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Zuletzt aktualisiert am 24.10.2026
Das Gesamtbild von Selgros fällt gemischt aus. Der Kollegenzusammenhalt zeigt sich gespalten: Während viele Mitarbeiter:innen gegenseitige Unterstützung und starken Teamgeist loben, kritisieren andere die Bildung von Cliquen sowie ein von Egoismus geprägtes Miteinander – ein Widerspruch, der sich je nach Abteilung unterschiedlich stark äußert. Die Arbeitsatmosphäre spiegelt ein ähnliches Bild: Manche beschreiben das Betriebsklima als angenehm, andere sehen es durch schwaches Management stark belastet. Das Vorgesetztenverhalten bewerten einige als aufmerksam und lösungsorientiert, andere hingegen empfinden die Führung als distanziert und wenig kompetent. Die Kommunikation gilt als klarer Schwachpunkt – Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft nicht, und Entscheidungen werden häufig ohne Einbeziehung der Belegs...
Zusammenfassung nach Kategorie
Der Kollegenzusammenhalt bei Selgros wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Einerseits loben viele Bewertungen die gegenseitige Unterstützung im Team: Kolleg:innen nehmen sich füreinander Zeit, helfen sich gegenseitig und arbeiten auch abteilungsübergreifend gut zusammen. Andererseits kritisieren einige die Bildung von Cliquen sowie ein egoistisches Verhalten, bei dem das eigene Interesse überwiegt.
Besonders negativ fällt auf, dass das Miteinander stark vom jeweiligen Bereich abhängt. Einige Nutzer:innen berichten von distanzierten Abteilungsleiter:innen und Kolleg:innen, die Gerüchte verbreiten. Zudem sehen manche die Führungskompetenz als Ursache für Konflikte und schlechte Teamstimmung. Die positiven Stimmen, die den Zusammenhalt schlicht als sehr gut oder ausgezeichnet beschreiben, stehen diesen kritischen Erfahrungen gegenüber, sodass sich insgesamt ein gemischtes Bild ergibt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Selgros wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb der Teams berichten viele von einer positiven Stimmung: Die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen macht Freude, das Miteinander wird als angenehm beschrieben, und langjährige Mitarbeiter:innen sorgen für Stabilität. Gleichzeitig kritisieren einige die Teamdynamik deutlich – von mangelnder Motivation bis hin zu einer als schlecht empfundenen Atmosphäre, die sie auf fehlende Orientierung seitens des Managements zurückführen.
Beim Thema Führung und Betriebsklima zeigt sich ein ähnlich gespaltenes Bild. Einige Bewertungen beschreiben seit einem Führungswechsel positive Entwicklungen im Arbeitsklima. Andere hingegen berichten von einem angespannten Umfeld, das von Misstrauen unter Kolleg:innen und mangelnder Wertschätzung geprägt sei. Kritisiert werden zudem fehlende Ressourcen und das Gefühl, bei Vergütungsleistungen übergangen zu werden.
Die Kommunikation bei Selgros wird von den Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen den fehlenden Informationsfluss: Informationen würden kaum weitergegeben, Entscheidungen würden ohne Einbeziehung der Abteilungsleiter:innen getroffen, und die Kommunikation fließe oft nur in Richtung Teamleitung, während die übrigen Mitarbeiter:innen außen vor blieben. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als nahezu nicht vorhanden und beklagen mangelnde Führungskompetenz sowie fehlende Nähe zur Belegschaft.
Wenige Bewertungen zeichnen jedoch ein positiveres Bild: Dort wird erwähnt, dass Probleme angesprochen und ernst genommen werden, regelmäßige Meetings stattfinden und der Austausch unter Kolleg:innen gut funktioniere. Eine Bewertung weist darauf hin, dass die E-Mail-Kommunikation zwar akzeptabel, aber ausbaufähig sei. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
Das Vorgesetztenverhalten bei Selgros wird von den Bewertenden unterschiedlich wahrgenommen. Besonders auffällig sind die widersprüchlichen Erfahrungen: Einige loben ihre Vorgesetzten als aufmerksam, ansprechbar und lösungsorientiert – die Führungskraft nehme sich Zeit, höre aktiv zu und handle bei Problemen. Andere beschreiben das Management hingegen als distanziert, wenig unterstützend und von der Realität der Mitarbeiter:innen abgekoppelt. Dabei gilt: Je höher die Position, desto größer scheint die wahrgenommene Lücke zwischen Führungsanspruch und tatsächlichem Verhalten.
Besonders kritisch äußern sich einige Bewertende zur obersten Führungsebene, der mangelnde Empathie und ein manipulativer Umgang mit langjährigen Mitarbeiter:innen vorgeworfen wird. Gleichzeitig erkennen manche Bewertende Bemühungen zur Verbesserung, die sie als vielversprechend bezeichnen – sofern alle Führungsebenen einbezogen werden. Die Gesamtbewertung des Vorgesetztenverhaltens fällt negativ aus.
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