Leistung wird nicht belohnt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für mich war der Wechsel zu smart ein großer Fehler. Ich hatte auch aufgrund des bekannten Namen ein Unternehmen erwartet welches sich um seine Mitarbeiter kümmert und den Einsatz welche diese bringen wertschätzen. Ich hätte mich nicht mehr irren können. Von einer nicht vorhandener Einarbeitung, unnötig kompetitiven Kollegen, unfähigen Vorgesetzten und eines viel zu hohen Workloads war smart der schlechteste Arbeitgeber meiner Karriere.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung bei Smart ist recht schlecht und konstant angespannt . Die Vorgesetzten wissen nicht wirklich was sie tun und legen den Druck welche sie von dem oberen Management bekommen direkt auf die Mitarbeiter um. Verantwortung übernimmt hier niemand
Image
Der #1 wurde vor zwei Jahren gelauncht. Nicht bemerkt ? Dann liegt es vllt. daran dass mein den bekannten Zweisitzer gegen einen komplett austauschbaren Kompakt-SUV ersetzt hat, welchen viele andere Hersteller in ihrer Angebotspalette haben und dies größtenteils noch deutlich günstiger
Work-Life-Balance
In meinem bisherigen Werdegang hatte ich schon oft Überstunden und Phasen in dem ich sehr viel gearbeitet habe jedoch doch war es dann immer so dass nach stressigen Phasen auch ruhiger geworden ist und man seine Überstunden abbauen konnte dass war bei smart nie der Fall. Man macht jeden Tag konstant 1-2 Überstunden, Mittagspause is nich, man fährt schnell zum Rewe holt sich was und ist am Schreibtisch. Und natürlich soll man auch seine private Handynummer geben dass man auch schön im Urlaub zu erreichen ist. Manche Vorgesetzten gehen hier auch mit tollen Beispiel voran und nehmen an Meetings direkt von der Strandliege teil. Dies alles bleibt natürlich nicht ohne Folgen ich selbst hatte Schlafstörungen was bei mir noch nie der Fall war auch Kollegen hatten mir von ähnlichen Stress-Symptomen berichtet. Es gibt also wenig bis gar kein Life bei Smart, hier hatte ich bei so einem großen Unternehmen deutlich mehr Verantwortung für seine Mitarbeiter erwartet.
Karriere/Weiterbildung
Keine Optionen aufgezeigt
Gehalt/Benefits
Für die schlechte Work-Life Balance zu wenig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel BlaBla wie bei allen
Kollegenzusammenhalt
Es gab hier viele tolle Kollegen jedoch gab es bei Smart ungewöhnlich viele Einzelkämpfer welche auch gerne mal Kollegen haben auflaufen lassen nur um selber besser zu stehen. Allgemein hatte ich das Gefühl dass neue Kollegen auch als Konkurrenz angesehen wurden und somit nicht viel dafür getan wurde neue Kollegen ins Team einzubeziehen und so erfolgreicher zu werden. Die Häufung von solchen unkollegialen Mitarbeiterin, welche ich in meiner gesamten Karriere noch nicht erlebt habe, legt nahe das solches Verhalten von den Vorgesetzten gewollt ist und somit gefördert wird
Vorgesetztenverhalten
Rückblickend bin ich etwas sauer auf mich dass ich mich beim Vorstellungsgespräch so habe blenden lassen. Hatte wohl eher was mit dem Namen Smart zu tun als mit der Person die mich eingestellt hat. Es ist für mich trotzdem nicht nachvollziehbar wie bei smart Menschen ohne jede Führungskompetenz in Positionen mit Personalverantwortung kommen, dies kann nur was mit Konzernpolitik zu tun haben wenn es ausreicht mal ein paar Autos in München zu verkaufen und bei Events einem auf großen Zampano zu machen sonst aber keinerlei Erfolge aufzuweisen hat. Stundenlang saß ich in überflüssigen Meetings in dem ich dann Tasks bekommen habe welche unbedingt bis zum nächsten Tag erledigt sein sollten ( natürlich nur mit Überstunden möglich), nur um am nächsten Tag zu erfahren dass es jetzt doch nicht so wichtig sei. Ich habe noch nie so einen uninspirierten, unempathischen und durchaus narzisstischsten Vorgesetzten gehabt welcher sich immer nur hinter anstatt vor seine Mitarbeiter gestellt hat nur um selbst immer gut auszusehen .
Arbeitsbedingungen
Austauschbares Großraumbüro welches eigentlich auch zu klein ist.
Kommunikation
Definitiv mangelhaft. Viele Themen werden nur in bestimmten Kreisen besprochen. Offensichtlich Probleme im Arbeitsablauf werden nicht angesprochen und haben somit keine Aussicht auf Besserung. Anmerkung zu Themen von „ normalen“ Mitarbeitern werden nicht aufgenommen oder gar umgesetzt.
Gleichberechtigung
Automobilindustrie immer schwierig. Nach außen natürlich alles toll aber untereinander gibt es einschlägige Kommentare. Und natürlich gibt es eine Zweiklassengesellschaft von Konzernzugehörigen und Anderen.
Interessante Aufgaben
Aus unerfindlichen Gründen wurde hier beschlossen weder auf Daimler oder alte smart It-Infrastruktur zurückzugreifen und alles neu aufzubauen. Im Prinzip eine gute Idee jedoch nur wenn sie auch gut umgesetzt wurde. Dies ist bei smart nicht der Fall hier gibt es viele manuelle Workarrounds weil es im System nicht funktioniert welche sehr arbeitsaufwendig und repetitiv. Von einem agilen Start-Up mit spannenden Aufgaben kann hier keine Rede sein.