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1 von 6 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Interessante Aufgaben
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Ein:e Mitarbeiter:in hat diesen Arbeitgeber mit 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Gemischte Erfahrungen in einem wachsenden Unternehmen

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Reutlingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich am Arbeitgeber als besonders negativ empfunden habe, war der Umgang mit meinem Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Trotz mehrfacher Aufforderungen wurde mir bis heute kein Arbeitszeugnis ausgestellt. Da meine bisherigen Bemühungen erfolglos geblieben sind, sehe ich mich gezwungen, meine Ansprüche gegebenenfalls gerichtlich durchzusetzen.

Darüber hinaus hatte ich den Eindruck, dass die tatsächliche Auslastung und der vorhandene Arbeitsumfang nicht immer ausreichend berücksichtigt wurden. Während meiner Beschäftigung gab es wiederholt längere Phasen mit geringer Auslastung, in denen nur wenig Arbeit anfiel. Dies führte aus meiner Sicht zu einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen an die Arbeitsleistung und den tatsächlich vorhandenen Aufgaben.

Im Zusammenhang mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hatte ich den Eindruck, dass die Ursachen für die Situation überwiegend bei meiner Person gesehen wurden, während strukturelle oder organisatorische Faktoren aus meiner Sicht nur wenig Berücksichtigung fanden.

Verbesserungspotenzial sehe ich außerdem im Umgang mit Mitarbeitern. Mehr Wertschätzung, eine stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Arbeitsbedingungen sowie ein konstruktiverer Umgang seitens der Führungskräfte würden meiner Meinung nach zu einem besseren Arbeitsklima beitragen. Insbesondere im direkten Führungsverhalten wünsche ich mir mehr Unterstützung, Feedback auf Augenhöhe und einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

-Einführung von Gleitzeitmodellen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter zu verbessern und den Mitarbeitern mehr Flexibilität zu ermöglichen.
-Verbesserung der räumlichen Arbeitsbedingungen durch größere und besser geeignete Büroflächen mit angemessener Beleuchtung, Klimatisierung und geringerer Geräuschbelastung.
-Stärkere Wertschätzung der Mitarbeiter durch eine noch transparentere Kommunikation, mehr Anerkennung für geleistete Arbeit und eine stärkere Einbindung in Entscheidungen, die ihren Arbeitsalltag betreffen.
-Überprüfung der derzeitigen Leistungstransparenz innerhalb des Teams. Eine weniger detaillierte Einsicht in individuelle Leistungskennzahlen könnte dazu beitragen, den wahrgenommenen Leistungsdruck zu reduzieren und den Fokus stärker auf die Zusammenarbeit im Team zu legen.

Arbeitsatmosphäre

Während meiner Beschäftigungszeit fanden organisatorische Umstrukturierungen statt, in deren Verlauf mein Team in Lagerbereiche umziehen mussten. Dies brachte Veränderungen der Arbeitsumgebung mit sich, an die sich die Mitarbeiter zunächst anpassen mussten. Die Arbeitsplätze befanden sich dabei überwiegend in Großraumbüros, die aufgrund der räumlichen Gegebenheiten und des laufenden Betriebs mit einer teilweise hohen Geräuschkulisse verbunden waren. Insbesondere bei Tätigkeiten, die ein hohes Maß an Konzentration erforderten, wurde dies von mir als herausfordernd empfunden.

Image

Das Unternehmen verfügt aus meiner Wahrnehmung über eine gute Marktpräsenz und einen hohen Bekanntheitsgrad über die Region hinaus. Die Marke scheint bei vielen Kunden etabliert zu sein, sodass regelmäßig Anfragen und Aufträge ohne aufwendige Akquise generiert werden. Dies spricht für eine solide Positionierung am Markt und ein insgesamt positives Kundenimage.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war durch feste Arbeitszeiten grundsätzlich gut planbar. Es gab ein Schichtmodell mit Früh- und Spätschicht. Die Frühschicht begann um 8:00 Uhr und endete um 17:00 Uhr, die Spätschicht dauerte von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. In beiden Schichten war eine einstündige Pause vorgesehen, sodass die Arbeitszeiten insgesamt gut vorhersehbar waren.

Verbesserungsbedarf bestand aus meiner Sicht bei der Auslastungsplanung. Die Arbeitsbelastung schwankte teilweise sehr stark. Es gab Phasen, in denen über mehrere Wochen hinweg nur wenig Arbeit anfiel, während an anderen Tagen ein sehr hohes Arbeitsaufkommen zu bewältigen war. Diese starken Unterschiede führten zeitweise zu einer unausgewogenen Verteilung der Arbeitslast.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten zur Weiterentwicklung waren grundsätzlich vorhanden. Einmal jährlich fand ein Mitarbeitergespräch statt, in dem die persönliche Leistung besprochen wurde. Im Rahmen dieser Gespräche konnten gegebenenfalls auch Gehaltsanpassungen vereinbart werden.

Weiterbildungsmaßnahmen wurden vor allem über die Partnerprogramme der Hersteller und Anbieter ermöglicht. Dadurch bestand die Möglichkeit, fachliche Kenntnisse zu vertiefen und entsprechende Zertifizierungen zu erwerben. Darüber hinausgehende individuelle Entwicklungs- oder Karrierepfade waren für mich jedoch nur eingeschränkt erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt innerhalb des direkten Teams war insgesamt gut. Die Zusammenarbeit war überwiegend konstruktiv, hilfsbereit und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Gleichzeitig gab es vereinzelt Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen Kollegen. Auch ich hatte mit einigen Kollegen zwischenmenschliche Differenzen, die sich zeitweise spürbar auf die Zusammenarbeit und den Arbeitsalltag auswirkten. Diese Situationen waren zwar nicht repräsentativ für das gesamte Team, beeinträchtigten jedoch gelegentlich das Arbeitsklima.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war während des überwiegenden Teils meiner Beschäftigungszeit professionell und die Kommunikation verlief grundsätzlich offen und direkt. Anforderungen, Ziele und aktuelle Themen wurden in der Regel klar kommuniziert.

