Ihr Unternehmen?

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Schwester 
Agnes 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Komplett unzufrieden!

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 für dieses Unternehmen in Rheinsberg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass immer gleich Kündigungen ausgesprochen werden, auch nach der Probezeit wegen „betrieblichen Gründen“, statt mal auf Kritik, Wünsche und Sorgen der Mitarbeiter zu hören. Sobald einer quer schlägt, folgt der nächste Mitarbeiter, als würde man seine Unterhose wechseln.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war katastrophal. Ich hatte teilweise Bammel zur Arbeit zu gehen, da ich dort mit Mobbing zu tun hatte. Da wurde zwar ein Gespräch mit der Geschäftsführung geführt, jedoch ohne Konsequenzen oder Veränderungen. Man sollte sich einfach „ignorieren“.

Kommunikation

Ebenso katastrophal. Neue Patienten wurden oft nicht vorgestellt oder überhaupt mal ein paar Informationen gegeben, was bei diesen zu beachten oder zu machen sei. Einfach in die Tourenpläne hinzugefügt, ganz nach dem Motto „So nun macht mal“. Teamsitzungen sind auch oft ausgefallen. Auch wurden Arbeitszeiten ohne Vorankündigung geändert. Man wurde in Spätschichten eingeteilt, obwohl im Bewerbungsgespräch mündlich andere Vereinbarungen getroffen wurden.

Kollegenzusammenhalt

Man wurde als neue Mitarbeiterin von den anderen von oben herab behandelt, bis hin zu Mobbing. Man hatte immer ein mulmiges Gefühl. Wenn man sich „fern gehalten“ hat, hieß es, man sei nicht teamfähig und solle sich auch an privaten Gesprächen mal beteiligen, sodass eine Verbindung entstehen kann. Ansonsten wäre es ja kein Wunder, dass man ausgegrenzt wird.

Work-Life-Balance

Unmöglich. Ich hatte privat ein sehr blödes Geschehen in der Familie. Ich bat dem Arbeitgeber um Hilfe, dies zögerte sich eine Woche hinaus. Mal hieß es ja, sie würden helfen, morgen wieder nein. Im Endeffekt musste ich mir anderweitig Hilfe suchen und wurde daraufhin auch gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Entweder war der Vorgesetzte nicht greifbar, da er kaum anwesend war oder dieser war so beschäftigt, dass er einen immer wieder zur Teamleitung schickte, der aber nicht helfen konnte oder wollte. Selbst die ehemalige Mitgründerin ist irgendwann gegangen, da sie mit ihrem ehemaligen Partner so verschiedene Ansichten hatte, damit sie es mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte.

Interessante Aufgaben

Da ich gern in der Pflege arbeite, kann ich zu den Aufgaben nichts anderes sagen.

Gleichberechtigung

Gibt es da nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht viel zu sagen.

Arbeitsbedingungen

Wie oben beschrieben, habe ich mich absolut nicht wohl gefühlt. Und nachdem ich so oft eingesprungen war und den Team aus der Patsche geholfen habe, wurde ich dann gekündigt, als ich mal jemanden brauchte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozial sieht für mich anders aus.

Gehalt/Benefits

Für den Mindestlohn damals gearbeitet, und trotzdem alles gemacht, was das restliche Team auch gemacht hat mit mehr Lohn. Auch ein Besuch beim Betriebsarzt habe ich immer wieder gefordert, ohne Erfolg.

Image

Laut dem was ich im Nachhinein so gehört habe, erging es vielen da arbeitenden Menschen ähnlich.

Karriere/Weiterbildung

Gab es damals noch vor Ort mit PowerPoint Präsentationen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Thomas Schwarz, Geschäftsführer
Thomas SchwarzGeschäftsführer

Guten Tag Frau K., vielen Dank für Ihre Bewertung. Gerade weil diese Bewertung 3 Jahre später erfolgt, können wir Ihnen versichern, dass sich bei uns vieles verändert hat. Sie haben sich in Ihrem Team nicht wohl gefühlt und es hat Ihnen an Wertschätzung gefehlt. Das sind unbestritten sehr wichtige Grundlagen dafür, dass man sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt. Zu der von Ihnen beschriebene Zeit bestand das Team aus nicht einmal 8 Mitarbeitern. Nicht immer passen in einem solch kleinen Team menschlich alle zusammen. Das ist für die betroffenen Mitarbeiter dann schwierig und Sie beschreiben diesen Zustand auch sehr persönlich.
Heute in 2026 sind mehr als 50 Mitarbeiter in der Einrichtung tätig und wir können Ihnen versichern, dass das Team offener und auf Grund der Vielzahl von Mitarbeitern und Charakteren auch neue Teammitglieder völlig anders aufgenommen werden. Für Ihren weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

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