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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Bewirbt euch auf keinen Fall bei SK.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Mönchengladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Mir gefällt eigentlich nur der Hund des Unternehmens – vielleicht das intelligenteste Lebewesen dort.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe leider fast alles als negativ empfunden: widersprüchliches und respektloses Verhalten, ein ständiger Fokus auf Geld und Umsatz sowie ein überhebliches Auftreten gegenüber Mitarbeitern, obwohl teilweise kaum Verständnis dafür vorhanden war, wie Vertrieb und Kundenbeziehungen tatsächlich funktionieren.

Besonders auffällig war für mich, dass eigene Fehler und Versäumnisse selten eingestanden wurden und stattdessen regelmäßig den Mitarbeitern zugeschoben wurden. Dazu kamen die permanente Kontrolle, ständige Bewertungen und das Gegeneinander-Ausspielen von Kollegen. Ich habe deshalb sogar ein persönliches Tagebuch geführt, in dem ich die verschiedenen Situationen und Vorfälle dokumentiert habe – unter anderem Stresssituationen, Kontrolle, Anschreien und aus meiner Sicht Mobbing.

In nur wenigen Monaten kamen Vorgesetzte etwa 15-mal in mein Büro und fragten in einem aggressiven Ton: „Heute kein Umsatz?“ Ist meine Tätigkeit hauptsächlich aus Outbound-Telefonie?. Dass nicht jeden Tag Aufträge zustande kommen, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Letztendlich bin ich froh, dass ich das Arbeitsverhältnis beendet habe. Im Nachhinein bin ich einfach erleichtert, dort nicht mehr arbeiten zu müssen.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde ehrlich gesagt keine konkreten Verbesserungsvorschläge machen, weil das Problem meiner Meinung nach viel grundlegender ist und bei der Unternehmensführung beginnt. Es bringt wenig, ständig neue Mitarbeiter einzustellen oder das Personal auszutauschen, wenn sich an den grundlegenden Strukturen und am Führungsstil nichts ändert.

In weniger als zwei Jahren haben im Vertrieb bereits zahlreiche Mitarbeiter gewechselt. Ich habe mit mehreren ehemaligen Kollegen gesprochen und dabei festgestellt, dass viele sehr ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich. Auch ein Blick auf die Bewertungen hier auf kununu zeigt, dass sich bestimmte Kritikpunkte immer wiederholen.

Meiner Meinung nach sollte daher nicht nur das Personal ausgetauscht werden, sondern die grundlegende Führung und Unternehmenskultur hinterfragt werden.

Arbeitsatmosphäre

Absolut, es gab eigentlich nicht besonders viel zu tun. Von meinem ersten Arbeitstag an hat das Unternehmen es mir nicht ermöglicht, eine vernünftige Schulung darüber zu bekommen, wie die internen Arbeitsabläufe, Systeme und Software aufgebaut sind. Im Grunde wurde ich komplett auf mich allein gestellt.

Wenn man versucht hat, bei den Vorgesetzten oder bei ihrem „Liebling“ nachzufragen, bekam man zwar immer ein „Ja, machen wir“, aber am Ende wurde nie wirklich etwas umgesetzt.

Zum Glück hatte ich zwei großartige Kollegen im Vertrieb, die mich von Anfang an unterstützt und mir immer geholfen haben. Dadurch ist mit der Zeit eine sehr schöne Verbindung entstanden – eine Mischung aus Kollegen und Freunden. Leider wurden uns regelrecht die Flügel gestutzt. Es war offensichtlich nicht gewünscht, dass wir uns untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen.

Wir wurden ständig kontrolliert und teilweise sogar überwacht. Selbst in unseren Pausen oder wenn wir uns fachlich ausgetauscht haben, wurde uns teilweise untersagt, auf Englisch miteinander zu sprechen, nur weil die Vorgesetzten die Sprache nicht verstanden haben.

Image

Leider hinterlässt das Unternehmen bei mir einen sehr schlechten Eindruck. Bereits am ersten Arbeitstag hatte ich Zweifel, ob ich dort bleiben möchte, und ich habe letztendlich so lange durchgehalten, wie ich konnte. Ohne die Unterstützung eines Kollegen hätte ich wahrscheinlich schon sehr früh gekündigt.

Es gab kaum echte Zusammenarbeit, sondern vor allem Kontrolle, Stress und aus meiner Sicht wenig Professionalität. Ich hatte eigene Ideen eingebracht, gute Beziehungen zu Kunden aufgebaut und konnte den Umsatz nach und nach steigern. Leider wurde vieles davon wieder zunichtegemacht, weil es kaum etwas gab, das man den Kunden wirklich anbieten konnte: teilweise schlechte Qualität, kaum professionelles Beschwerdemanagement und wenig Unterstützung bei Problemen.

Für Fehler, Versäumnisse oder vergessene Dinge wurden zudem häufig die Mitarbeiter verantwortlich gemacht, obwohl die Ursachen meiner Erfahrung nach teilweise auf organisatorische Fehler oder Nachlässigkeiten des Unternehmens zurückzuführen waren.

