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Shelly 
DACH 
GmbH
Bewertungen

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Auffällige Fluktuation – hier sollte man genauer hinschauen!

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz meiner Kritik gab es auch einige Dinge, die ich wirklich positiv fand. Den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Bulgarien habe ich sehr geschätzt. Das Büro ist wirklich sehr schön. Auch die Dame aus dem Personalbereich habe ich als richtig kompetent, hilfsbereit und professionell erlebt. Im Team gab es vereinzelt wirklich Top-Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Besonders die Messen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, weil sie abwechslungsreich waren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung: Aus meiner Sicht teilweise wenig professionell, wenig souverän und nicht ausreichend kompetent.
Kommunikation: Wichtige Informationen wurden teilweise nicht klar, rechtzeitig oder transparent kommuniziert.
Umgang mit Mitarbeitern: Nicht immer gleiche Maßstäbe für alle, z. B. beim Homeoffice.
Eingespielte Strukturen: Eine etablierte Gruppe hatte aus meiner Wahrnehmung viel Einfluss, wodurch es für neue Mitarbeiter schwieriger war, wirklich dazuzugehören.
Einmischung: Teilweise haben sich Personen stark in die Aufgaben anderer eingemischt.
Teamleiterpositionen: Bei manchen Besetzungen hatte ich den Eindruck, dass persönliche Nähe zur Führung eine größere Rolle spielte als die notwendige Kompetenz.
Zusammenarbeit mit Bulgarien: Die Abstimmung mit dem Hauptsitz habe ich teilweise als schwierig und angespannt erlebt.
Distributoren: Auch die Zusammenarbeit mit den Distributoren habe ich teilweise als schwierig erlebt.
Arbeitsorganisation: Viele Abläufe waren aus meiner Sicht unnötig chaotisch und wenig strukturiert.
Digitalisierung: Es fehlten passende Tools und automatisierte Prozesse; vieles wurde noch manuell und umständlich erledigt.
Verbesserungsvorschläge: Eigene Ideen wurden nicht immer offen aufgenommen oder weiterverfolgt.
Karriere & Weiterbildung: Wenig klare Entwicklungsperspektiven und aus meiner Sicht zu wenig Förderung.
Fluktuation: Während meiner Zeit habe ich mehrere personelle Veränderungen und Abgänge wahrgenommen.
Außendarstellung: Für mich gab es teilweise eine deutliche Lücke zwischen dem modernen, innovativen Image nach außen und dem tatsächlichen Arbeitsalltag.
Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Besonders enttäuschend fand ich die Art der Kommunikation und den Umgang mit der Situation.

Verbesserungsvorschläge

Weniger auf die Außendarstellung und mehr auf die internen Strukturen konzentrieren. Klare Zuständigkeiten schaffen, professioneller kommunizieren und Entscheidungen transparenter erklären. Das Thema Digitalisierung sollte ebenfalls dringend angegangen werden – viele Abläufe könnten mit den richtigen Tools deutlich einfacher und strukturierter sein. Außerdem sollten für alle Mitarbeiter die gleichen Regeln gelten, zum Beispiel beim Homeoffice. Führungskräfte sollten stärker nach Kompetenz und Führungserfahrung ausgewählt werden und nicht nach persönlicher Nähe. Vor allem würde ich empfehlen, Mitarbeiter wirklich zuzuhören und Verbesserungsvorschläge nicht direkt abzulehnen. Wenn man diese Punkte ernst nehmen würde, könnte sich die Arbeitsatmosphäre meiner Meinung nach deutlich verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als schwierig und teilweise sehr unangenehm erlebt. Es gab eine sehr eingespielte Gruppe, bei der ich als neuer Mitarbeiter nicht wirklich das Gefühl hatte, dazuzugehören. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass sich manche Personen stark in die Aufgaben anderer eingemischt haben. Bei einigen Teamleiterpositionen hatte ich persönlich den Eindruck, dass die persönliche Nähe zur Führung eine größere Rolle spielte als die fachliche und persönliche Kompetenz, die ich von einer solchen Position erwartet hätte. Die Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Bulgarien und mit den Distributoren habe ich ebenfalls als angespannt erlebt. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass bei den Mitarbeitern nicht immer dieselben Maßstäbe angewendet wurden, beispielsweise beim Thema Homeoffice. Insgesamt habe ich die Arbeitsatmosphäre deshalb nicht als offen, fair und professionell erlebt.

