Leider nicht mehr dass was es mal war, wenn man schon von den alteingesessen Ur Kollegen Bemitleidet wird...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine, Kita welche sich nicht jeder leisten kann, Gewinnbeteiligung. Der Lohn kommt pünktlich, es gibt Mitarbeiter Angebote bei Portalen und Pool-Fahrzeuge welche intern verkauft werden. Hauptsächlich aber man investiert in den Standort Deutschland.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Betrieb war früher deutlich besser aufgestellt, baut jedoch seit Jahren kontinuierlich ab. Altverträge sind erheblich besser dotiert als Neue, obwohl die Arbeitsleistung und Anforderungen stetig steigen. Auch die Betriebsrente wurde stark verschlechtert !!! Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Einsparungen konsequent auf dem Rücken der Mitarbeitenden erfolgen. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den Ingenieursstellen: Während damalige UR-Mitarbeiter noch bis hin zu EG 16 oder sogar außertariflich vergütet wurden, liegt die Vergütung heute bei maximal EG 13. Es ist nicht entscheidend, was man leistet, sondern wen man kennt ohne Vitamine kann es hier sehr schwer werden leider. Diese Entwicklung ist enttäuschend und demotivierend dafür, dass man sich immer als vor zeige Unternehmen präsentiert.. Positiv bleibt lediglich zu erwähnen, dass die täglichen 24 Minuten nach all den Jahren nun endlich vergütet werden.
Verbesserungsvorschläge
Dafür reicht das Textfeld nicht außerdem werden eh ignoriert und man tut, was man für richtig hält. Aber man könnte zumindest mal Anfangen die Leute, welche dort gelernt haben, fest zu übernehmen und dieser Ganze Vetternwirtschaft mit wer kennt wen den Riegel vorschiebt.
Arbeitsatmosphäre
Fairness gibt es hier nicht, hier zählt einzig und allein wer kennt wen, sprich wer hat Vitamine und jeder, wo was anderes behauptet hatte, bisher Glück oder gibt sich alle Mühe die Realität nicht anzuerkennen. Ich kann jedem nur raten sich gut mit seinem Abteilungsleiter zu stellen, denn damit steht oder fällt die Berufliche Laufbahn habe ich schon zu genüge bei der SEW erlebt und gesehen.
Ich vermute, dass ist in vielen anderen Betrieben nicht anders dennoch finde ich es hat einen faden Beigeschmack, wenn man sich nach aussen als eine grosse glückliche Familie darstellt, wo jeder die gleichen Chancen hat.
Image
Nicht alles was glänzt ist Gold ist aber überall so und eben auch hier
Work-Life-Balance
Über dem Durchschnitt.
2 Tage Homeoffice, Gleitzeit, T-Zug optional
Karriere/Weiterbildung
Ohne Wohlwollen des Abteilungsleiters macht man gar nichts und hier spielt es keine Rolle ob man was kann oder nicht. Am besten man kennt den ein oder anderen Gruppenleiter/ Abteilungsleiter persönlich da kann es dann schon mal sein dass jemand ohne Ausbildung genommen wird und ein kleines Team Leiten darf während andere Weiterbildungen absolvieren.
Gehalt/Benefits
Wie vorher schon erwähnt Alt- Neu Verträge usw. War mal überdurchschnittlich gut, mittlerweile eher Durchschnitt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vorbildlich absolut hier ist die SEW ganz vorne mit dabei
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung unterschiedlich, ich hatte Glück in einem tollen Kollegen- Team arbeiten zu dürfen. Wie gesagt von anderen Bereichen bekommt man mit öfter mal negativem Dinge mit, allerdings möchte ich nur auf meine persönlichen Erfahrungen hier eingehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist gut
Vorgesetztenverhalten
Von hochnäsig über arrogant bis hin zu anständig ist alles vertreten. Das Verhalten der meisten Abteilungsleiter ist jedoch wenig vorbildlich. Ein Großteil bewegt sich mit den Händen in den Hosentaschen durch die Bereiche, grüßt nicht und wirkt distanziert. Anerkennung oder Lob für die geleistete Arbeit ist kaum vorhanden und lässt sich an einer Hand abzählen. Dieses Auftreten fördert weder Motivation noch ein respektvolles Arbeitsklima.
Viele Führungskräfte scheinen sich weniger für die Mitarbeitenden zu interessieren als vielmehr für das Erreichen ihrer Jahresziele und den damit verbundenen Bonus.
Arbeitsbedingungen
Man hat eine saubere und sichere Arbeitsumgebungen in den Büros und Montagen. Ausnahme Zahnradfertigung wo es mal über 40 Grad werden kann im Sommer und Gusshalle wo man diesen ständigen Gerüchen ausgesetzt ist.
Kommunikation
Das Verhalten der Abteilungsleiter ist wenig vorbildlich. Der Grossteil bewegt sich mit den Händen in den Hosentaschen durch die Bereiche, grüßt nicht und wirkt distanziert. Anerkennung oder Lob für die geleistete Arbeit ist kaum vorhanden und lässt sich an einer Hand abzählen. Dieses Auftreten fördert weder Motivation noch ein respektvolles Arbeitsklima.
Gleichberechtigung
Frauen werden im Bewerbungsprozess bevorzugt da es hauptsächlich Männer im Maschinenbau gibt und man sich bemüht die Frauenquote hochzuhalten.
Interessante Aufgaben
Gibt es jedoch ist die Arbeitslast nicht immer gleich verteilt, manche machen sich auf Kosten anderer das Leben einfach. Projekte werden an Kunden verkauft mit versprechen, wo das Engineering nur mit dem Kopf schüttelt und sich fragt wie man solche Aussagen nur treffen kann.

