Gute Lernmöglichkeiten, aber mit Herausforderungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wurde betont, dass es keine Hierarchie gäbe, doch in der Praxis war diese sehr wohl vorhanden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war dynamisch und fordernd, was vielleicht nicht für jeden passt.
Kommunikation
Es gab viele strukturierte Meetings. Der Kommunikationsstil war direkt und fordernd – das sollte man mögen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war stark, insbesondere unter denen, die sich auch privat viel getroffen haben.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hängt stark von den Kund:innen und Projekten ab – spontane Anfragen gehören dazu, und Erreichbarkeit wird erwartet. Es gab eine Home-Office-Möglichkeit, allerdings wurde Büropräsenz gerne gesehen und teils auch eingefordert. Überstunden wurden nicht erfasst oder vergütet, da auf flexible Arbeitszeiten verwiesen wurde – in der Praxis war es jedoch oft schwierig, diese Flexibilität tatsächlich zu nutzen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war sicherlich abhängig von der jeweiligen Person. In meinem Fall habe ich mir mehr Unterstützung und Struktur gewünscht.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren stark davon abhängig, welche Projekte man betreute und wie viel Zeit für neue Herausforderungen zur Verfügung stand. Durch die Betreuung bestehender Kunden wiederholten sich dort die Aufgaben monatlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Es waren insgesamt sehr junge Teams
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume waren sehr modern.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entspricht dem Branchendurchschnitt, jedoch war es für die geleistete Arbeit und Verantwortung meiner Meinung nach eher im unteren Bereich.
Image
Es gab ein starkes Augenmerk auf das äußere Image des Unternehmens, doch intern herrschte oft eine andere Dynamik. Einige Mitarbeiter:innen, die viel arbeiteten, fühlten sich überlastet, während andere, die eine enge Beziehung zur Führungsebene hatten, sich oft mehr Freiheiten nahmen. In diesem Umfeld konnte es vorkommen, dass Ideen anderer als eigene präsentiert wurden, was den Eindruck einer ‚Ellenbogenmentalität‘ hinter der Fassade von Kollegialität verstärkte.
Karriere/Weiterbildung
In Bezug auf Weiterbildung wurde mir vom Vorgesetzten geraten, mich in meiner Freizeit selbstständig weiterzubilden und zu informieren.

