11 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bezahlung, freie Zeiteinteilung, Kommunikation bei technischen Problemen.
Noch mehr darauf schauen, dass nur die besten Lektoren bzw. Korrektoren Aufträge bearbeiten.
Solange das Stylesheet und die Vorgaben zu den Zusatzdiensten beachtet werden, ist man frei darin, wie man seine Begabung zum Lektorieren einsetzt.
Einfach ein modernes Unternehmen.
Professionelle freiberufliche Lektoren sind es gewohnt, sich die Arbeitswoche flexibel einzuteilen.
Beim Lektorieren gibt es immer etwas zu lernen. Dies liegt aber in der eigenen Verantwortung bzw. am Ehrgeiz, den eine Person hat.
Wer sein Handwerk versteht und nach einer Zeit ein paar Millionen Wörter lektoriert hat, verdient entsprechend gut (ca. 45 € die Stunde im Schnitt). Wer dies nicht schafft, sollte sich vielleicht eine andere Arbeit suchen, denn Lektorieren bedeutet nicht, gemütlich beim Kaffee am Schreibtisch ein bisschen rumzutippen. Lösungen für sprachliche Probleme müssen sofort da sein, fürs Nachdenken ist keine Zeit.
Da Lektoren Teil der Künstlersozialkasse sein dürfen, ist auch der Punkt Sozialleistungen (Krankenkassen- und Rentenbeiträge) im Vergleich zu vielen anderen Freelance-Tätigkeiten sehr gut abgedeckt.
Auf Slack gibt es eine gute Community.
Freelancer haben keine Vorgesetzten.
Diese erfolgt immer reibungslos, Fragen werden schnell beantwortet, Probleme zeitnah gelöst. Dabei ist der Tonfall immer sehr höflich und kollegial.
Jeder Auftrag ist anders.
Man kann ungestört bei sich zu Hause arbeiten. Allerdings darf man auch keinen Fehler machen und muss in kurzer Zeit sehr viel schaffen, damit es sich finanziell überhaupt lohnt. Mich hat das sehr unter Druck gesetzt.
Ich bin teilweise um halb fünf Uhr morgens aufgestanden, um die Deadline halten zu können. Außerdem musste ich immer bereit sein für neue Aufträge, weil andernfalls möglicherweise keiner zu ergattern war.
Ich wurde während einer Krankheitsphase aus dem Betrieb geschmissen. Das sagt alles, finde ich.
Mein Eindruck war, dass die Korrigierenden hauptsächlich mit freundlichen, aber dennoch hohlen Phrasen abgespeist wurden.
Ich bin eine hoch qualifizierte Arbeitskraft, mit abgeschlossenem Studium und jahrelanger Berufserfahrung. Bei Scribbr betrug der Stundenlohn zwischen 13 und 30,- Euro. Letzteres nur, wenn man das Glück hatte, eine sehr gute Arbeit zu erwischen.
Die Gestaltung und das Branding des Unternehmens ist freundlich und ansprechend.
KI nimmt einen Platz in unserer Gesellschaft ein - aber muss man aktiv Menschen ersetzen, wie wäre es mit einer Zusammenarbeit ohne RATIONALISIERUNG? Dies ist ein negativer Trend, wie soll sich unsere Gesellschaft entwickeln, wenn Unternehmen solch ein Beispiel vorgeben?
Die Arbeit ist abwechslungsreich.
Den Umgang mit den Freelancern hinsichtlich Bezahlung und Kommunikation.
Wenn du Menschen ausbeuten willst, frag sie vorher, ob sie damit einverstanden sind.
Sehr viele treibt die Existenzangst um, weil wir bemerkt haben, dass Scribbr die persönlich und individuell erstellten Lektorate nutzt, um KI zu trainieren und die Menschen zu ersetzen.
Das Image hat in der Umstellung auf KI gelitten. Während wir vorher auf Trustpilot einen Score von 4,9 hatten, als nur menschliche Arbeit angeboten wurde, lag er zwischenzeitlich bei 4,3. Man hat sich gewundert, warum diese KI überhaupt bewertet werden konnte. Jetzt wissen wir es.
Als Freelancer kann man sich die Zeit zwar grundsätzlich selbst einteilen. Aber angesichts der derzeitigen allgemeinen Lage (hohe Kosten, rückläufige Auftragszahlen) muss man eigentlich ständig parat stehen. Schließlich könnte man sonst einen Auftrag verpassen.
Früher gab es viele und interessante Kurse, jetzt nicht mehr für Menschen, aber wohl viel Weiterbildung für KI.
Es besteht die Möglichkeit, sich über Slack auszutauschen und gegenseitig zu helfen. Das funktioniert sehr gut.
Hier kann ich nur wiederholen, was ich oben in Bezug auf Kommunikation erwähnt habe. Ich finde es ungeheuerlich, dass Scribbr unsere doch oft ziemlich harte und auf viel persönlichem Lernen basierende Arbeit, ohne uns zu informieren nutzt, um uns durch KI wegzurationalisieren. Meine Vermutung ist inzwischen, dass Scribbr für diesen Zweck mehr Freelancer rekrutiert hat, als angesichts der Auftragslage vernünftig gewesen wäre, damit alle genug verdienen können. Denn je mehr unterschiedliche Menschen Input liefern, desto besser lässt sich KI wohl trainieren.
Einerseits ist die Auftragsabwicklung gut organisiert, andererseits gibt es aber auch einen Pool, in den Aufträge mit kürzerer Laufzeit gestellt und auf die alle zugreifen können. Viele, einschließlich mir, verstehen nicht, wie das System funktioniert, denn meistens sind die Aufträge im selben Moment weg, d. h. von jemandem angenommen, in dem sie eingestellt wurden. Das ist ein wirklich unschönes System.
Scribbr hat seine Unternehmensausrichtung verändert, ohne die Freelancer darüber zu informieren. Im Nachhinein wird klar, warum Fragen in der Vergangenheit zu den bereits spürbaren Veränderungen und unverständlichen Aktivitäten ausgewichen wurde und Diskussionen unter den Freelancern möglichst unterbunden wurden.
Der Stundenlohn hängt von der Arbeitsgeschwindigkeit ab, die wiederum sowohl von den eigenen Fähigkeiten als auch vom Textniveau abhängig ist. Dennoch bezahlt Scribbr zum Teil sehr unfair. Beispielsweise werden die höheren Gebühren, die die Kundschaft für die kurzen Bearbeitungsfristen bezahlt, mit 0 Cent weitergegeben. Wir werden immer für 24-Stunden-Aufträge bezahlt, während Scribbr für 12, 6 und 3 Stunden mehr Geld verlangt. Auch die Preiserhöhung am Wochenende, die es gab, war nur für das Unternehmen gedacht, aber nicht für die, die die Arbeit erledigen. Das ist absolut unverständlich und hat nichts mit kooperativer Fairness zu tun.
Die Arbeit ist wirklich abwechslungsreich, man kommt mit unendlich vielen Themen in Kontakt und lernt viel. Das gefällt mir schon sehr.
Früher fand ich Scribbr dynamisch und innovativ, doch wie gesagt durch KI etc merkt man dass auch Scribbr weiß, dass es bald immer weniger Arbeit geben wird.
Transparente Kommunikation, bitte auch das höhere Management mal testen, für die Sommermonate die selbe Anzahl von Leuten behalten.
Wie auch schon vorher angemerkt, wurden viel zu viele Leute angestellt, sodass die Aufträge statisch abnehmen. Man sollte einfach besser kommunizieren, dass die Editoren in diesen Monaten bitte damit rechnen sollten mehr zu Arbeiten oder 'Saison Arbeiter' einstellen. Außerdem wurde die Qualitätsmanagerin neubesetzt. Diese hat Ihren Job leider komplett verfehlt und fängt an irgendwelche neuen Vorgänge einzuführen. Mir wurde ein neuer Bereich zugeteilt nur um einen Monat lang alle meine Fehler zu sammeln und mir dann zu sagen, dass dieser Bereich wieder von meinem Job Profil genommen wird. Wo gibt es denn sowas? Man hätte die Fehler währenddessen kommunizieren sollen. Sowas ist pädagogisch einfach das schlechteste was ich gesehen habe, ich denke aber dass Scribbr das leider nicht weiß, da man sich auch nicht wirklich als Freelancer beschweren kann. Man ist immer noch davon abhängig das einem Jobs assigned werden... daher will man nicht die am längeren Hebel kritisieren.
