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Bewertung

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Sag Nein zu Sieger Design

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Sieger Design GmbH & Co. KG in Sassenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlicherweise bleibt kaum etwas Positives zu nennen. Das gestalterische Erbe von Gründer ist historisch bedeutsam aber genau das ist auch alles, was noch trägt. Das Unternehmen lebt ausschließlich von der Vergangenheit. Innovation, Dynamik oder moderne Führungskultur sucht man vergebens.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sieger Design steht exemplarisch für Stillstand und Selbstüberschätzung. Unter autoritärer, empathieloser Führung werden Mitarbeitende kontrolliert statt gefördert, Ideen abgewertet statt genutzt. Kommunikation ist unehrlich, Wertschätzung nicht existent. Die Atmosphäre ist geprägt von Angst und Hierarchie.
Es muss eine große Kunst sein, seit der Übernahme der Sieger Sprösslinge, dass keine weiteren nennenswerte Neukunden gewonnen werden konnten. Ohne die Vorarbeit des Gründers, wäre hier schon längst Schicht im Schacht. Es werden lediglich die alten Kontakte gepflegt, und hier sitzen auf der Kundenseite, alte Freunde des Seniors.

Ferner ist es erstaunlich hier auf Kununu zu sehen, was für Antworten von seitens Sieger und des Personalbüro auf Kritik gegeben wird. You can’t teach an old dog new tricks.
Auffällig ist es auch, dass es hier hohe und recht kurze Praktikantenbewertungen zu finden sind. Ein Schelm der falsches denkt.

Verbesserungsvorschläge

Echte Verbesserung ist nur theoretisch möglich aber die Organisation hat praktisch den Punkt überschritten, an dem Veränderung realistisch wäre. Solange die aktuelle Führung besteht, wird sich nichts bewegen. Erst ein vollständiger Generationenwechsel mit neuen, werteorientierten Menschen, die Vertrauen, Transparenz und moderne Unternehmensführung verstehen könnte das Ruder herumreißen.
Bis dahin gilt:
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Und Sieger Design wird mit der Zeit gehen – in die Bedeutungslosigkeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsrealität ist geprägt von einer spürbaren Kultur der Angst, strikten Kontrollmechanismen und starren Hierarchien. Der Dekadente Arbeitsplatz wirkt wie ein Sinnbild für ein überholtes Führungsverständnis, das Innovation eher blockiert als ermöglicht. Die Besonderheiten des regionalen Arbeitsmarkts werden offensichtlich strategisch genutzt – die geringe Stellenvielfalt im Münsterland schafft ein Umfeld, in dem Mitarbeitende sich eher abhängig als wertgeschätzt fühlen. Anstelle transparenter Kommunikation oder vertrauensvoller Zusammenarbeit dominiert das Gefühl, beobachtet zu werden. Die Folge: minimale psychologische Sicherheit, kaum Gestaltungsspielraum und ein Arbeitsklima, das kontinuierlich Energie abzieht statt sie freizusetzen.

Kommunikation

Kommunikation dient hier nicht der Information, sondern der Machterhaltung. Aussagen sind häufig widersprüchlich oder strategisch unehrlich. Echte Transparenz: Fehlanzeige

Kollegenzusammenhalt

Unter den „einfachen“ Mitarbeitenden oft solidarisches Miteinander, aber das wird systematisch durch das Führungsverhalten untergraben.

Work-Life-Balance

Überstunden, enge Zeiterfassung, kein Verständnis für individuelle Lebenssituationen. Menschliche Bedürfnisse werden ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Eine Lehrbuchstudie in Mikromanagement, emotionaler Inkompetenz und Top-down-Denken. Führung geschieht durch Einschüchterung statt Inspiration.

Interessante Aufgaben

Potenzial wäre da, doch jede kreative Idee wird im Keim erstickt. Innovation wird blockiert, Eigeninitiative bestraft.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt ein paar ältere Kollegen die seit langer Zeit dabei sind. Diese verfälschen auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit der restlichen Mitarbeiter.
Hier auf Kununu wurde bereits von Seiten des Personalbüros, die „lange“ Durchschnittsbetriebszugehörigkeit als Argument gebracht. Ein Trauerspiel.

Arbeitsbedingungen

Technisch rückständig und Inhaltlich vergiftet. Moderne Ausstattung kann auch keine toxische Kultur kompensieren. Zudem ist das Büro ab vom Schuss.

Gehalt/Benefits

Keine Entwicklung, keine Perspektive. Stillstand ist System. Weiterbildung wird weder angeboten noch gewünscht.

Image

Das öffentliche Bild lebt vom Ruhm vergangener Tage. Wer hinter die Fassade blickt, erkennt: Die Marke ist längst zur Hülle geworden.


Gleichberechtigung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

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