Grauenhaft - wirklich nur zur Überbrückung im Notfall.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man sich DARAUF verlassen kann, dass man sich NICHT verlassen kann .. auf Aussagen und Vereinbarungen aller Art .
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unkorrektheit des Arbeitgebers: mangelnde Informationen, fehlende und unkorrekte Abrechnungen und Zahlungen. Infomails: z.Bsp. zu Urlaubsplanungen (wichtig) wurden nicht an alle MA versendet. Nach mehrfachem Hinweis erhielt ich immer noch nicht wichtige Infofmails und meine Urlaubsplanung entfiel komplett, so dass ich schließlich der willkürlichen Planung der GF ausgeliefert war. Ein internes Mailsystem - wenn man mehrfach (vergeblich) korrekte Abrechnungen angefordert hat, bekommt man keine oder nur ausweichende Antworten ("wird geprüft") - nachher verläuft es im Sande ... Man hat nicht die Möglichkeit aus dem MA - Firmen Mailaccount einen solchen Nachrichtenaustausch an eine eigene Mailadresse weiterzuleiten - es ist wohl gewollt, dass man die MA Anfragen nicht dokumentieren kann. Der MA ist bei jeder Nachfrage in einer unangenehmen "Bittsteller Position". Es gibt zwar einen Betriebsrat; aber in meinem Fall liefen auch hier alle Nachfragen und Bitten um Informationen ins Leere.
Verbesserungsvorschläge
Die Einarbeitungszeit von 2,5 Tagen verlängern. Das reicht nicht aus, um die geforderte Kundenbetreuung in diesem Bereich (Banken) korrekt durchführen zu können. Mehr Respekt für Kunden und auch MA.
Arbeitsatmosphäre
Grauenhaft - und das erscheint gewollt.
Kommunikation
MA die für Nachfragen zuständig sind, im laufenden Arbeitsbetrieb, sind nicht erreichbar, kümmern sich um unwichtiges, wissen erstaunlich viel selbst nicht, sind aber total empfindlich und "überkorrekt" was ihre Person anbelangt, MA gegenüber recht unwirsch und fühlen sich tatsächlich schon angegriffen, wenn ihnen ein Neuer eine Frage stellt, die sie selbst nicht beantworten können.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt wie überall solche und solche. Leider zu viele Kollegen, die schon länger dabei sind, die sich an neuen Mitarbeitern austoben ... Schönes Beispiel: Es gibt Schränke auf 2 Etagen für MA, in denen man seine Sachen Taschen, Handy etc. - alles was am Arbeitsplatz nicht herumliegen darf - unterbringen kann. Bei Frühschichtbeginn kommt mir eine schlechtgelaunte ältere unsympathische MAin entgegen und schnauzt mich an, was ich auf Etage 1 wolle, gearbeitet würde auf Etage 2 heute. Erstens weiss man das nicht im Voraus, normalerweise wäre Frühschicht auf Etage 1 - und zweitens, was die Dame nichts angeht, ist mein Schrank auf der 1.Etage und ich muss deshalb dorthin. Völlig unnötige dummfreche Anmache, aber beispielhaft für das Klima und die Atmospäre ...
Work-Life-Balance
Schichtpläne durch MA müssen Wochen im Voraus erstellt werden, aber die Bestätigung der gebuchten Schichten, bzw. die endgültige Einteilung erfolgt häufig erst 1-2 Wochen vorher. So muss man ständig andere Termine absagen oder ändern. Auf Spätschichten folgen oft Frühschichten, dann ist man beispielsweise bei Arbeitsende 22 Uhr - erst um 23/24 Uhr zu Hause und kann um 4 Uhr aufstehen für die nächste Frühschicht. Ist weder gesund noch familienfreundlich. Zudem: im Winter steht man teileweise eine halbe Stunde vor der Türe, weil die zuständigen MA (Aufsicht) zu spät kommen, oder vergessen die Türe zu öffnen ...
Vorgesetztenverhalten
Mischung aus selbstgefälliger Überheblichkeit und mangelnder Qualifikation
Umgang mit älteren Kollegen
Unabhängig vom Alter ist die Behandlung gleich gut - bzw. gleich schlecht.
Arbeitsbedingungen
Es mangelt schon an der Hardware u. an Arbeitsplätzen die voll funktionsfähig sind. Man bekommt Headsets (schlechte Qualität), die aber nicht überall kompatibel sind, dann braucht man Adapter, die aber auch Mangelware sind. Wenn man Glück hat, gibt es MA die ihre gebunkerten Adapter freundlicherweise ausleihen, das waren die netten Kollegen, Vielen Dank nochmal dafür :-))
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Müll wird getrennt.
Gehalt/Benefits
Neue Mitarbeiter erhalten einen höheren Stundenlohn als langjährige MA, die eingearbeitet und vollwertige MA sind, was ich als hochgradig ungerecht bewerte. Die langjährigen MA können ja gehen, "wenn es ihnen nicht passt". Für Türöffner, Namensschild und Schrankschlüssel wurden in meinem Fall 250,- Euro !!! einbehalten, obwohl die Fa. diese Sachen schon lange zurückerhalten hat ...
Image
Bei den Kunden offensichtlich eher schlecht, da sie die MA für die fehlende Qualität in der Kundenbetreuung verantwortlich machen und häufig sehr schwierig und unzufrieden bis unverschämt sind.
Karriere/Weiterbildung
Nicht bekannt. Es gibt nicht einmal eine ausreichende Einarbeitung