Die Freelancer können sich untereinander auf Slack austauschen und sich gegenseitig helfen. Das funktioniert sehr gut.
Leider wirkt es so, als wäre das Unternehmen nur noch auf Profit und Massenproduktion aus. Es wurden etliche neue Freelancer eingestellt, nur damit in den zwei (!!!) Sommermonaten, in denen mehr Aufträge reinkommen, kein Auftrag abgelehnt werden muss. In den restlichen Monaten des Jahres sind nicht mehr genügend Aufträge für alle vorhanden und der Frust nimmt zu. Nun hat sich die Auftragslage selbst im Sommer verschlechtert, was eigentlich vorherzusehen war (z. B. auch aufgrund der Entwicklungen in Bezug auf künstliche Intelligenz). Aber diejenigen, die die Rekrutierung vorher kritisiert hatten, wurden nicht ernst genommen und als unwissend abgetan - oder wie so oft wurde ihre Kritik "freundlich weggewischt".
Es gab mal eine Zeit, in der ich mich mit Scribbr identifizieren konnte. Da gab es z. B. wahnsinnig liebe, herzliche und authentische Quality-Managerinnen, die leider nicht mehr da sind. Inzwischen hat sich vieles zum Negativen verändert und kaum mehr etwas wirkt ehrlich und herzlich. Ich kann mich nicht mehr mit dem Unternehmen identifizieren.
Das Image war mal deutlich besser, es verschlechtert sich offenbar zunehmend.
Nun ja, einerseits kann man sich als Freelancer die Arbeit selbst einteilen. Es wird ja immer propagiert, wie toll doch die Freiheiten von Freelancern sind. Wenn man andererseits bedenkt, dass das Einkommen vorne und hinten nicht reicht, Freelancer keinen bezahlten Urlaub haben, eine teure Krankenversicherung zahlen müssen oder sich keine Krankentage nehmen können, muss man leider extrem viel schuften, wenn man von diesem Job leben möchte. Zudem ist die Freiheit nicht wirklich vorhanden, da man vor allem aufgrund der schlechten Auftragslage kaum mehr seine Arbeitstage planen kann. Wenn man sich z. B. vornimmt, Donnerstag und Freitag zu arbeiten und am Wochenende frei zu haben, dann aber keinen Auftrag am Donnerstag und Freitag bekommt, muss man wohl oder übel das ganze Wochenende arbeiten (falls dann ein Auftrag kommt), um den Verlust zu kompensieren. Beginnt man also am Morgen seinen Arbeitstag, ist es Glückssache, ob ein Auftrag von Scribbr kommt. Somit kann man den Tag nicht wirklich planen, muss extrem spontan sein und leider auch öfters mal Treffen mit Familie oder Freunden absagen. Eine gute Work-Life-Balance hat man nur, wenn man zumindest teilweise planen kann!
Die Freelancer, die auf Slack Hilfe suchen, erhalten auch fast immer Ratschläge von ihren Kollegen. Das ist erfreulich.
Ich würde empfehlen, mal ernsthaft über Mitarbeiterbindung (ja, auch bei Freelancern!) nachzudenken und Strategien zu erarbeiten, wie man vor allem die kompetenten, erfahrenen, regelmäßig arbeitenden und zuverlässigen Korrektoren halten kann, damit diese sich nicht nach und nach eine andere Tätigkeit suchen. Es kann ja nicht sein, dass die langjährigen Korrektoren nun darunter leiden müssen, dass so viele neue Leute eingestellt wurden. Es gibt einige, die mit Herzblut korrigieren und stets sehr gute Arbeit leisten, und die sind nun verunsichert, enttäuscht und haben Existenzängste! Ist das der Dank dafür, dass man teilweise bis in die Nacht an miesen Arbeiten gesessen hat oder sich in all den Jahren abgeschuftet hat, um bei Notfällen einzuspringen?
Wie mein Vorgänger bereits erwähnte: Die Kommunikation wirkt unehrlich und ist nicht mehr transparent. Es wird zwar immer wieder betont, wie wichtig das Unternehmen Kritik findet, allerdings wird wenig davon wirklich angenommen oder umgesetzt. Oftmals werden dringende Themen, wie die sich zunehmend verschlechternde Auftragslage oder die unnötige Rekrutierung zahlreicher Freelancer, "freundlich abgebügelt" und schöngeredet.
Und diese "Mitarbeiterehrungen" oder "-auszeichnungen" sind einfach lächerlich. Auch hier stimme ich meinem Vorgänger zu. Coffee-Talk, Emojis oder Auszeichnungen kompensieren nicht den Frust vieler Korrektoren, die sich hängen gelassen fühlen!
Auf seiner Website prahlt das Unternehmen damit, wie toll man doch mit diesem Job verdienen kann. Das ist aber leider nicht wahr und dient lediglich Marketingzwecken, um Bewerber anzulocken. Zum einen gibt es, wie bereits erwähnt, immer weniger Aufträge. Zum anderen behält Scribbr den größeren Teil der Einnahmen für sich, obwohl die Korrektoren hier die eigentliche Arbeit leisten.
Positiv an dieser Tätigkeit finde ich die Vielfalt der Themen beim Korrigieren. Das und meine Leidenschaft für das Korrigieren sind die wenigen Gründe, warum ich überhaupt noch dabei bin.
Noch gut.
In Aussicht gestellter Verdienst und Auftragsumfang sind Phantasie. Inzwischen ist alles auf Massenproduktion ausgerichtet. Scribbr will, dass für die Hochzeit von 1,5 Monate im Sommer alle bereitstehen. Für den Rest des Jahres gibt es kaum Aufträge mehr bei der immer weiter zunehmenden Masse an Lektoren.
Weiterbildung ist ziemlich gut. Es gab viele Seminare, aber inzwischen sind sie weniger geworden.
Zwischen den Freelancern ist die Atmosphäre gut.
Freelancer werden behandelt wie Deppen, als hätten sie noch nichts vom Pawlowschen Hund gehört. Es werden jede Woche peinliche Auszeichnungen verkündet: Wer hat am schnellsten einen Auftrag angenommen, wer am Wochenende die meisten Wörter korrigiert usw.
Die Kommunikation ist intransparent und heuchlerisch. Das war früher anders. Kritik und Fragen werden abgebügelt, im Zweifel wird gelogen.
Der Verdienst ist stark abhängig von der Schnelligkeit und der Qualität der Aufträge. Die meisten Arbeiten sind schlecht und aufwendig. Vor allem die neu eingerichtete Genderkorrektur ist absolut unterbezahlt und sehr fehleranfällig, wenn es in einer Arbeit um Menschen und nicht um Maschinen geht.
Wenn es Aufträge gibt, sind sie abwechslungsreich.
Es werden Coachings, Assessments und ein paar Online-Lehrgänge angeboten.
Man muss sich dessen klar sein, dass Scribbr 'studentische' Preise veranschlagt und hiervon nur ein Teil beim jeweiligen Freelancer ankommt. Die auf der Webseite angegebenen Stundenlöhne sind insbesondere für Neulinge nicht realistisch und nur durch langfristige Übung sowie Automatisierungsprozesse zu erreichen.
Die Freelancer sind miteinander und mit dem festen Team vernetzt, alle sind sehr hilfsbereit.
Kunden und Bewerber werden belogen und manipuliert
Fälschung aller online Präsenzen auf allen Portalen
Ausbeutung
So verdient kununu Geld.