„Wer keine Fragen stellt, hat auch keine Probleme.“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt wurde stets pünktlich bezahlt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verbesserungspotenzial gibt es eigentlich kaum – vorausgesetzt, man hat keine hohen Ansprüche an Kommunikation, Planungssicherheit, Führung, Wertschätzung oder Entwicklungsmöglichkeiten.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge:
1. Transparente Kommunikation: Zuständigkeiten, Entscheidungen und Veränderungen frühzeitig und nachvollziehbar kommunizieren.
2. Verlässliche Führung: Führungskräfte sollten Entscheidungen klar treffen und Verantwortung übernehmen.
3. Direkte Kommunikation: Konflikte und Probleme offen und direkt mit den betroffenen Mitarbeitenden besprechen.
4. Mehr Planungssicherheit: Arbeitsabläufe, Termine und Aufgaben besser planen und kurzfristige Änderungen reduzieren.
5. Arbeitsbelastung realistisch gestalten: Aufgaben und Fallzahlen an die tatsächlich verfügbare Arbeitszeit anpassen.
6. Mitarbeitende ernst nehmen: Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft stärker berücksichtigen.
7. Kollegiale Zusammenarbeit fördern: Eine offene, respektvolle und unterstützende Teamkultur schaffen.
8. Fluktuation reduzieren: Ursachen für häufige Mitarbeiterwechsel analysieren und gezielt gegensteuern.
9. Qualität der Fortbildungen verbessern: Fachlich qualifizierte externe oder entsprechend ausgewiesene interne Referenten einsetzen.
10. Karrierewege schaffen: Transparente Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegsperspektiven für Mitarbeitende anbieten.
11. Außendienst stärker berücksichtigen: Die besonderen Belastungen und Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden im Außendienst stärker in den Blick nehmen.
12. Nachhaltiger arbeiten: Papier- und Ressourcenverbrauch reduzieren und stärker auf digitale Prozesse setzen.
13. Faire und transparente Vergütung: Gehaltsstrukturen regelmäßig überprüfen und Leistungen angemessen vergüten.
14. Führungskultur verbessern: Einen wertschätzenden und respektvollen Umgang auf allen Führungsebenen etablieren.
15. Feedbackkultur etablieren: Regelmäßige, ehrliche Mitarbeitergespräche ermöglichen, in denen auch kritische Rückmeldungen ausdrücklich erwünscht sind.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wurde insbesondere bei Präsenzterminen als unangenehm empfunden. Teamsitzungen, für die man ins Büro kommen musste, waren aus meiner Sicht wenig angenehm und haben eher zu einer angespannten als zu einer konstruktiven Atmosphäre beigetragen.
Auch das Betriebsklima unter den Kollegen empfand ich teilweise als schwierig. Gespräche drehten sich häufig um Unzufriedenheit mit dem Vorgesetzten und es entstand der Eindruck, dass viel übereinander bzw. über die Führungsebene gesprochen wurde, anstatt Probleme offen und konstruktiv anzusprechen. Dadurch entstand für mich eine eher negative Grundstimmung im Team.
Image
Die interne Wahrnehmung des Unternehmens wirkte auf mich teilweise deutlich anders als die nach außen vermittelte Darstellung. Durch die aus meiner Sicht hohe Mitarbeiterfluktuation entstand bei Kunden teilweise der Eindruck mangelnder Kontinuität. Insgesamt nahm ich dadurch eine deutliche Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung wahr.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung wurde von mir als dauerhaft hoch wahrgenommen. Durch die Vielzahl an Aufgaben und teilweise kurzfristig hinzukommende Anforderungen war es schwierig, die Arbeit innerhalb der vorgesehenen Arbeitszeit zu bewältigen. Eine verlässliche Planung und klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Privatleben war dadurch nur eingeschränkt möglich.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten wurden von mir nur eingeschränkt wahrgenommen. Fortbildungen fanden zwar regelmäßig statt, wurden teilweise jedoch auch intern durch Mitarbeitende durchgeführt, deren fachliche Qualifikation hierfür aus meiner Sicht nicht immer überzeugend war.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wurde von mir als durchschnittlich wahrgenommen. Eine betriebliche Altersvorsorge war vorhanden, die entsprechende Leistung war jedoch an eine Betriebszugehörigkeit von mindestens drei Jahren geknüpft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit spielte aus meiner Sicht im Arbeitsalltag kaum eine Rolle. Beispielsweise wurden regelmäßig umfangreiche Unterlagen farbig und auf vergleichsweise hochwertigem, dickem Papier ausgedruckt. Ein bewusster und ressourcenschonender Umgang mit Papier und Druckmaterialien war für mich nicht erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt wurde von mir als wenig ausgeprägt wahrgenommen. Teilweise entstand der Eindruck, dass eher Einzelinteressen verfolgt wurden, anstatt sich gegenseitig zu unterstützen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende wurden zwar eingestellt, der Umgang mit ihnen wurde von mir jedoch teilweise als wenig wertschätzend und überheblich wahrgenommen. Insbesondere die Art und Weise, wie mit einzelnen älteren Kollegen umgegangen wurde, empfand ich als unangemessen und persönlich sehr befremdlich.
Vorgesetztenverhalten
Die "Führungskräfte" sorgten für wenig Kontinuität und Verlässlichkeit. Entscheidungen wurden aus meiner Sicht häufig unnötig verzögert oder nicht klar getroffen. Konflikte und kritische Themen wurden teilweise nicht direkt angesprochen, sondern über mehrere Führungsebenen weitergegeben. Dadurch entstanden unnötige Umwege, Unklarheiten und zusätzliche Belastungen im Arbeitsalltag.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen im Büro waren grundsätzlich angenehm und es wurde beispielsweise für die Mitarbeitenden regelmäßig etwas angeboten. Für Mitarbeitende im ambulanten Bereich stellte sich die Situation anders dar. Gerade bei hohen Temperaturen wurden aus meiner Sicht die besonderen Belastungen durch die notwendigen Fahrten zu den Kunden nicht ausreichend berücksichtigt. Hier fehlte es teilweise an einer vergleichbaren Unterstützung und an angemessenen Rahmenbedingungen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation wurde von mir als wenig transparent und teilweise unklar wahrgenommen. Zuständigkeiten und Entscheidungswege waren aus meiner Sicht nicht immer eindeutig, sodass teilweise unklar war, wer welche Führungsverantwortung innehatte.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wurde aus meiner Sicht nich konsequent gelebt. Entscheidungen und der Umgang mit Mitarbeitenden wirkten teilweise unterschiedlich, ohne dass die Kriterien dafür transparent nachvollziehbar waren. Dies liegt aber vielleicht auch an den mangelnden Führungskompetenzen der MitarbeiterInnen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren überwiegend gleichbleibend und teilweise sehr monoton, da meist mit derselben Klientel und nach ähnlichen Abläufen gearbeitet wurde. Neue Ideen oder eigene Impulse wurden aus meiner Sicht nur selten aufgegriffen oder umgesetzt.