4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Super Kollegen, kurze Entscheidungswege und abwechslungsreiche Aufgaben – langweilig wird es hier definitiv nicht. Manche Teamleiter könnten allerdings noch ein kleines Upgrade im „Frustfilter“ gebrauchen, damit nicht alles ungefiltert durchs Team rauscht. Außerdem sind die Zuständigkeiten an den Schnittstellen manchmal so flexibel ausgelegt, dass sich Verantwortlichkeiten gelegentlich auf magische Weise in Luft auflösen.
Positiv hervorzuheben ist der respektvolle Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen sowie die grundsätzlich freundliche Atmosphäre im direkten Miteinander. Einzelne Teams arbeiten gut zusammen und unterstützen sich, wenn es darauf ankommt. Zudem gibt es Bereiche, in denen Mitarbeitende eigene Ideen einbringen können, sofern sie im direkten Umfeld auf offene Ohren stoßen. Manche Aufgaben bieten auch Freiraum zur eigenständigen Gestaltung, was motivierend sein kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Problematisch ist die unausgewogene Unternehmenskultur. Frauen und bestimmte Mitarbeitende haben kaum Mitspracherecht, während Entscheidungen oft nach persönlicher Sympathie statt nach Leistung getroffen werden. Kommunikation erfolgt in kleinen Kreisen, vieles wirkt intransparent und unausgesprochen. Menschen, die nicht in das bevorzugte Bild passen, werden eher ausgegrenzt als eingebunden. Die Gehaltsangebote sind teilweise so niedrig, dass man sich nicht wertgeschätzt fühlt. Außerdem fehlt es an echter Gleichberechtigung, klaren Strukturen und professionellem Führungsverhalten. Dies führt insgesamt zu Unsicherheit, Unzufriedenheit und einem Arbeitsumfeld, das sich nicht stabil anfühlt.
Um die Situation im Unternehmen zu verbessern, braucht es vor allem mehr Transparenz und echte Beteiligung. Entscheidungen sollten nachvollziehbar kommuniziert werden, und Feedback muss ernst genommen werden. Führungskräfte sollten lernen, fair, respektvoll und leistungsorientiert zu handeln, statt auf Sympathie oder persönliche Nähe zu setzen. Frauen und andere benachteiligte Gruppen sollten bewusst in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, damit Gleichberechtigung nicht nur ein Wort bleibt. Gehaltsstrukturen sollten klar und nachvollziehbar sein, damit sich niemand gering geschätzt fühlt. Außerdem wäre es wichtig, erfahrene Mitarbeitende stärker einzubinden und ihren Wissenstransfer zu fördern. Insgesamt sollte das Unternehmen stärker auf Ehrlichkeit, Offenheit und Wertschätzung setzen. Dadurch könnte nicht nur das Arbeitsklima verbessert werden, sondern auch das Vertrauen der Mitarbeitenden und das Image nach außen
Die Arbeitsatmosphäre wirkt belastet und unausgeglichen. Viele Mitarbeitende fühlen sich nicht ernst genommen oder übergangen. Offene Diskussionen finden kaum statt, was langfristig zu Unsicherheit und Unzufriedenheit führt.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern und offen. Intern zeigt sich jedoch ein deutlicher Gegensatz. Wer Wert auf echte Fairness, Professionalität und Gleichbehandlung legt, dürfte hier enttäuscht werden.
Die Work-Life-Balance hängt stark von persönlicher Sympathie und Nähe zur Führung ab. Manche Mitarbeitende erhalten viel Freiheit bei Arbeitszeiten und Pausen, während andere sich an deutlich strengere Regeln halten müssen. Das führt zu Ungleichbehandlung und Unzufriedenheit im Team. Besonders sichtbar wird dies, wenn die Leitung nicht im Haus ist und Abläufe plötzlich sehr unterschiedlich gehandhabt werden.
Das Gehalt ist stark Verhandlungssache. Leistungsorientierte oder transparente Gehaltsmodelle sind kaum erkennbar. Oft entscheidet Sympathie mehr als Qualifikation oder Erfahrung. Teilweise werden Angebote gemacht, die so niedrig angesetzt sind, dass man sich dadurch gering geschätzt fühlt. Bonuszahlungen erhalten nur die, die sich gut verkaufen können.
Frauen haben hier nur selten die Möglichkeit, sich tatsächlich einzubringen oder mitzuentscheiden. Gleichberechtigung scheint zwar nach außen betont zu werden, findet im Arbeitsalltag aber kaum statt. Das führt zu einer deutlich spürbaren Ungleichheit.
Im Team kann es zwar einzelne gute Beziehungen geben, doch insgesamt entsteht häufig eine Atmosphäre der Vorsicht. Da Konflikte selten offen angesprochen werden, entwickelt sich schnell das Gefühl, „auf dünnem Eis“ zu stehen. Wer nicht gut vernetzt ist, wird schnell ausgegrenzt.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich respektvoll und freundlich. Allerdings sind inzwischen nur noch wenige langjährige Mitarbeitende im Unternehmen, da viele das Unternehmen über die Jahre verlassen haben. Ihre Erfahrung fehlt, und das Team wirkt dadurch weniger stabil.
Die Führungsebene wirkt oft nicht authentisch. Statt objektiver Entscheidungen steht persönliche Loyalität zur Leitung scheinbar stärker im Vordergrund. Personen, die nicht in das bevorzugte Bild passen, werden eher subtil an den Rand gedrängt, statt professionell einbezogen.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt wechselhaft. Es gibt Bereiche, in denen man selbstständig arbeiten kann, jedoch fehlen klare Strukturen und verlässliche Abläufe. Aufgaben und Prioritäten ändern sich häufig ohne nachvollziehbare Begründung. Dies führt dazu, dass Planung und ruhiges, konzentriertes Arbeiten schwerfallen. Arbeitsmittel und Prozesse sind teilweise veraltet oder uneinheitlich organisiert, was zusätzlichen Aufwand erzeugt. Insgesamt wären klare Zuständigkeiten, besser strukturierte Prozesse und eine zuverlässigere Organisation hilfreich, um den Arbeitsalltag effizienter und stressärmer zu gestalten.
Entscheidungen werden meist im kleinen, internen Kreis getroffen. Transparenz fehlt häufig, und Rückmeldungen verlaufen ins Leere. Kritik wird eher als Störung statt als Chance zur Verbesserung betrachtet.
Frauen haben hier nur selten die Möglichkeit, sich tatsächlich einzubringen oder mitzuentscheiden. Gleichberechtigung scheint zwar nach außen betont zu werden, findet im Arbeitsalltag aber kaum statt. Das führt zu einer deutlich spürbaren Ungleichheit.
Es gibt durchaus abwechslungsreiche Aufgaben, da man in verschiedene Bereiche Einblick bekommt und an vielen Stellen gleichzeitig mitarbeiten kann. Das kann spannend und lehrreich sein, vor allem am Anfang. Allerdings fehlt häufig eine klare Begrenzung oder Priorisierung, wodurch die Arbeitslast schnell zu hoch wird. Was zunächst vielseitig wirkt, kann dadurch schnell belastend werden.