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1 von 19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Werkstudent/in
kununu Score: 1,8Weiterempfehlung: 0%
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1 Werkstudent:innen bei smartkündigen haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 1,8 von 5 Punkten bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Unangenehmer Mix aus Micro-Management und Unprofessionalität (Minijob)

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Einstellungsprozess war an sich okay, es gab ein digitales Meeting und das mit den Verträgen schien auch alles in Ordnung.
Ich war dankbar, dass ich nicht meinen echten Namen benutzen musste für die Gespräche mit den Kunden, wäre mir im Nachhinein irgendwie ein wenig unangenehm - gerade, weil da wohl oft nicht die Hilfe kam, die ich versucht habe zu vermitteln.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Also für mich war das grundsätzlich keine schöne Zeit bis auf die angenehmen Gespräche, die man teilweise mit Kunden hatte. Der richtige Schlag war das Ende des Arbeitsverhältnisses: Ich war den ganzen Januar krank, was noch nie vorkam und mir auch super leidtut. (Übrigens ein weiteres Beispiel für die fragwürdige Kommunikation, weil die TL auf meine regelmäßigen Informationen diesbezüglich einfach nicht reagiert hat). Als ich dann Ende Januar meinen Dienst planen und Bescheid geben wollte, kam ich nirgendwo mehr rein: Mail ging nicht mehr, Teams ging nicht mehr. Erst dann hab ich in meinem Privaten Mail-Account gesehen, dass ich fristlos entlassen werden sollte zu Ende Januar (Einschreiben folge postalisch)- das ist natürlich nicht rechtens, nicht aus den angegebenen Gründen. Es gab dafür überhaupt keine Grundlage und ich habe (auch bereits ohne Anwalt) erwirken können, dass ich wenigstens fristgerecht gekündigt werde. Seitens des Unternehmens wurde dann entschieden, mich bis dahin freizustellen. Schön, "Lösung" gefunden - aber wie unnötig? Man hätte mir schreiben, mich anrufen und eine Lösung finden können, mich wie gesagt in einem anderen Bereich einsetzen etc., aber das war einfach nicht gewollt. Zumal es bei der Einstellung hieß, man hätte Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit und da ich auch auf den Minijob angewiesen war, ist die Situation für mich in mehrfacher Hinsicht schwierig.

Verbesserungsvorschläge

Da weiß ich ehrlich nicht, wo ich anfangen soll. Das Einstellungsverfahren war noch gut, danach ging es steil bergab. Es gab kein allgemeines Hallo, es gab keine Einarbeitung, mir wurden auch die Produkte oder Dienstleistungen nicht gezeigt oder erklärt - ich wusste nur durch die Kunden am Telefon, was sie so buchen und was das circa kostet. Eine Teamleitung muss zudem in meinen Augen bestimmte Kernkompetenzen haben und wenn die nicht vorhanden sind, erschließt sich mir nicht, wie jemand diesen Titel bekommen kann. Dann wird man als Mitarbeiter einfach "hängen gelassen" und die TL kann einen im Grunde behandeln, wie sie will, weil das niemand hinterfragen kann.
Die Kunden haben sich teilweise großzügig am Telefon bei mir "ausgekotzt", was wirklich ok ist, wenn's Probleme gibt und ich hab auch immer versucht das weiterzugeben - das war aber glaube ich vergebene Lebensmüh. Ich habe dazu nie konkrete Rückmeldungen erhalten und meiner Meinung nach ist das einfach immer unter den Tisch gefallen, was ich für die Kunden schade finde.
Das Micromanagement kann irgendwo nicht normal sein. Wenn man jemanden einstellt, muss man der Person auch soweit vertrauen, dass man "loslässt". Aber ich hatte wie schon erwähnt wirklich fast sofort Nachrichten, wenn ich was im Softphone umgestellt habe und musste mich dann für jede Toilettenpause persönlich bei der TL abmelden - sonst wäre das Softphone ja auch ohne ihr "Einverständnis" auf "Nicht stören" gegangen und sie hätte vermutlich auch sofort bei mir nachgefragt, daher hat sie das wohl vorher so "bestimmt".
Die Organisation der Aufgaben lief auch super schlecht meiner Erfahrung nach. Man hat gewisse Kunden teilweise 4,5,6 Mal pro Woche angerufen, weil man die immer wieder in der Liste hatte. Ich hab dann ein Farbsystem eingeführt, damit ich sehe, wen ich schon angerufen und wen ich schon in der Leitung hatte, weil sonst wäre das für manche Kunden in absoluten Telefonterror ausgeartet. Einige hatten uns - das war mein Eindruck beim anrufen - auch bereits blockiert.

Arbeitsatmosphäre

Sehr unangenehm, was sich bei mir hauptsächlich durch die Teamleitung ergeben hat - übrigens die einzige Person, mit der ich Kontakt hatte. Selbst wenn ich jemand anderem aus dem Team oder dem Unternehmen schrieb, bekam ich keine Antwort. Die Arbeitszeitplanung funktionierte auch nicht - ich sollte den ganzen Monat vorplanen (was ok ist), aber das wird dann erst am Anfang des entsprechenden Monats umgesetzt und ich meine damit die erste volle Woche - was bisschen doof ist, wenn zB der 01.11. ein Freitag, aber nicht in jedem Bundesland ein Feiertag ist (Anmerkung: Ich lebe in einem anderen Bundesland). Hier hatte die TL meiner Meinung nach auch kein Interesse daran, mich vorher nochmal darauf hinzuweisen, dass das eben ein Feiertag ist. Auch mein "Bis morgen" hat dafür nicht den entsprechenden Schalter umgelegt.

