Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auch bereits oben erwähnt. Ich finde es schade, das die Gesundheitsakademie sich überhaupt nicht um die Auszubildenden kümmert. Viele Dozenten sollten aufgrund ihres Verhaltens eigentlich nicht dort angestellt sein. Ich war auch einmal bezüglich eines Vorfalls mit einem Dozenten bereits beim Betriebsrat - nichts, der Betriebsrat hatte sich kein Stück für mich eingesetzt, obeohl ich mich sehr unfair behandelt gefühlt hatte vom Dozenten. Am Ende hat sich der Betriebsrat sogar auf die Seite des Dozenten gestellt... Ich war wirklich verzweifelt und sehr enttäuscht, weil mir das gezeigt hat, das Auszubildende gar nichts zu sagen haben. Egal was passiert, Dozenten können noch so viel Unfug mit Schülern treiben und können trotzdem davon profilieren, weil ihnen nichts geschieht.
Verbesserungsvorschläge
Sehr vieles, wie bereits oben erwähnt.
Arbeitsatmosphäre
Es gab kein Team, das mir den Rücken freigehalten hat, bei Fragen wurde mit den Augen gerollt oder mir der Rücken zugewandt.
Karrierechancen
Gibt es genug, aber ich hatte nach meiner Ausbildung ziemliche Schwierigkeiten eine Stelle zu finden, die ich wollte. Viele Bereiche wollten, dass man bereits Erfahrung hat oder nicht mehr frisch ausgebildet ist. Die schlimmsten und stressigsten Bereiche waren selbstverständlich offen gewesen.
Arbeitszeiten
In Vollzeit hast du absolut keine Work-Life-Balance. 10 Tage am Stück zu arbeiten ist das Minimum bei einer Vollzeitstelle.
Ausbildungsvergütung
Geht, könnte besser sein für das, was man hier durchstehen und sehen muss.
Die Ausbilder
Habe meine Ausbildung abgeschlossen, diese zum Glück mit Erfolg. Die Dozenten wiederum sind alles andere als empathisch oder respektvoll gegenüber allen Azubis gewesen. Mal gab es auch schon diskriminierende Kommentare gegenüber der Nationalität von Schülern, andere Dozenten, gerade die jüngeren Lehrer, haben bei ihrer eigenen Unwissenheit, wenn man sie bezüglich etwas aus der Praxis oder allgemeinen Themen, die etwas mit der Pflege zutun hatten, nur scheinheilige und arrogante Antworten emporgebracht.
Praxisaufgaben, die man in der Praxis erlernen und dann bei einem benoteten Praxisbesuch des jeweiligen Dozenten praktisch vorzeigen und umsetzen muss, werden während der Schulzeit viel zu grob erklärt. Sprich - Informationen, was man genau beim Praxisbesuch machen soll um auf eine gute Note zu bekommen werden ausgenommen oder gar nicht erst erwähnt. Auf Nachfrage wissen die Dozenten selber nicht, was genau man jetzt tun soll, tut man es so wie man es als Azubi dann nun mal für richtig hält (Halt das Übliche "Learning by doing") beschweren sich die Dozenten das man die Praxisaufgabe komplett missverstanden hat und bekommt eine schlechte Benotung.
Spaßfaktor
Der Beruf hat mir am Anfang sehr viel Spaß gemacht, jetzt nach der Ausbildung bin ich froh, dass ich sie endlich hinter mir habe.
Wenn man mich fragen würde, ob ich diese Ausbildung erneut machen würde wenn ich die 3 Jahre Ausbildungszeit zurückspulen könnte, hätte ich garantiert NEIN gesagt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Haben sich nachdem ich angestellt war komplett verändert, ich war wie in einer anderen Welt, da mir in der Ausbildung sehr vieles nie gezeigt worden ist. Ich musste so gut wie von null in der Praxis beginnen.
Variation
Viele Patienten, viele Krankheitsbilder, isolierte und nicht-isolierte Menschen, ...
Respekt
Kaum fande ich, als Azubi sogar gar nicht.