4 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bezahlung, freie Zeiteinteilung, Kommunikation bei technischen Problemen.
Noch mehr darauf schauen, dass nur die besten Lektoren bzw. Korrektoren Aufträge bearbeiten.
Solange das Stylesheet und die Vorgaben zu den Zusatzdiensten beachtet werden, ist man frei darin, wie man seine Begabung zum Lektorieren einsetzt.
Einfach ein modernes Unternehmen.
Professionelle freiberufliche Lektoren sind es gewohnt, sich die Arbeitswoche flexibel einzuteilen.
Beim Lektorieren gibt es immer etwas zu lernen. Dies liegt aber in der eigenen Verantwortung bzw. am Ehrgeiz, den eine Person hat.
Wer sein Handwerk versteht und nach einer Zeit ein paar Millionen Wörter lektoriert hat, verdient entsprechend gut (ca. 45 € die Stunde im Schnitt). Wer dies nicht schafft, sollte sich vielleicht eine andere Arbeit suchen, denn Lektorieren bedeutet nicht, gemütlich beim Kaffee am Schreibtisch ein bisschen rumzutippen. Lösungen für sprachliche Probleme müssen sofort da sein, fürs Nachdenken ist keine Zeit.
Da Lektoren Teil der Künstlersozialkasse sein dürfen, ist auch der Punkt Sozialleistungen (Krankenkassen- und Rentenbeiträge) im Vergleich zu vielen anderen Freelance-Tätigkeiten sehr gut abgedeckt.
Auf Slack gibt es eine gute Community.
Freelancer haben keine Vorgesetzten.
Diese erfolgt immer reibungslos, Fragen werden schnell beantwortet, Probleme zeitnah gelöst. Dabei ist der Tonfall immer sehr höflich und kollegial.
Jeder Auftrag ist anders.
Die Arbeit ist abwechslungsreich.
Den Umgang mit den Freelancern hinsichtlich Bezahlung und Kommunikation.
Wenn du Menschen ausbeuten willst, frag sie vorher, ob sie damit einverstanden sind.
Sehr viele treibt die Existenzangst um, weil wir bemerkt haben, dass Scribbr die persönlich und individuell erstellten Lektorate nutzt, um KI zu trainieren und die Menschen zu ersetzen.
Das Image hat in der Umstellung auf KI gelitten. Während wir vorher auf Trustpilot einen Score von 4,9 hatten, als nur menschliche Arbeit angeboten wurde, lag er zwischenzeitlich bei 4,3. Man hat sich gewundert, warum diese KI überhaupt bewertet werden konnte. Jetzt wissen wir es.
Als Freelancer kann man sich die Zeit zwar grundsätzlich selbst einteilen. Aber angesichts der derzeitigen allgemeinen Lage (hohe Kosten, rückläufige Auftragszahlen) muss man eigentlich ständig parat stehen. Schließlich könnte man sonst einen Auftrag verpassen.
Früher gab es viele und interessante Kurse, jetzt nicht mehr für Menschen, aber wohl viel Weiterbildung für KI.
Es besteht die Möglichkeit, sich über Slack auszutauschen und gegenseitig zu helfen. Das funktioniert sehr gut.
Hier kann ich nur wiederholen, was ich oben in Bezug auf Kommunikation erwähnt habe. Ich finde es ungeheuerlich, dass Scribbr unsere doch oft ziemlich harte und auf viel persönlichem Lernen basierende Arbeit, ohne uns zu informieren nutzt, um uns durch KI wegzurationalisieren. Meine Vermutung ist inzwischen, dass Scribbr für diesen Zweck mehr Freelancer rekrutiert hat, als angesichts der Auftragslage vernünftig gewesen wäre, damit alle genug verdienen können. Denn je mehr unterschiedliche Menschen Input liefern, desto besser lässt sich KI wohl trainieren.
Einerseits ist die Auftragsabwicklung gut organisiert, andererseits gibt es aber auch einen Pool, in den Aufträge mit kürzerer Laufzeit gestellt und auf die alle zugreifen können. Viele, einschließlich mir, verstehen nicht, wie das System funktioniert, denn meistens sind die Aufträge im selben Moment weg, d. h. von jemandem angenommen, in dem sie eingestellt wurden. Das ist ein wirklich unschönes System.
Scribbr hat seine Unternehmensausrichtung verändert, ohne die Freelancer darüber zu informieren. Im Nachhinein wird klar, warum Fragen in der Vergangenheit zu den bereits spürbaren Veränderungen und unverständlichen Aktivitäten ausgewichen wurde und Diskussionen unter den Freelancern möglichst unterbunden wurden.
Der Stundenlohn hängt von der Arbeitsgeschwindigkeit ab, die wiederum sowohl von den eigenen Fähigkeiten als auch vom Textniveau abhängig ist. Dennoch bezahlt Scribbr zum Teil sehr unfair. Beispielsweise werden die höheren Gebühren, die die Kundschaft für die kurzen Bearbeitungsfristen bezahlt, mit 0 Cent weitergegeben. Wir werden immer für 24-Stunden-Aufträge bezahlt, während Scribbr für 12, 6 und 3 Stunden mehr Geld verlangt. Auch die Preiserhöhung am Wochenende, die es gab, war nur für das Unternehmen gedacht, aber nicht für die, die die Arbeit erledigen. Das ist absolut unverständlich und hat nichts mit kooperativer Fairness zu tun.
Die Arbeit ist wirklich abwechslungsreich, man kommt mit unendlich vielen Themen in Kontakt und lernt viel. Das gefällt mir schon sehr.
Noch gut.
In Aussicht gestellter Verdienst und Auftragsumfang sind Phantasie. Inzwischen ist alles auf Massenproduktion ausgerichtet. Scribbr will, dass für die Hochzeit von 1,5 Monate im Sommer alle bereitstehen. Für den Rest des Jahres gibt es kaum Aufträge mehr bei der immer weiter zunehmenden Masse an Lektoren.
Weiterbildung ist ziemlich gut. Es gab viele Seminare, aber inzwischen sind sie weniger geworden.
Zwischen den Freelancern ist die Atmosphäre gut.
Freelancer werden behandelt wie Deppen, als hätten sie noch nichts vom Pawlowschen Hund gehört. Es werden jede Woche peinliche Auszeichnungen verkündet: Wer hat am schnellsten einen Auftrag angenommen, wer am Wochenende die meisten Wörter korrigiert usw.
Die Kommunikation ist intransparent und heuchlerisch. Das war früher anders. Kritik und Fragen werden abgebügelt, im Zweifel wird gelogen.
Der Verdienst ist stark abhängig von der Schnelligkeit und der Qualität der Aufträge. Die meisten Arbeiten sind schlecht und aufwendig. Vor allem die neu eingerichtete Genderkorrektur ist absolut unterbezahlt und sehr fehleranfällig, wenn es in einer Arbeit um Menschen und nicht um Maschinen geht.
Wenn es Aufträge gibt, sind sie abwechslungsreich.
Es werden Coachings, Assessments und ein paar Online-Lehrgänge angeboten.
Man muss sich dessen klar sein, dass Scribbr 'studentische' Preise veranschlagt und hiervon nur ein Teil beim jeweiligen Freelancer ankommt. Die auf der Webseite angegebenen Stundenlöhne sind insbesondere für Neulinge nicht realistisch und nur durch langfristige Übung sowie Automatisierungsprozesse zu erreichen.
Die Freelancer sind miteinander und mit dem festen Team vernetzt, alle sind sehr hilfsbereit.