Ihr Unternehmen?

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Smake 
IT 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Früher war es ein guter Arbeitgeber, doch inzwischen herrscht dort ein sehr toxisches Arbeitsumfeld.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Castrop-Rauxel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Austausch unter den Kollegen auf fachlicher Ebene war positiv. Das Gehalt wurde tatsächlich pünktlich ausgezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt keine transparente Kommunikation. Die Geschäftsführung sucht die Schuld immer bei den Entwicklern. Entscheidungen, wie beispielsweise Massenentlassungen, werden willkürlich getroffen. Wenn die Auftragslage schlecht sein soll, kann es nicht sein, dass Mitarbeiter gekündigt werden, während im selben Moment neue Stellenanzeigen veröffentlicht werden. Das Gehalt kann von unterdurchschnittlich bis durchschnittlich reichen. Wirklich hohe Gehälter zahlt dieser Arbeitgeber jedoch nicht. Gerade als Seniorentwickler ist das Gehalt eher niedrig. Zum Ende hin war das Vertrauen gänzlich weg, sodass Mikromanagement an der Tagesordnung war. Die Geschäftsführung hat keinen Plan, wie sich die Firma entwickeln soll, und kommt mit Buzzwords daher, die sie vermutlich von LinkedIn aufgeschnappt hat.
Management und Geschäftsführung verwenden KI in der Kommunikation. Entsprechend sahen dann auch die internen Kommunikationskanäle aus. Es gab lange Texte ohne Mehrwert.

Verbesserungsvorschläge

Es sollten klare Strukturen etabliert werden. Es sollten Schulungen zum Thema Führungskraft für die Geschäftsführung sowie für die Team- und Projektleiter durchgeführt werden. Die Entwickler sollten bei technischen Entscheidungen einbezogen werden. Das Arbeitsmodell sollte an die aktuelle Zeit angepasst werden. Eine Büropflicht passt einfach nicht mehr zur heutigen Zeit. Andere Unternehmen mit wesentlich mehr Mitarbeitern bekommen das genauso hin. Die Kommunikation muss transparenter ablaufen und das Management sollte wesentlich mehr Feedback geben. Ein Feedbackgespräch pro Jahr halte ich dafür für zu wenig. Das Projektmanagement muss einmal überdacht werden. Es werden zwar Tools wie Jira genutzt, diese können aber nicht effizient eingesetzt werden. Das Onboarding muss verbessert werden. Die Mitarbeiter müssen dabei begleitet werden, statt alleine gelassen zu werden. Regelmäßige Weiterbildungen sollten angestrebt werden, damit die Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand sind.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs war es noch gut, doch zum Schluss wurde es zu viel des Micro-Managements, es gab Leistungsdruck und keine klaren Strukturen. Auf die Experten wird nicht gehört, sondern ihnen wird seitens der Geschäftsführung die Schuld zugeschoben.

Kommunikation

Innerhalb der Entwicklerteams ist die Kommunikation gut, gegenüber Vorgesetzten und dem Management jedoch sehr schlecht. Entwickler werden selten in Entscheidungen einbezogen. Entscheidungen, die die Firma betreffen, werden spontan beschlossen, z. B. die Abkehr von Remote-Arbeit oder die Einführung neuer Rollen wie „Forward Deployed Engineer”. Dadurch entsteht ein sehr unsicheres Arbeitsklima.

Kollegenzusammenhalt

Man konnte sich mit den Kollegen unterhalten, ehrliches Feedback geben oder auch einholen. Generell war der Zusammenhalt sehr gut und familiär. Trotz der Tatsache, dass die meisten ausschließlich remote gearbeitet haben, konnte man auch typische Coffee Talks führen.

Work-Life-Balance

Am Anfang war es gut, am Ende sehr schlecht. Während man seine Arbeitszeit früher flexibel über den Tag verteilen konnte, wird mittlerweile erwartet, dass man von 8 bis 17 Uhr erreichbar ist. Ein Arbeitszeitkonto gibt es nicht. Wenn Überstunden gemacht werden, werden diese prinzipiell vergütet, sodass man sie nicht ansparen kann, um z. B. an einem Tag früher Schluss zu machen. Früher waren Urlaubsanträge auf dem kürzesten Weg erledigt, jetzt sind sie durch Bürokratie sehr langwierig.

Vorgesetztenverhalten

Das hängt stark vom Vorgesetzten ab. Grundsätzlich wird aber nicht auf die Entwickler gehört, wenn diese Bedenken äußern. Vieles wird dann als Schwarzmalerei abgestempelt, obwohl die Fakten auf dem Tisch liegen. Sollte doch etwas schieflaufen, wird die Schuld den Entwicklern zugeschoben, obwohl sie vorher davor gewarnt haben. Am Ende wurden willkürliche Entscheidungen getroffen und Newsletter versendet, die absolut impulsiv klangen. Mittlerweile weiß die Geschäftsführung selbst nicht mehr, in welche Richtung sich die Firma bewegen soll. Da kommen nun Buzzwörter wie „Forward Deployed Engineer” ins Spiel, die man irgendwo mal aufgeschnappt hat und denkt, dieses System würde gut passen, weil andere Tech-Giganten es etabliert haben. Mitarbeiter wurden ohne triftigen Grund vor die Tür gesetzt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wurden in der Regel von der Projektleitung vorgegeben. Eigene Ideen konnten kaum durchgesetzt werden. Wichtige Refaktorisierungen wurden abgelehnt. Generell wurden nur Aufgaben abgearbeitet, die Geld einbrachten.

Gleichberechtigung

Hängt stark davon ab, wie du als Person das Management gefällst. Manche haben für die selbe Leistung wesentlich mehr Gehalt bekommen, als andere.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden auch ältere Personen eingestellt. Eine lange Betriebszugehörigkeit lohnt sich jedoch kaum.

Arbeitsbedingungen

Es werden MacBooks benutzt. Andere Systeme werden in der Firma nicht verwendet. Jeder Arbeitsplatz hat einen Ultrawide Monitor, sowie Docking Station. In der Firma ist eine Klimaanlage vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Am Standort sind Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge vorhanden. Als Firmenfahrzeug wird jedoch noch ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor eingesetzt. Es gibt keine nachhaltigen Konzepte.

Gehalt/Benefits

Gehalt eher unterdurchschnittlich bis Durchschnitt, je wie man bei der Einstellung verhandelt hat. Chancen auf mehr Gehalt über Gehaltsverhandlungen kaum bis gar nicht möglich. Einzig wurde eine Gehaltsanpassung vorgenommen bezüglich Inflation, was aber so niedrig war, dass es die Inflation nicht einmal ausgeglichen hat.

Image

Am Anfang noch gut, mittlerweile ins schlechte gewechselt. Selbst Kunden hinterfragen das mittlerweile.

Karriere/Weiterbildung

Es wird ein Coaching für Mental Health in der Arbeit angeboten. Aufstiegschancen quasi nicht vorhanden. Weiterbildungen werden über Teameigene Meetings abgehalten wie z.B. Tech Talks.

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