Image

Die sonstigen Bewertungen sprechen vielleicht für sich, ich hatte sonst aber noch nichts von dem Unternehmen gehört, weder gut noch schlecht.

Work-Life-Balance

Schwierig. Es war bekannt, dass ich einen Vollzeitjob habe und ich sollte meine Zeiten trotzdem zwischen 8 bis 17 Uhr pressen - das wusste ich vorher, muss ich dazu sagen. Hat sich dann in der Tätigkeit aber als unpraktisch erwiesen, weil ich die Leute anrufen soll & die sind in der gleichen Zeit meist selbst beschäftigt.

Karriere/Weiterbildung

Man hätte mir sicher auch eine andere Tätigkeit im Unternehmen zuweisen können, aber ich denke hintenraus wollte man mich einfach nur loswerden.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich leider nicht viel sagen, da ich in das Unternehmen nicht wirklich eingebunden war.

Kollegenzusammenhalt

Nicht existent, weil ich nicht Teil eines Teams wurde. Ich hatte nur eine Kontaktperson und war ansonsten nicht in irgendwelchen Channeln oder ähnlichen Kommunikationswegen. & ich bekam auch sonst keine Antwort, selbst wenn ich den Kontakt suchte. Ich wurde auch nicht "eingeführt" - es gab kein allgemeines Hallo, gar nichts in der Richtung.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich leider nicht viel sagen, da ich in das Unternehmen nicht wirklich eingebunden war.

Vorgesetztenverhalten

Im besten Fall unterirdisch, also ich wurde lange nicht mehr so schlecht behandelt. Das Verhalten der „Teamleiterin“ ist in meinen Augen definitiv fragwürdig. Am schwierigsten war das Micromanagement, bei jeder Änderung im Softphone hatte ich sofort eine Nachricht drin - wieso bist du auf Nicht stören, sei immer online/ Die Liste schickst du mir aber schon noch? etc., also ich bekam weder die Zeit noch das Vertrauen, meine Aufgaben zu erledigen. Auf der anderen Seite musste ich für die grundlegenden Dinge aber dann meiner Meinung nach "hinterherrennen" - Zugänge für ein System zu bekommen, ein System gezeigt zu bekommen etc. Und dann kriegte ich die Hälfte der Zeit keine Antwort, manchmal dauert es auch eine ganze Stunde, bis sie antwortet - was schwierig ist, wenn ich von ihr Aufgaben zugeteilt bekommen muss.

Arbeitsbedingungen

Weiß nicht, das machen andere auch besser. Laptop & Headset musste ich selber haben und auf dem Gerät ein Softphone installieren, wo ich dann aber gefühlt konsequent überwacht wurde.

Kommunikation

Im Grunde nicht vorhanden. Die TL (neben der Personalerin, über die die Einstellung lief) die einzige Ansprechpartnerin, aber das lief super schwierig. Ich hab meiner Meinung nach nur Antworten bekommen, wenn sie Lust darauf hat & dann sind die entweder übertrieben süß ("supiiii") oder unhöflich. Ich sollte zB ein System gezeigt bekommen, dem bin ich quasi zwei Wochen hinterher gerannt. Sie meinte heute kann sie mir es zeigen in einer halben Stunde. Ich schreibe ihr circa 40 Minuten später ich wäre soweit & sie meint darauf nur: "Wenn ich eine halbe Stunde sage, dann meine ich circa." Man hängt tlw. 30 Minuten in einem Gespräch, da war mir dann auch nicht klar, wie ich das hätte besser timen sollen.
Ansonsten ist der Mix sehr unangenehm & fragwürdig. Entweder sie antwortet mal, reagiert mit einem Emoji oder liest die Nachricht nur. Auf der anderen Seite wird aber absolutes Micromanagement praktiziert, indem sie scheinbar konstant das Softphone im Blick behält. Es hat mehrfach nur circa 30 Sekunden gedauert, dass ich - nachdem ich mich aus versch. Gründen im Softphone auf "Nicht stören" gestellt habe - eine Nachricht von ihr hatte mit wieso, ob sie das und das noch kriegt etc

Gleichberechtigung

Dazu kann ich leider nicht viel sagen, da ich in das Unternehmen nicht wirklich eingebunden war.

Interessante Aufgaben

Ich sollte im Grunde stoisch meine konkreten Aufgaben erledigen, für Nachfragen, Vorschläge etc. gab es keinen Raum.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Werkstudent:innen wird smartkündigen durchschnittlich mit 3.6 von 5 Punkten bewertet. 50 der Bewertenden würden smartkündigen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf {totalReviewsFiltered} Bewertungen schätzen Werkstudent:innen besonders die Faktoren {bestFactor} an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Werkstudent:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Werkstudent:innen der Meinung, dass sich smartkündigen als Arbeitgeber vor allem im Bereich Interessante Aufgaben noch verbessern kann.