Mobbing, Willkür und fehlende Rückmeldung – meine Erfahrungen bei Securitas
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Einzelne Kolleg:innen und Ausbilder:innen arbeiten engagiert und professionell. Diese Mitarbeitenden zeigen, dass die Arbeit interessant und sinnvoll sein kann, wenn das Umfeld stimmt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Arbeitsumfeld war toxisch, geprägt von Mobbing, respektlosem Verhalten, internen Spannungen und Willkür. Die mangelnde Reaktion von Securitas auf diese Zustände war enttäuschend – statt Stellungnahme erfolgte eine Kündigung ohne Erklärung. Langjährige Mitarbeitende wurden nicht anerkannt, während neu eingestellte Kolleginnen bevorzugt wurden. Motivation, Vertrauen und Arbeitszufriedenheit wurden massiv untergraben.
Verbesserungsvorschläge
-Konflikte konsequent, transparent und professionell lösen.
-Eine faire und respektvolle Teamkultur fördern, inklusive gleichmäßiger Anerkennung für alle Mitarbeitenden.
-Führungskräfte müssen Verantwortung übernehmen und Wertschätzung konsequent zeigen.
-Mentale Gesundheit der Mitarbeitenden muss oberste Priorität haben.
Arbeitsatmosphäre
Meine Erfahrung als Securitas-Mitarbeiter im Einsatz bei der HHW Hamburger Hochbahn-Wache war überwiegend negativ. Zwar gibt es einzelne Kolleg:innen, die engagiert und professionell arbeiten, doch das allgemeine Arbeitsumfeld war stark belastend. Mobbing, respektloses Verhalten, interne Spannungen und teils demütigende Situationen gegenüber Mitarbeitenden und Fahrgästen prägten den Alltag. Vertrauen und Motivation wurden massiv untergraben.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen professionell, intern herrschen jedoch Chaos, Ungleichbehandlung und mangelnde Verantwortungsübernahme. Das offizielle Image steht im starken Kontrast zur Realität.
Work-Life-Balance
Formal möglich, jedoch stark negativ beeinflusst durch das belastende Teamklima, ständige Konflikte und interne Spannungen. Mentale Erholung war häufig kaum möglich.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich möglich, aber stark abhängig vom Teamklima und der Führung. Motivation zur Weiterentwicklung wurde durch interne Spannungen, Willkür und selektive Anerkennung massiv gemindert.
Gehalt/Benefits
Gehalt bewegt sich im branchenüblichen Rahmen. Langfristige Zufriedenheit hängt stark von fairer Anerkennung und erlebter Arbeitsatmosphäre ab.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich vorhanden, intern jedoch kaum spürbar. Der respektvolle Umgang miteinander sollte stärker gefördert werden.
Kollegenzusammenhalt
Hinter der scheinbar kollegialen Fassade gab es oft Konkurrenz, Gerüchte und fehlende Unterstützung. Langjährige Teammitglieder wurden häufig übersehen, während neu eingestellte Kolleginnen schnell Vorteile erhielten. Der Zusammenhalt war minimal, oft heuchlerisch, und die Gleichbehandlung von Mitarbeitenden war nicht gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende erhielten kaum Wertschätzung. Anerkennung wurde selektiv verteilt, was erfahrene Kolleg:innen benachteiligte und demotivierend wirkte.
Vorgesetztenverhalten
Konflikte wurden kaum konsequent gelöst, Anerkennung ungleich verteilt und Entscheidungen teilweise willkürlich getroffen. Neu eingestellte Kolleginnen erhielten Vorteile, während langjährige Mitarbeitende kaum Wertschätzung erfuhren.
Nach dem Tod eines nahen Angehörigen wurde mir unbezahlter Urlaub „verordnet“. Schon am ersten Tag nach der Rückkehr wurde ich gemobbt und lächerlich gemacht. Trotz dieser belastenden Situation erhielt ich von Securitas keine Gelegenheit, mich zu äußern oder die Vorfälle zu klären – stattdessen wurde ich einfach gekündigt. Das Vorgehen war unprofessionell, intransparent und enttäuschend.
Arbeitsbedingungen
Physische Ausstattung und Rahmenbedingungen waren akzeptabel, wurden jedoch durch das belastende Teamklima und problematische Führung negativ beeinflusst.
Kommunikation
Intern herrschte häufig Widersprüchlichkeit, Feedback und Entscheidungen wurden selten klar vermittelt. Dadurch entstanden Unsicherheiten, Gerüchte und Misstrauen. Sachliche Konfliktklärung fand kaum statt, und Entscheidungen wirkten willkürlich, was Motivation und Arbeitszufriedenheit stark beeinträchtigte.
Gleichberechtigung
Formell vorhanden, intern jedoch stark von ungleichen Machtverhältnissen und selektiver Anerkennung geprägt. Langjährige Mitarbeitende und erfahrene Kolleg:innen wurden häufig übergangen, während andere bevorzugt behandelt wurden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich, insbesondere der Kontakt mit Menschen und die Verantwortung im öffentlichen Raum, waren interessant. Allerdings wurde der positive Aspekt stark durch das belastende Umfeld abgeschwächt.

