer guten Work-Life-Balance – bei anderen sieht es oft anders aus. Viele Mitarbeitende – insbesondere Filialleitungen – werden ziemlich sich selbst überlassen. Es wirkt insgesamt so, als würde sich die Führung nicht wirklich dafür interessieren, wie es den Leuten geht oder wie sie ihre Arbeitszeit managen.
Grundsätzlich bietet das Unternehmen in bestimmten Bereichen, z. B. in der Werkstatt, Weiterbildungsmöglichkeiten wie die Meisterausbildung an – allerdings nur für ausgewählte Mitarbeitende, die bei der Geschäftsleitung „beliebt“ sind. Eine faire, transparente Förderung aller gibt es nicht. Da die Firma insgesamt eher klein ist, sind die Aufstiegsmöglichkeiten ohnehin sehr begrenzt. Wer sich beruflich wirklich weiterentwickeln möchte, wird hier langfristig wahrscheinlich an Grenzen stoßen.
Mein eigenes Gehalt war in Ordnung, da kann ich persönlich nicht meckern – allerdings sollte man genau hinschauen, welche Absprachen man mit der Geschäftsleitung trifft.
Es wird viel individuell geregelt, was zu deutlichen Unterschieden unter den Mitarbeitenden führt. Bei vielen Kolleg:innen waren die Gehälter eher niedrig, gemessen an der Verantwortung und Arbeitsbelastung. Die neuen Mitarbeiter verdienen mehr als Mitarbeiter die noch nicht lange dabei sind. Letztlich muss jede:r selbst entscheiden, ob man für die Konditionen und unter diesen Umständen arbeiten möchte.
Dieser Bereich spielt im Unternehmen, soweit ich das beurteilen kann, keine Rolle. Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder soziales Engagement wurden während meiner gesamten Zeit dort nie angesprochen oder sichtbar umgesetzt.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich mich immer für meine Kolleg:innen eingesetzt und hatte auch das Gefühl, dass ein gutes Miteinander herrscht. Im Nachhinein hat sich jedoch gezeigt, dass nicht alle so loyal waren, wie es zunächst wirkte – das war enttäuschend, aber hat mir auch die Augen geöffnet. Generell gilt: Man sollte vorsichtig sein, wem man Vertrauen schenkt – allerdings merkt man recht schnell, auf wen man sich wirklich verlassen kann. Mit den Kolleg:innen, mit denen die Zusammenarbeit gestimmt hat, war es immer sehr angenehm und oft auch richtig witzig. Diese Menschen haben den Arbeitsalltag überhaupt erst erträglich gemacht.
Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht einer der größten Kritikpunkte in diesem Unternehmen. Gerade diejenigen, die der Firma über viele Jahre treu geblieben sind und denen das Unternehmen wirklich am Herzen liegt, werden am schlechtesten behandelt. Ihre Erfahrung und ihr Engagement werden weder gehört noch anerkannt. Statt Wertschätzung zu zeigen, werden diese Mitarbeitenden oft ignoriert oder abgewertet – dabei sind sie eigentlich das Rückgrat des Betriebs.
Im krassen Gegensatz dazu werden neue Mitarbeitende von der Geschäftsleitung regelrecht in den Himmel gehoben – unabhängig davon, ob sie ihren vertraglichen Pflichten überhaupt nachkommen. Es wird viel Rücksicht auf neue Kolleg:innen genommen, während die, die schon jahrelang Leistung bringen, völlig übergangen werden. Dieses Ungleichgewicht sorgt für viel Frust und Unverständnis unter den erfahrenen Mitarbeitenden – und das zu Recht.
Das Verhalten der Geschäftsleitung ist leider alles andere als professionell oder lösungsorientiert. Wenn ein Mitarbeitender ein Problem anspricht, wird fast ausschließlich dessen Sichtweise gehört – die andere Seite wird entweder gar nicht oder nur oberflächlich einbezogen. Statt zu vermitteln oder Konflikte zu klären, wird oft noch Öl ins Feuer gegossen. Aussagen der Vorgesetzten beinhalten dann auch gerne persönliche Kommentare über andere Kolleg:innen, was die Situation nur verschlimmert. Eine neutrale, sachliche Haltung sucht man vergeblich. Probleme werden selten ernst genommen, vieles wird abgetan oder „larifari“ behandelt – bis der Konflikt komplett eskaliert.
Gespräche mit der Führung bringen deshalb meist nichts, weil man ohnehin nicht gehört wird. Viele Mitarbeitende – vor allem die, die schon länger dabei sind – haben das längst erkannt und haben aufgegeben, etwas zu sagen. Wer sich mit einem solchen Führungsstil abfinden kann, mag sich damit arrangieren – für alle anderen wird es früher oder später sehr belastend.
Die Arbeitsbedingungen lassen in vielen Bereichen stark zu wünschen übrig. Technisch ist das Unternehmen definitiv nicht auf dem neuesten Stand – allein im Büro arbeiten Mitarbeitende teilweise mit völlig unterschiedlichen Monitoren und Ausstattungen. Der Pausenraum ist in einem schlechten Zustand, doch es interessiert sich offensichtlich niemand aus der Führungsebene dafür.
In vielen Situationen trauen sich Mitarbeitende gar nicht mehr, um Verbesserungen zu bitten, weil sie ohnehin mit einer abschätzigen oder ablehnenden Reaktion rechnen. So wurde z. B. an einem Standort über Jahre hinweg um einen Ventilator gebeten, weil die Luft dort kaum auszuhalten war – passiert ist erst nach sehr langer Zeit etwas. Selbst einfache Dinge wie defekte Lampen mussten teilweise von Mitarbeitenden selbst gewechselt werden, weil man keine Unterstützung erwarten konnte.
Insgesamt fehlt es an Fürsorge und Bereitschaft, die Arbeitsumgebung für die Mitarbeitenden wirklich zu verbessern. Wer nachfragt, bekommt schnell das Gefühl, lästig zu sein – und viele verzichten daher lieber ganz darauf.
Die Kommunikation im Unternehmen ist äußerst schlecht und belastend. Gespräche bleiben selten sachlich – stattdessen werden Themen oft persönlich gemacht und es wird regelmäßig vom eigentlichen Anliegen abgewichen. Häufig werden alte, völlig zusammenhangslose Dinge aus der Vergangenheit mit eingebracht, was Gespräche unnötig aufbauscht und eskalieren lässt. Besonders problematisch: Beide Führungskräfte positionieren sich schnell gemeinsam gegen einzelne Mitarbeitende – in meinem Fall trotz der Bitte um eine neutrale dritte Person. Auch bei der Weitergabe von Arbeitsanweisungen oder wichtigen Informationen für das gesamte Team herrscht große Intransparenz. Informationen kommen entweder sehr spät, unvollständig oder gar nicht an. Insgesamt ist die Kommunikation chaotisch, emotional aufgeladen und absolut unprofessionell.
Unter den Mitarbeitenden herrscht grundsätzlich ein fairer Umgang – hier begegnen sich die meisten auf Augenhöhe, unabhängig von Geschlecht. Problematisch wird es allerdings auf Ebene der Geschäftsleitung. Der Eindruck entsteht, dass attraktive, jüngere Frauen eher mit einem “Ja” rechnen können, wenn sie charmant auftreten – während männliche Mitarbeitende deutlich öfter als selbstverständlich für körperlich anstrengende Aufgaben herangezogen werden.
Zudem zeigt sich die Führung gegenüber den Mitarbeitenden nicht neutral: Wer länger dabei ist, wird bei kleinen Fehlern schnell abgestempelt, während andere offenbar bevorzugt behandelt werden. Das Ganze läuft oft subtil ab – nach außen hin freundlich, aber intern wird viel hinter dem Rücken bewertet und eingeordnet. Eine echte Gleichbehandlung im Sinne objektiver, fairer Einschätzungen durch die Geschäftsleitung ist leider nicht gegeben.
Die Aufgaben im Unternehmen sind zwar vielfältig, aber oft nicht klar definiert. Ich war weit über meinen eigentlichen Aufgabenbereich hinaus tätig – sowohl fachlich als auch menschlich. Ich habe Verantwortung für Kolleg:innen übernommen, war Ansprechpartnerin für Probleme aller Art, habe im Verkauf unterstützt und war teils sogar seelsorgerisch tätig. Klare Grenzen gab es nicht, und die Geschäftsleitung hat nie klar kommuniziert, was wirklich von einem erwartet wird. Wer engagiert ist und versucht, das Beste fürs Unternehmen zu tun, wird eher ausgebremst als unterstützt. Wertschätzung für zusätzliche Verantwortung? Fehlanzeige. Im Gegenteil: Sobald etwas nicht ins Bild der Geschäftsleitung passt, wird einem das Engagement plötzlich negativ ausgelegt. Selbst als Führungskraft hat man keinerlei Entscheidungsfreiraum, was extrem frustrierend ist. Man ist verantwortlich, aber nicht befugt – und genau darin liegt eines der Hauptprobleme.
- Viel Hintenherum Gerede statt offene Kommunikation.
- man kann zwar auf Fortbildungen für Bereiche aber sonst steht man in der Firma immer an Gleicher Stelle
- wenn man mehr Lohn will muss man sich total rechtfertigen
- Verbesserungsvorschläge werden klein geredet und abgelehnt
- Fehler werden immer nur bei Mitarbeitern gesucht statt bei der leitung
Mehr auf die Arbeitnehmer eingehen und auch vielleicht versuchen alte Mitarbeiter zu halten statt diese klein zu halten.
Meistens unterbesetzt und unflexibele Arbeitszeiten- Arbeitszeiten wie Öffnungszeiten
Gehalt für den Stress viel zu wenig
Interessieren sich kaum für die Mitarbeiter, langjährige bekommen nicht mal zum runden Geburtstag gratuliert
Klimaanlage vorhanden
Viel hinter den Rücken
Arbeit an sich macht viel Spaß aber nicht unter diesen Bedingungen