Image

Nach außen macht Shelly einen modernen, innovativen und professionellen Eindruck. Genau mit diesem Bild bin ich auch gestartet. Die Erfahrungen während der Beschäftigung haben dieses Bild allerdings deutlich verändert. Für mich liegen zwischen der Außendarstellung und dem tatsächlichen Arbeitsalltag teilweise Welten. Ein gutes Produkt und ein modernes Auftreten sind das eine – wie intern geführt, kommuniziert und mit Mitarbeitern umgegangen wird, ist für mich etwas anderes. Nach meiner Erfahrung würde ich das Unternehmen deshalb heute deutlich kritischer einschätzen als vor meinem Start.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war für mich grundsätzlich in Ordnung. Homeoffice und gewisse Flexibilität waren vorhanden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass diese Möglichkeiten nicht für alle Mitarbeiter gleichermaßen galten. Dadurch wurde die grundsätzlich vorhandene Flexibilität für mich etwas relativiert. Insgesamt deshalb okay, aber aus meiner Sicht nicht besonders fair oder einheitlich geregelt.

Karriere/Weiterbildung

Bei Karriere und Weiterbildung habe ich mir deutlich mehr erwartet. Es gab für mich keine klare Perspektive, wie man sich im Unternehmen entwickeln oder langfristig weiterkommen kann. Auch eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge wurden nicht immer so aufgenommen, dass daraus wirklich etwas entstanden ist. Gerade bei einem Unternehmen, das sich als modern und innovativ präsentiert, hätte ich mehr Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Entwicklung erwartet.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war für mich insgesamt okay, aber auch nichts Besonderes. Bei den Benefits gab es ein paar gute Angebote, insgesamt hätte ich mir aber mehr gewünscht. Vor allem hätte ich mir ein einheitlicheres und transparenteres System für alle Mitarbeiter gewünscht. Insgesamt würde ich sagen: durchschnittlich und in Ordnung, aber definitiv kein Grund, sich gerade deshalb für das Unternehmen zu entscheiden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltbewusstsein kann ich nicht besonders viel beurteilen. Beim sozialen Umgang mit den Mitarbeitern habe ich allerdings deutlich Luft nach oben gesehen. Für mich zeigt sich Sozialbewusstsein nicht nur durch schöne Unternehmenswerte, sondern vor allem darin, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird. Gerade bei Kommunikation, Fairness und dem Umgang mit schwierigen Situationen hätte ich mir deutlich mehr Verantwortungsbewusstsein gewünscht.