Work-Life-Balance

Es gab überhaupt keine Work-Life-Balance. Die Arbeitszeiten an sich waren zwar in Ordnung, aber den Stress hat man jeden Tag mit nach Hause genommen, sodass man teilweise schlecht geschlafen hat. Man hat sich die ganze Woche auf das Wochenende gefreut, und sobald es da war, war man schon wieder gestresst wegen Montag.
Auch die Atmosphäre im Büro war sehr unangenehm: Man kam morgens zur Arbeit und wurde kaum begrüßt, stattdessen wurde man oft mit kritischen Blicken empfangen. Man hatte ständig das Gefühl, dass jederzeit jemand kommen könnte, um einen anzuschreien oder einem einen Fehler vorzuwerfen – teilweise sogar für Dinge, die andere falsch gemacht hatten.

Karriere/Weiterbildung

NULL, NULL, NULL.

Gehalt/Benefits

Leider habe ich keine wirklichen Entwicklungsmöglichkeiten wahrgenommen. Es gab weder klare Aufstiegsmöglichkeiten noch regelmäßige Schulungen oder Weiterbildungsangebote. Auch Bonuszahlungen oder konkrete Perspektiven für Gehaltserhöhungen waren nicht vorgesehen. Insgesamt hatte ich leider nicht das Gefühl, dass die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter gefördert wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenn beispielsweise kurz vor Feierabend noch ein Auftrag einging, wurde erwartet, dass man diesen noch bearbeitet und entsprechend länger bleibt. Besonders bei Messen wurde die zusätzliche Belastung deutlich: teilweise mehr als zehn Stunden vor Ort, dazu lange Anfahrten mit dem Auto. Bezahlt wurden jedoch lediglich die normale Arbeitszeit sowie Hotel und Abendessen.

Insgesamt hatte ich leider den Eindruck, dass zusätzlicher Einsatz, Flexibilität und Engagement weder finanziell noch durch entsprechende Wertschätzung anerkannt wurden. Es gab aus meiner Sicht keine klare Perspektive für Bonuszahlungen, finanzielle Anreize oder eine entsprechende Weiterentwicklung des Gehalts.
Nach dem, was ich während meiner Zeit im Unternehmen beobachten konnte, habe ich keine besondere Aufmerksamkeit für ökologische oder soziale Themen wahrgenommen. Der Fokus schien hauptsächlich auf den Vertriebszielen und dem Umsatz zu liegen. Konkrete oder besonders bedeutende Maßnahmen in diesem Bereich konnte ich während meiner Zeit im Unternehmen nicht feststellen.

Kollegenzusammenhalt

Es gab überhaupt keinen Teamgeist. Es war eigentlich nicht erwünscht, dass wir miteinander kommunizieren oder uns austauschen. Gleichzeitig wurde man dafür kritisiert, wenn am Ende keine Ergebnisse da waren.

Man konnte Vorschläge machen und Ratschläge geben, aber meistens wurde man nicht ernst genommen. Dadurch herrschte ständig eine enorme Anspannung. Mehrmals pro Woche kamen die Vorgesetzten zu den Vertriebsleitern und fragten laut: „Heute kein Umsatz?“ Es wurde praktisch jeden Tag erwartet, dass wir neue Aufträge bringen – als müssten wir die Kunden mit Gewalt zum Kaufen bringen.

Wenn man Aufträge brachte, war für ein oder zwei Tage alles gut, danach begann der Stress wieder von vorne. Mitarbeiter wurden teilweise vor allen anderen, besonders in Meetings, gedemütigt, angeschrien oder sogar lächerlich gemacht – sowohl direkt als auch hinter ihrem Rücken.

Umgang mit älteren Kollegen

Absolut keine Beziehungen unter den Kollegen. Die langjährigen Mitarbeiter haben neue Kollegen meiner Erfahrung nach eher behindert, beurteilt und hinter ihrem Rücken über sie gesprochen. Ich habe selbst mehrfach mitbekommen, wie morgens vor Arbeitsbeginn mit dem Vorgesetzten über andere Kollegen gesprochen und getratscht wurde.

Die älteren Kollegen beobachteten praktisch jede Bewegung und gaben vieles an den Chef weiter. Teilweise versuchten sie sogar mitzuhören, wenn man sich mit Kollegen in einer anderen Sprache unterhielt, um herauszufinden, ob über die Firma, die Arbeit oder die Vorgesetzten gesprochen wurde.

Ich selbst habe es immer vermieden, am Arbeitsplatz schlecht über andere zu sprechen, und habe jeden respektiert. Ich habe sogar versucht, gute Beziehungen zu meinen Kollegen aufzubauen – wurde damit aber komplett ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten war für mich völlig inakzeptabel, unprofessionell und respektlos. Es gab ständig Situationen, in denen man sich respektlos behandelt oder sogar leicht gemobbt fühlte. Man wurde immer wieder vor anderen gedemütigt, teilweise wurde einem ohne Grund nicht einmal mehr „Hallo“ gesagt. Nach dem Wohlbefinden der Mitarbeiter wurde eigentlich nie gefragt – man wurde eher wie eine Maschine behandelt.

