Verbesserungsvorschläge
Schützt eure Azubis
Arbeitsatmosphäre
Es gab noch andere Azubis. Der Zusammenhalt unter den Azubis war super. Von Zusammenhalt bei allen anderen Kollegen kann ich nicht sprechen.
Karrierechancen
wollte nicht übernommen werden
Arbeitszeiten
Keine Worte. 14 Stunden Tage Alltag.
Ausbildungsvergütung
Katastrophe. Unterbezahlung.Überstunden, die nie aufgeschrieben oder vergütet wurden. Teilweise 2 Wochen durchgearbeitet. selbst erwirtschaftetes Trinkgeld durfte man nie behalten. Es wurde aufgeteilt. Azubis haben monatlich 20 € bekommen. Wenn man etwas versemmelt, hat wurde das Trinkgeld gestrichen. 20€ im Monat ist reine Verarsche und in meinen Augen Betrug.
Die Ausbilder
Respektlos, herabwürdigend, erniedrigend, sexistisch, demotivierend, ausnutzend, unfreundlich, gegenüber Anderen gewalttätig, es wurde leider systematisch gemobbt wer sich nicht sofort gefügt hat.
Spaßfaktor
Wenn man äusserte, dass man in einer bestimmten Abteilung Freude oder Spass empfindet, wurde man kurz darauf versetzt. Generell durfte man als Azubi nicht wie zuvor beschrieben in jede Abteilung schnuppern, sondern wurde für den grössten Teil der Ausbildung in den Service eingeteilt. Auch wenn man äusserte, dass die Service Abteilung diejenige war, die einen am wenigsten interessierte und Spass machte. Das soll nicht heissen, dass ich nicht wusste, worauf ich mich einliess. Mir war sehr wohl bewusst, dass man als Hofa in jeder Abteilung eine gewisse Zeit verbringt und das wäre auch vollkommen in Ordnung gewesen. Ansonsten hat mir der Teamzusammenhalt im Housekeeping besonders gefallen. Die selbstständige und organisatorische Arbeit im Tagungsbereich hat mir auch viel Spass gemacht. Man wird als Azubi oft ins kalte Wasser geworfen aber mit der Zeit lernt man zu schwimmen. Auch das kann Spass machen mit dem richtigen Team. Der herabwürdigende Umgang von Kollegen, die schon länger ausgelernt waren, war tatsächlich unter aller Sau und ist mir so wie dort nie wieder passiert. Ich bin traumatisiert aus dieser Ausbildung gegangen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Vor der Berufschule hatten wir oft Spätdienste bzw Teildienste bis spät Abends. Schule sollte hier nebenbei laufen. Die Noten sollten stimmen aber bei dem Arbeitspensum, Druck, Überstunden war das mehr als ein Kampf. Im Hotel fand keine Vorbereitung auf Prüfungen/Schule statt. Für 18 Jährige, die dachten eine annähernd normale und strukturierte Ausbildung zu durchlaufen, ist das nichts. Man lernt besser schnell, sich eine harte Schale anzulegen oder man bringt diese am besten schon mit.
Variation
Wie bereits geschrieben, habe ich leider nicht alle Abteilungen kennenlernen dürfen und einige davon zu kurz. Das heisst, mir war klar, dass ich mich nach der Ausbildung nicht für alle erwarteten Positionen bewerben konnte, da mir viel Praxis Know-How fehlte.
Respekt
Kein Respektvoller und freundlicher Umgang. Weder unter Kollegen, noch von Vorgesetzen. Wer sich fügt und duckt hat evtl Glück undbeschadet die Ausbildung durchzustehen. Wer Hilfe, Toleranz, Wertschätzung und Motivation erwartet sollte hier lieber wegbleiben. Nicht unter allen Kollegen war der Umgang schlecht. Mit Kollegen, denen es genauso erging wie einem selbst, war die Zeit dort am schönsten. Man hat dann sogar gerne seine Arbeit gemacht und das auch schnell genug. sobald bemerkt wurde, man hat Spass an der Arbeit gemeinsam, wurde man getrennt. So eine Strategie verstehe ich bis heute nicht. Das hat einfach oft sehr weh getan.