Scrivere Übersetzungsbüro als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Extrem hoher Mitarbeiterverschleiß - nicht ohne Grund...

1,3
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die meisten Übersetzer(innen) landen bei Scrivere, weil sie in ihrem erlernten Beruf keine Festanstellung finden. Mein Rat an dieser Stelle: unbedingt weitersuchen oder ggf. in anderen Fachrichtungen arbeiten. Auf keinen Fall bei dieser Firma anfangen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannte Athmosphäre, es herrscht immer extremer Zeitdruck vor.

Kommunikation

Zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern praktisch nicht vorhanden. Wenn kommuniziert wird, dann handelt es sich um Monologe der Geschäftsführung. Feedback der Mitarbeiter wird nicht beachtet. (s. oben).

Work-Life-Balance

Unzählige unbezahlte Überstunden, meistens ohne Vorankündigung und zum Teil auch an Wochenenden und Sonn-und Feiertagen. Urlaubsanträge werden zwar entgegengenommen, aber nie unterschrieben, sodass es im Worst Case sein kann, dass der Urlaub - gebucht oder nicht - einen Tag vorher gestrichen wird. Ist alles schon vorgekommen. Die Arbeitszeit wird von der Geschäftsführung manuell erfasst - auch hier wird die eine oder andere Überstunde gelegentlich unterschlagen. Überprüfen lohnt allerdings nicht wirklich, da die Überstunden ja sowieso nicht bezahlt werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführung reagiert auf Verbesserungsvorschläge oder Kritik entweder gar nicht, unsachlich oder respektlos.

Arbeitsbedingungen

Der Bildschirm ist viel zu klein. Es gibt an einigen Arbeitsplätzen trotz wiederholter Hinweise seitens der Mitarbeiter keine Möglichkeiten zur Verdunkelung, d.h. ab einer bestimmten Tageszeit scheint die Sonne gnadenlos auf den Bildschirm und blendet. Dieses Problem könnte durch das einfache Anbringen von Jalousien gelöst werden. Der Lärmpegel ist teilweise unerträglich hoch. Die Aufteilung von Büro, Küche und sanitären Anlagen ist sehr unglücklich gewählt (Stichwort Privatsphäre).

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt entspricht bei einer vertraglichen Arbeitszeit von 40 h pro Woche (in Wirklichkeit sind es immer mehr) dem einer Reinigungskraft. Es gibt keine Prämien, kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, gar nichts. Achja, nach der Probezeit gibt es je nach Leistung eine Gehaltserhöhung von 50-100 (brutto) pro Monat. Wow.

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Ich denke, die Bewertungen auf dieser Seite sprechen für sich. Ich kann den Erfahrungsberichten voll und ganz zustimmen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten.


Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben