Eine ehrliche Bewertung. Verschwende nicht deine Zeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
alles.
Verbesserungsvorschläge
Meines Erachtens wirkt die aktuelle Führungsstruktur personenzentriert und überholt. Ein nachhaltiger Neuanfang setzt voraus, dass sowohl die Geschäftsführung als auch die Bereichsleiterebene neu aufgestellt werden. Solange Führungspositionen vor allem der Loyalität gegenüber einer einzelnen Person dienen, bleiben Eigenverantwortung, kritische Diskussionen und echte Führungsstärke auf der Strecke.
Arbeitsatmosphäre
komplett in den 90er hängengeblieben (Büros und MA)
Work-Life-Balance
selbst in Corona-Zeiten bestand die GF auf 100% Anwesenheit. HO ist hier etwas "modernes". Ich musste auch in schlimmste Zeit der Pandemie zu 100% Vorort im Büro sein.
Kollegenzusammenhalt
Die Führungskräfte sind nicht ausgebildet/geschult. Entsprechend können sie schlecht/nicht führen. Das führt manchmal dazu, dass die Kollegen zusammenrücken. Ich bin nie in Bezug auf softskills geschult worden und habe auch niemanden aus dem Unternehmen getroffen, der eine Schulung und/oder Weiterbildung gemacht hat.
Vorgesetztenverhalten
Meiner Meinung nach vermittelt die Organisationsstruktur den Eindruck, dass die Bereichsleiter die sichtbare Bühne besetzen, während die Fäden von einem selbsternannten Visionär im Hintergrund gezogen werden, der sich zunehmend als unverzichtbarer Heilsbringer (Heiland!) des Unternehmens versteht.
Kommunikation
Ein klassischer Babyboomer alter Schule: überzeugt, dass man sich durch Fleiß, Ausdauer und Loyalität hocharbeitet. Legt Wert auf Anwesenheit, Hierarchie und Einsatzbereitschaft und begegnet Themen wie Homeoffice, Vier-Tage-Woche oder konsequenter Work-Life-Balance oft mit Skepsis
Interessante Aufgaben
Ja, Brückenbau ist tatsächlich was schönes.