Zum Ende des Arbeitsverhältnisses kam es jedoch zu Differenzen mit meinem Vorgesetzten, die letztlich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führten. Mir wurde vorgehalten, die erwartete Leistung nicht zu erbringen. Nach meiner Wahrnehmung stand diese Einschätzung jedoch auch im Zusammenhang mit der teilweise sehr schwankenden Auslastung und den Phasen, in denen nur wenig Arbeit anfiel. Dadurch ergaben sich unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Leistungserwartungen und der Bewertung meiner Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen boten sowohl positive als auch verbesserungswürdige Aspekte. Positiv hervorzuheben sind die moderne technische Ausstattung mit aktueller Hardware, höhenverstellbare Schreibtische sowie die kostenlose Bereitstellung von Kaffee und Wasser. Zudem waren Fenster vorhanden und die Büroräume verfügten ursprünglich über eine Klimaanlage.

Verbesserungsbedarf sah ich bei der Beleuchtung, die ich teilweise als zu dunkel empfand. Darüber hinaus handelte es sich um Großraumbüros, wodurch eine dauerhaft erhöhte Geräuschkulisse entstand, die konzentriertes Arbeiten mitunter erschwerte.

Nach einer organisatorischen Umstrukturierung wurden Teile der Belegschaft in Lagerflächen verlegt. Dort verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen aus meiner Sicht spürbar. Die Beleuchtung war weniger geeignet für Büroarbeit, eine Klimaanlage war nicht vorhanden und die Räumlichkeiten wirkten aufgrund der Lagernutzung teilweise staubig. Auch dort wurde in einem Großraumbüro gearbeitet, sodass die Geräuschbelastung weiterhin hoch war.

Die sanitären Anlagen wurden nach meinem Eindruck nicht besonders häufig gereinigt. Dies machte sich teilweise am Zustand und der Sauberkeit der Toiletten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war insgesamt gut strukturiert. Besonders positiv hervorzuheben sind die täglich stattfindenden „Daily“-Meetings, in denen aktuelle Themen, wichtige Ereignisse sowie anstehende Aufgaben besprochen wurden. Dadurch waren die Mitarbeiter in der Regel über relevante Entwicklungen informiert und hatten die Möglichkeit, Fragen oder Anliegen direkt anzusprechen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zu den Anforderungen und der Verantwortung der Tätigkeit als eher niedrig. Positiv hervorzuheben sind die 28 Urlaubstage sowie die Möglichkeit, eine Leistungszulage zu erhalten.

Über das eingesetzte Zeiterfassungs- und Leistungssystem waren Leistungsdaten für Kollegen einsehbar. Dies führte bei mir persönlich zu einem gewissen Leistungsdruck, da die individuelle Arbeitsleistung transparent nachvollzogen werden konnte.

Es bestand zudem die Möglichkeit, Überstunden auf einem Zeitkonto zu sammeln. Die Nutzung beziehungsweise der Abbau der angesammelten Stunden musste jedoch vorab beantragt und genehmigt werden, wodurch die Flexibilität aus meiner Sicht eingeschränkt war.

Zusätzliche Leistungen waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Firmenfahrzeuge standen überwiegend Führungskräften und ausgewählten Mitarbeitern zur Verfügung. Ein Geschäftshandy wurde nicht bereitgestellt, sodass für dienstliche Kommunikation teilweise das private Mobiltelefon genutzt werden musste.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren aus meiner Sicht nur bedingt abwechslungsreich. Da bei den Kunden überwiegend die gleiche Hardware installiert und eingerichtet wurde, wiederholten sich viele Tätigkeiten regelmäßig. Dies führte dazu, dass die Arbeit über längere Zeiträume hinweg sehr monoton und wenig abwechslungsreich wirkte.

Darüber hinaus wurde bei bestimmten Aufgaben ein hoher Zeitdruck aufgebaut. Die hierfür vorgesehenen Bearbeitungszeiten erschienen teilweise sehr knapp kalkuliert, sodass die Erledigung der Arbeiten mitunter unter erheblichem Termindruck erfolgen musste. Dies wirkte sich nach meiner Wahrnehmung negativ auf die Arbeitsqualität und die Zufriedenheit bei der Aufgabenerledigung aus.

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Arbeitgeber-Kommentar

seidemann: solutions GmbH
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Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit unserem Unternehmen zu teilen.

Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei uns insgesamt so wahrgenommen haben. Auch wenn wir einige Ihrer Schilderungen nicht in dieser Form teilen, nehmen wir jede Rückmeldung ernst und nutzen sie, um unsere internen Prozesse und Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Zu Ihrem Hinweis bezüglich des Arbeitszeugnisses möchten wir anmerken, dass dieses inzwischen ordnungsgemäß erstellt und ausgestellt wurde. Da wir individuelle Personalangelegenheiten aus Gründen der Vertraulichkeit nicht öffentlich kommentieren, bitten wir um Verständnis, dass wir auf weitere Details an dieser Stelle nicht eingehen.

Die von Ihnen angesprochenen räumlichen Veränderungen waren Teil einer organisatorischen Umstrukturierung. Während dieser Phase standen wir in engem Austausch mit dem betroffenen Team. Die Rückmeldungen unserer Mitarbeitenden haben wir aufgegriffen und bereits Verbesserungen umgesetzt.

Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz während Ihrer Zeit bei uns und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.