So viele Leute mit so vielen guten Ideen und so viel Energie
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bei meinem Jobwechsel war mein großer Wunsch, in einem Umfeld zu arbeiten, wo ich meine Ideen einbringen kann und Prozessverbesserungen quasi sofort umsetzen kann. Genau das ist wahr geworden und ich zehre extrem davon! Man fühlt sich sofort handlungsbereit und hat keine ewigen Feedbackschleifen, wenn sie nicht notwendig sind. Die Motivation aller anderen ist auch super ansteckend, sodass man gerne 120% gibt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine akuten Kritikpunkte - ich finds super wichtig, dass weiterhin regelmäßig Umfragen laufen, um das Feedback aller Mitarbeitenden einzuholen. So bleibt man in dem andauernden Verbesserungsmodus, was (neben den tatsächlichen Verbesserungen) ein sehr schönes Signal ist: meine Meinung ist wichtig und SNOCKS hat ongoing Bock, noch besser zu werden!
Verbesserungsvorschläge
Mir persönlich würde es manchmal helfen, die eigenen Aufgaben noch mehr in den Kontext vom "großen Ganzen" zu setzen und die Vision des eigenen Teams strategischer zu definieren.
Spätestens im monatlichen AllHands laufen aber alle Fäden zusammen, sodass man seinen Impact schon sehr gut einschätzen kann.
Arbeitsatmosphäre
Man merkt richtig, wie hier alle am selben Strang ziehen - alle haben Bock, das Unternehmen voranzubringen und motivieren sich dadurch automatisch gegenseitig. So viele Leute mit so vielen guten Ideen und so viel Energie auf einem Haufen!
Work-Life-Balance
Das Umfeld erfordert auf jeden Fall auch mal den ein oder anderen längeren Tag. Ich hab meine Arbeitszeiten aber auf dem Schirm und hatte noch nie Probleme, Überstunden an anderen Tagen wieder auszugleichen. Meine Supervisorin ist da auch extrem supportive!
Karriere/Weiterbildung
Gerade aktuell wird extrem viel in Richtung AI angeboten. Es gibt ganz viele "Learning Sessions" und Erkenntnisse & Projekte werden über Teams hinweg geteilt.
Ich finde es total wichtig, dass allen da die Möglichkeit gegeben wird, sich weiterzubilden. Aus vorherigen Unternehmen kenne ich das Prinzip, dass einem Team irgendjemand an die Seite gestellt wird, der eine Lösung bastelt und das Team damit dann alleine lässt. Ich schätze diese Befähigung, so etwas auch selbst umsetzen zu können, aber viel mehr - zum einen lerne ich so etwas dazu, zum anderen ist es aber natürlich auch viel zielführender, weil ich die Lösung selbst baue und sie dementsprechend auch laufend anpassen & verbessern kann.
Manchmal hat man am Anfang sicherlich Berührungsängste was neue Tools usw. angeht, aber mein "Wissensdurst" wurde noch nie so gut gestillt. :)
Kommunikation
Es wird extrem viel Wert auf Transparenz gesetzt, was mir persönlich auch sehr wichtig ist. Dinge werden sehr frühzeitig kommuniziert, was manchmal dann aber auch mit sich ändernden Prioritäten "konkurriert". Dadurch kann es sich teilweise ein bisschen chaotisch anfühlen - so kenne ich es aber aus vorherigen Start-Ups / Scale-Ups, das liegt einfach an diesem dynamischen Umfeld. Man lernt auf jeden Fall damit umzugehen und diese Transparenz als absolute Wertschätzung zu verstehen.
Für mich: lieber so rum, als das Gefühl zu haben, als Mitarbeiter:in immer erst ganz am Schluss abgeholt zu werden.


