2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte in einzelnen Situationen den Eindruck, dass Arbeitszeiten möglicherweise nicht vollständig oder nicht korrekt dokumentiert wurden
Meiner persönlichen Einschätzung nach wäre ein personeller Neuanfang in den Führungspositionen, insbesondere auf Ebene der Pflegedienstleitung und Heimleitung, sinnvoll. Aus meiner Sicht haben sich die bestehenden Strukturen und Konflikte über einen längeren Zeitraum verfestigt, sodass eine nachhaltige Verbesserung der Situation nur schwer erreichbar erscheint.
In meiner beruflichen Laufbahn war ich in verschiedenen Pflegeeinrichtungen tätig. Die hier erlebte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Leitung habe ich im Vergleich zu anderen Einrichtungen als besonders herausfordernd empfunden.
Nach meiner langjährigen Erfahrung ist eine gut funktionierende Pflegeeinrichtung maßgeblich von einer kompetenten und konsequenten Führung abhängig. Die Leitung sollte klare Strukturen, Regeln und Erwartungen vorgeben sowie deren Umsetzung sicherstellen. Nach meinem Eindruck ist dies derzeit nicht ausreichend gewährleistet. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter ohne Leitungsfunktion erheblichen Einfluss auf Abläufe und Entscheidungen nehmen, was aus meiner Sicht zu Unsicherheiten und Spannungen innerhalb des Teams beiträgt.
Ich halte eine klare, professionelle und einheitliche Führung für eine wichtige Voraussetzung, um ein positives Arbeitsklima, eine gute Zusammenarbeit im Team und eine hohe Pflegequalität sicherzustellen.
Ich habe den Eindruck gehabt, dass die Leitung nicht hinter den Führungskräften steht, sondern hört sich eher die Meinung der Pflegehelfer an, die den Fach- oder Führungskräften vorschreiben wollen, was sie ihrer Meinung nach zu tun haben. Somit wird enormer Druck auf die Fach- und Führungskräfte ausgeübt, indem von ihnen verlangt wird, genauso viel wie die Pflegehilfskräfte zu pflegen, zusätzlich jedoch auch Behandlungspflegen, Dokumentation, usw. zu übernehmen
No Life Just work
Bezahlung pünktlich
Dies ist meine Wahrnehmung. Es wird extrem von den Arbeitskollegen gelästert – über alle. Das Pflegepersonal schreibt geheime Briefe an die Leitung und erfindet Geschichten, um die Führungskräfte auszutauschen, und das schon seit Jahren. Dies wird sogar vorher abgesprochen, und neue Mitarbeiter werden dazu angestifftet.
Auf mich wirkt das Verhalten des Heimleiters häufig selbstbezogen. Meiner Ansicht nach könnte die Pflegedienstleiterin ihre Position noch erfolgreicher ausfüllen, wenn sie ein konsequent professionelles Verhalten gegenüber allen Mitarbeitern zeigen würde. Nach meiner Wahrnehmung gehören Gespräche, in denen über Mitarbeiter gelästert oder negativ gesprochen wird, nicht zu einem professionellen Führungsverhalten und können das Arbeitsklima sowie das Vertrauen innerhalb des Teams beeinträchtigen.
Alles soweit vorhanden
Die Hilfskräfte sitzen früh unten und rauchen, während die Fachkraft noch zahlreiche Aufgaben erledigen muss. Die Hilfskräfte interessiert es nicht, dass die Aufgaben der Fachkraft deutlich umfangreicher sind als ihre eigenen. Da die Leitungskräfte nicht hinter den Führungskräften stehen, fühlen sich die Hilfskräfte in ihrem Verhalten gestärkt
Es gibt Mitarbeiter die bessere benifits als die anderen bekommen
Besonders geschätzt habe ich die sinnstiftende und erfüllende Arbeit mit den Bewohnern, die von großer gegenseitiger Wertschätzung geprägt war. Die Dienstplangestaltung ohne Teildienste und die Berücksichtigung des Wunschbuchs empfand ich als angenehm. Zudem wurde mir das Gehalt immer pünktlich gezahlt.
Mir wurde das Arbeitsverhältnis unmittelbar nach meiner Operation beendet, was ich als großen Vertrauensbruch empfunden habe und was mich menschlich sehr enttäuscht hat. Zudem empfand ich die Ausstattung mit notwendigen Hilfsmitteln für die fachgerechte Lagerung als unzureichend.
Nach meinem Empfinden herrschte aufgrund der vielen Krankenstände ein hoher Druck, was die allgemeine Stimmung beeinträchtigte.
Meiner Erfahrung nach deckt sich das nach außen kommunizierte Bild nicht immer mit dem internen Umgang mit Mitarbeitern in Krisensituationen. Die Diskrepanz zwischen Marketing und Realität empfand ich als deutlich.
Die Organisation des Dienstplanes durch die PDL empfand ich als fair. Ein Wunschbuch wurde berücksichtigt und auf die Einhaltung der Ruhezeiten durch die PDL wurde nach meiner Erfahrung geachtet. Was ich nicht toll Empfand war das man regelmäßig gefragt wurde ob man denn Einspringen könne aufgrund von Personalmangel.
Im Bewerbungsprozess wurden Entwicklungsperspektiven für Quereinsteiger in Aussicht gestellt. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses kam es jedoch zu keiner Umsetzung.
Das Gehalt empfand ich als angemessen und wurde pünktlich gezahlt. Das System der Anwesenheitsprämien empfinde ich persönlich jedoch als unglücklich gewählt, da es in meinen Augen Druck auf erkrankte Mitarbeiter ausüben könnte.
Es wurde in meiner Wahrnehmung vom Personal darauf geachtet das Material nicht "unnötig" verschwendet wird, da es meist von den Bewohnern bezahlt wird. (Vorlagen, Einmalwaschlappen etc.)
Die Zusammenarbeit mit der Internen Ergotherapie habe ich als freundlich und Hilfsbereit erlebt. Im Pflegeteam untereinander gab es jedoch eine für mich spürbare Tendenz zu Unstimmigkeiten hinter dem Rücken anderer, was das Klima für mich belastete.
Die Kommunikation mit der Führungsebene war für mich persönlich enttäuschend. Nach meiner Diagnose suchte ich das offene Gespräch und ging mit dem Gefühl aus dem Termin, dass man mir den Rücken stärkt und meinen Arbeitsplatz sichert. Die Realität sah leider anders aus: Kurz nach meiner OP wurde mir in der Probezeit gekündigt. Das hat mich menschlich sehr enttäuscht, da mir zuvor ein anderes Gefühl der Sicherheit vermittelt wurde.
Die Ausstattung empfand ich als lückenhaft. Nach meinem Eindruck fehlten teilweise wichtige Hilfsmittel für die fachgerechte Lagerung. Die gestellte Arbeitskleidung empfand ich als sehr bequem.
Mein Eindruck der Kommunikation war, dass getroffene Absprachen wenig Verbindlichkeit hatten. Ich hätte mir von Anfang an mehr Transparenz gewünscht.
Gleichberechtigung und Sozialbewusstsein hätten für mich bedeutet, auch in gesundheitlich schweren Zeiten hinter dem Mitarbeiter zu stehen. Diesen Rückhalt habe ich in meinem Fall vermisst.
Die täglichen Herausforderungen in der direkten Arbeit mit den Bewohnern habe ich als sehr bereichernd und abwechslungsreich empfunden. Es ist eine Aufgabe mit viel Sinn und Verantwortung, die mir große Freude bereitet hat. Besonders motivierend war für mich die direkte Wertschätzung, die man von den Bewohnern erhalten hat.