Die Vorgesetzte verlangte jeden Tag von allen Abteilungen einen „Tagesbericht“ per E-Mail. War der Bericht ausführlich, war er angeblich zu lang; war er kurz, wurde unterstellt, man hätte nicht genug gearbeitet oder keine Aufträge gebracht. Es ging dadurch weniger um Kommunikation als um Kontrolle jeder einzelnen Tätigkeit.

Wenn etwas nicht passte, wurde es einem zudem selten direkt gesagt, sondern über einen langjährigen Mitarbeiter weitergegeben. Dadurch entstanden ständig neue Spannungen und zusätzlicher Stress.

Arbeitsbedingungen

Meine Erwartungen an die Arbeitsbedingungen wurden leider nicht erfüllt. Zuvor hatte ich bei einem anderen Unternehmen gearbeitet, bei dem ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich wollte mich jedoch beruflich weiterentwickeln und näher an eine größere Stadt ziehen. Nach meiner Bewerbung bei SK wurde ich schnell kontaktiert und die ersten Gespräche waren sehr freundlich und offen.

Ich hatte meine Gehaltsvorstellungen klar kommuniziert, das letztendlich angebotene Gehalt lag jedoch deutlich darunter. Ich habe die Stelle trotzdem angenommen, da sie für mich eine Möglichkeit war, beruflich einen neuen Schritt zu machen und meinen Wohnort zu verändern. Da ich dafür weit umziehen musste, wurde mir außerdem Unterstützung bei der Wohnungssuche zugesagt. Diese Unterstützung erhielt ich letztendlich jedoch nicht und musste alles selbst organisieren.

Der Arbeitsvertrag sah **keine Bonuszahlungen und keinerlei finanzielle Anreize** vor – weder für erfolgreich akquirierte Aufträge noch für besondere Leistungen oder zusätzlichen Einsatz. Auch für gute Ergebnisse im Vertrieb gab es keine zusätzliche Vergütung oder besondere Anerkennung.

Kommunikation

Es gab praktisch keine Kommunikation. Wenn man Fragen hatte, wurde man ständig von einer Person zur nächsten geschickt, ohne am Ende eine klare Antwort zu bekommen. Die Vorgesetzten haben einen teilweise einfach abgewiesen. Wenn es um wichtige Kunden oder dringende Situationen ging, musste ich mehrmals nachfragen. Wenn man es irgendwann nicht mehr tat, wurde einem wiederum vorgeworfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein.

Dazu kamen zweistündige Meetings über völlig nebensächliche Dinge, während gleichzeitig die wirklich wichtigen Themen nicht geklärt wurden. Insgesamt herrschten ständig Stress, Kontrolle, widersprüchliche Kommunikation, Unhöflichkeit und wenig Respekt. Das hat die Arbeit für mich auf Dauer sehr belastend gemacht.

Gleichberechtigung

In diesem Punkt muss ich fairerweise sagen, dass meine Herkunft oder mein Hintergrund für sie keine Rolle gespielt haben. Das war korrekt und dafür kann ich ihnen keinen Vorwurf machen. Trotzdem wurde man behandelt und teilweise so fühlen gelassen, als wäre man „anders“.

Schon ab dem ersten Tag wurde ich von verschiedenen Abteilungen kontrolliert. Kolleginnen aus dem Beauty-Bereich achteten teilweise auf die kleinsten Dinge – zum Beispiel, ob ich für Kunden die richtigen Kaffeetassen benutzte, ob ich die Badezimmertür schloss oder sogar, ob ich die Tür zu laut oder zu leise schloss. Solche Kleinigkeiten wurden anschließend an die Vorgesetzten weitergegeben. Diese sagten einem zwar nichts direkt, aber ältere Kollegen haben mir solche Dinge später vertraulich erzählt.

Interessante Aufgaben

Es gab keine wirklich interessanten oder abwechslungsreichen Aufgaben. Für das Unternehmen schien letztendlich nur eines zu zählen: Aufträge und Umsatz. Wie man mit Kunden umgeht, Beziehungen aufbaut und langfristig Vertrauen schafft, spielte kaum eine Rolle.

Die Vorstellung war eher, dass man einen Kunden jeden Tag anrufen und ständig mit E-Mails kontaktieren muss, um Ergebnisse zu erzielen. Kein Wunder, dass viele Kunden irgendwann nicht mehr reagiert haben.

Auch bei der Neukundengewinnung gab es kaum etwas anzubieten: keine Muster, keine Proben, keine wirklichen Verkaufsunterlagen – praktisch nichts, womit man einen neuen Kunden überzeugen konnte.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.