Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 11.9.2026
Die Sixt Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine neutrale Gesamtbewertung. Besonders kritisch sehen viele Bewertende das Vorgesetztenverhalten: Günstlingswirtschaft, mangelnde Transparenz und ein auf persönliche Verbindungen ausgerichtetes Beförderungssystem prägen das Bild. Einige berichten hingegen von zugänglichen Führungskräften und respektvollem Umgang – dieses Erleben scheint stark standortabhängig zu sein. Die interne Kommunikation gilt vielen als weiteres Schwachpunkt: Entscheidungen fallen ohne Vorankündigung, Informationen kommen unvollständig oder gar nicht an. Die Arbeitsbedingungen werden ebenfalls kritisch bewertet – Personalmangel, veraltete IT-Infrastruktur und Lärm in Großraumbüros belasten den Arbeitsalltag. Auch die Work-Life-Balance leidet nach Ansicht vieler Bewertenden unter chronischer...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Sixt Group wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen Vetternwirtschaft und mangelnde Transparenz: Führungskräfte sollen Beförderungen und Anerkennung eher nach persönlichen Verbindungen als nach Leistung vergeben. Dazu kommt eine fehlende Präsenz von Vorgesetzten, die zwar Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten von Mitarbeiter:innen einfordern, selbst jedoch kaum ansprechbar sind. Einige Bewertungen beschreiben außerdem ein Klima, in dem Misstrauen gefördert und Wohlbefinden zugunsten von Kennzahlen vernachlässigt wird.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen, die ein offenes, respektvolles Miteinander auf Augenhöhe beschreiben. Vorgesetzte werden dabei als unterstützend und fair wahrgenommen. Allerdings hängen diese positiven Erlebnisse stark vom jeweiligen Standort ab und gelten nicht für das gesamte Unternehmen. Die Meinungen zum Führungsverhalten fallen damit deutlich gespalten aus, wobei die kritischen Stimmen überwiegen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Sixt Group wird von vielen Nutzer:innen als belastend empfunden. Besonders die Unterbesetzung gilt als zentrales Problem: Zu wenige Mitarbeiter:innen führen zu hohem Stressniveau, chaotischen Abläufen und einem Gefühl mangelnder Sicherheit im Arbeitsalltag. Hinzu kommt, dass das Verhältnis zur Führungsebene von einigen als intransparent wahrgenommen wird – etwa durch eine bevorzugte Behandlung langjähriger Mitarbeiter:innen und eine Atmosphäre, die Druck erzeugt. Die Qualität der Arbeitsatmosphäre scheint dabei stark vom jeweiligen Vorgesetzten und Team abzuhängen.
Dem stehen jedoch positive Stimmen gegenüber: Einige Nutzer:innen loben ihre Teams als jung, offen und kollegial. Vereinzelt wird auch hervorgehoben, dass Sixt durch regelmäßige Befragungen aktiv an Verbesserungen arbeite. Der kollegiale Zusammenhalt wird von manchen als Gegenpol zum Alltagsstress beschrieben – ein Aspekt, der die Stimmung trotz schwieriger Rahmenbedingungen aufhellen kann.
Die Kommunikation bei der Sixt Group wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen fehlende Transparenz, späte oder unvollständige Informationen sowie Personalentscheidungen, die ohne Einbeziehung der Betroffenen getroffen werden. Einige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als Einbahnstraße, bei der Kritik ignoriert und ein Klima aus Kontrolle und Druck herrscht. Hinzu kommen Berichte über nicht erreichbare Ansprechpersonen und Informationen, die unvollständig oder bewusst zurückgehalten wurden.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Sie loben eine freundliche, offene Kommunikation sowie Transparenz und Ehrlichkeit. Allerdings heben einige dieser Bewertungen hervor, dass die Qualität stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängt und Quantität nicht immer mit Qualität einhergeht. Diese widersprüchlichen Eindrücke verdeutlichen, dass die Kommunikationskultur innerhalb des Unternehmens stark variiert.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Sixt Group wird von Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Besonders die Beziehungen unter Kolleg:innen auf gleicher Ebene heben viele als stark hervor: Gegenseitige Unterstützung, Wissensaustausch und ein angenehmes Miteinander prägen das Bild. Einige Bewertungen beschreiben das Team als kooperativ und harmonisch, auch im privaten Umfeld. Die Einstellungsprozesse sollen gezielt auf Teamfit achten, was zur positiven Dynamik beitrage.
Jedoch zeigen sich beim Verhältnis zwischen Kolleg:innen und Führungskräften gemischte Meinungen. Während der Zusammenhalt unter gleichrangigen Kolleg:innen oft gelobt wird, kritisieren einige den mangelnden Rückhalt von Vorgesetzten. Wenige Bewertungen erwähnen zudem, dass Eigennutz und ungleiche Arbeitsverteilung das Teamgefühl belasten und zu hoher Fluktuation führen könnten. Da die Erfahrungen je nach Standort variieren, bleibt das Gesamtbild positiv, aber nicht einheitlich.
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