Kollegenzusammenhalt

Im Team gab es einige wirklich korrekte und hilfsbereite Menschen, mit denen die Zusammenarbeit auch menschlich gut funktioniert hat. Leider galt das nicht für alle. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass eher nebeneinander oder gegeneinander gearbeitet wurde, statt wirklich als Team zusammenzuhalten. Mit den Kollegen in Bulgarien und auch mit den Distributoren habe ich dagegen überwiegend sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb möchte ich hier auch klar unterscheiden: Nicht alle Kollegen waren das Problem – einige waren menschlich wirklich top. Schade, dass dieser Zusammenhalt nicht im gesamten Team so war.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt. Ich habe in meinem Berufsleben bereits mit vielen Führungskräften gearbeitet und habe daher gute Vergleichsmöglichkeiten. Mit meinen bisherigen Vorgesetzten kann ich die Führung hier ehrlich gesagt kaum vergleichen – das war für mich ein deutlicher Unterschied, allerdings nicht im positiven Sinne. Mir haben vor allem Professionalität, Führungskompetenz, Souveränität und ein respektvoller Umgang gefehlt. Entscheidungen waren für mich teilweise schwer nachvollziehbar und gerade in schwierigen Situationen hätte ich mir deutlich mehr Klarheit und Verantwortungsbewusstsein gewünscht. Auch die Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Bulgarien und den Distributoren habe ich in meiner Zeit dort teilweise als angespannt erlebt. Mein persönliches Fazit ist deshalb sehr klar: Bei der Führungsebene sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf. Ein modernes Unternehmen sollte meiner Meinung nach auch bei seinen Führungskräften einen entsprechenden professionellen Standard haben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen fand ich insgesamt eher schwierig. Viele Abläufe waren wenig strukturiert und teilweise unnötig kompliziert, weil es an passenden digitalen Tools und automatisierten Prozessen fehlte. Vieles wurde manuell gelöst, obwohl es aus meiner Sicht einfachere und modernere Möglichkeiten gegeben hätte. Auch beim Thema Homeoffice hatte ich nicht den Eindruck, dass für alle die gleichen Regeln und Möglichkeiten galten. Insgesamt war für mich vieles unnötig chaotisch und nicht so professionell organisiert, wie ich es von einem modernen Unternehmen erwarten würde.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich einer der größten Schwachpunkte. Wichtige Informationen wurden aus meiner Erfahrung nicht immer klar, rechtzeitig oder transparent kommuniziert. Besonders die Abstimmung zwischen der deutschen Gesellschaft, dem Hauptsitz in Bulgarien und den Distributoren habe ich teilweise als schwierig und wenig professionell erlebt. Auch intern wurden Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar erklärt. Die aus meiner Wahrnehmung hohe Fluktuation hat diesen Eindruck zusätzlich verstärkt und bei mir die Frage aufgeworfen, warum so viele Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlassen. Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass offene und direkte Kommunikation wirklich gelebt wird. Nach außen wird ein modernes und dynamisches Unternehmen vermittelt – bei der internen Kommunikation habe ich davon leider deutlich weniger erlebt.

Gleichberechtigung

Bei der Gleichberechtigung hatte ich leider nicht das Gefühl, dass für alle die gleichen Maßstäbe gelten. Es gab ein sehr eingespieltes Team, wodurch manche Mitarbeiter meiner Wahrnehmung nach deutlich mehr Einfluss und Freiheiten hatten als andere. Auch beim Thema Homeoffice wurden aus meiner Sicht nicht alle gleich behandelt. Dazu kam, dass sich manche Personen in die Aufgaben anderer einmischen konnten, ohne dass dabei für alle die gleichen Grenzen zu gelten schienen. Insgesamt hatte ich dadurch nicht das Gefühl, dass alle Mitarbeiter wirklich gleichberechtigt behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich fand ich interessant und man hatte grundsätzlich viel Gestaltungsspielraum. Besonders die Messen haben mir Spaß gemacht. Gleichzeitig war die Umsetzung im Arbeitsalltag teilweise pures Chaos. Viele Prozesse waren meiner Meinung nach weder gut strukturiert noch digitalisiert oder automatisiert. Für viele Dinge gab es keine vernünftigen Tools, wodurch unnötig viel manuell und umständlich gearbeitet wurde. Eigene Vorschläge zur Verbesserung wurden zudem nicht immer offen aufgenommen, sondern teilweise schnell abgelehnt. Dadurch wurde aus eigentlich interessanten Aufgaben oft unnötig komplizierte Arbeit. Insgesamt also interessante Tätigkeiten, aber bei Prozessen, Digitalisierung und der Bereitschaft, Dinge wirklich besser zu machen, sehe ich deutlich Luft nach oben.


Umgang mit älteren Kollegen

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