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Sommersalon 
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Es war eine wundervolle Zeit

4,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Das gute Kommunikation herrschte
- Man einen Zuverlässigen Barchef hatte
- Regelmäßige Teambesprechungen
- Man Fehler machen durfte
- Zusammen aus Fehlern gelernt hat
- Auf Familiärische Umstände Rücksicht genommen wurde
- Man unbezahlten Urlaub machen konnte
- und die Gleichberechtigung aller Menschen
- UND DIE WEIHNACHTSFEIERN WAREN IMMER DIE BESTEN:)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde nur die Bezahlung nicht ganz fair, besonders wenn es um alleinige Abend schichten geht die in die Nacht rein gehen. und ich würde es besser finden wenn es noch mehr und bessere Aufstiegsmöglichkeiten geben würde. Und man vielleicht sehen würde wann der eine Kollege mehr und fleißiger Arbeitet als der andere. Um dementsprechend vielleicht den Lohn anzupassen.

Verbesserungsvorschläge

- Nachtzuschläge für alleiniges Arbeiten unter der Woche.
- Allgemein vielleicht eine etwas attraktivere Vergütung
- Eventuell eine Barkeeper Schulung
- Möglichkeiten bieten für Persönlichkeitsentwicklung

Arbeitsatmosphäre

Nie angespannt, immer locker und cool

Image

Der Sommersalon hat einen sehr guten Status und ich kann auch nicht schlecht über den Laden reden, weil das ein oder andere Problem gibt's ja immer aber nichts großes was man jetzt einem Unternehmen vorwerfen würde. Dass sie bei sich selbst immer übertreiben und sich ins beste Licht stellen wollen ist ja klar. Ich finde schon dass das Image mit der Realität übereinstimmt.

Work-Life-Balance

Die Work-life-balance im Sommersalon ist wirklich toll gewesen. Da kann ich mich absolut nicht beschweren, ich war Teilzeit angestellt für 2,5 Jahre und 3 Monate unbezahlten Urlaub war kein Problem und die Kommunikation zwischen mir und meiner Ehemaligen Chefin war Super easy, Mann sollte sowas nur rechtzeitig kommunizieren, wenn ich das 1 Monat vorher angesprochen habe hats immer geklappt. Die Arbeitszeiten waren meist einhaltlich je nach Saison, im Sommer wurde immer schon etwas früher aufgemacht und erst spät nachts geschlossen und im Winter wurden die Türen meist erst spät geöffnet und auch früh wieder geschlossen. Und an gewissen Events wie z.b Schlagermove, würde der Laden natürlich schon viel Früher geöffnet. Also in der Regel sind 3-4 Schichten als Teilzeit im Sommersalon realistisch, jede Schicht geht 5-9 Stunden je nachdem wieviel Personal man gerade hat und wieviele Gäste man hat. Auf Familiärische Sache wurde immer große Rücksicht genommen, wenn mal ein Vorfall gewesen ist und jemand spontan absagen musste aus Fämiliärischen Gründen wurde das Sofort akzeptiert und der Barchef sprang meist selbst ein. Und Gruppenzwang bezüglich der Arbeitszeiten gab es nie.

Karriere/Weiterbildung

Ahh ich denke eher weniger, nach viel Erfahrung und Wissen könnte man vielleicht Barchef werden aber nur wenn auch eine Stelle dafür frei ist. Man kann dort einiges Lernen aber Aufstiegschancen gibt es dort so gut wie garnicht. Die Firma selbst bietet keine Weiterbildungen an um Mitarbeiter zu fördern und für Persönlichkeitsentwicklung zu sorgen. Persönlichkeitsentwicklung nahmen die Meisten wie ich auch selbst in die Hand. Und klar wir haben mal ne Barkeeper Schulung für ein paar Stunden im Sommersalon gemacht aber auf eine Richtige Schulung wurden wir nie geschickt.

Gehalt/Benefits

Als ich dort anfing, gab es 13,50€ die Stunde nach 2 Jahren 14,24€ die Stunde, und ich finde dass das Geld nicht schlecht ist aber manchmal hat der eine mehr als der andere getan wo man schon über seine 15-16€ die Stunde hätte sprechen können. Bei der Verantwortung die man hat besonders unter der Woche nachts allein, hätte es meiner Meinung nach Mindestens 16€ die Stunde geben sollen. Bezogen auf die Sozialleistung, Man hat 40% Mitarbeiter Rabatt auf fast alle Getränke bekommen. Und die Gehälter waren meist immer pünktlich zum Monatsende da.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Darüber kann Ich leider nicht viel sagen, dass so ein Laden viel Müll produziert ist ja typisch. Aber ich weiß dass wir oft unsere Terrasse und den Gehweg sauber gemacht haben, weil dort oft alles vollgemüllt war. Ich bin mir aber sicher dass der Sommersalon schon versucht hat Klimafreundlich zu sein und fairen Handel zu unterstützen, im Sommersalon gab's unter anderem mit Vivacon Aqua, das soll ja sehr nachhaltig und Klimafreundlich sein. Ich glaube schon das versucht wurde darauf zu achten.

Kollegenzusammenhalt

Ich finde die Kommunikation im Sommersalon war sehr gut, weil
wenn mal ein Fehler gemacht wurde, wurde das angesprochen und inruhe geklärt ohne jemanden dafür fertig zu machen. Und lustige privategespräche gab es zu jeder Zeit, auch viel mit vielen netten Kunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei uns wurden Leute zwischen 18-und 45 eingestellt. Weil man immernoch wusste dass dies auch eine Körperlich und Phychisch anstrengende Arbeit sein kann, wenns mal voll und laut wird besonders an den Wochenenden. Unser Hausmeister hingegen war selbst schon in seinen 60ern. Und über Kollegen die schon seit über 10 Jahren dort gearbeitet haben wurde immer in den höchsten tönen gesprochen, weil sie sich gegenseitig schon so lange kennen und sich ihren Status dort aufgebaut haben mit ihrer netten, zuvorkommenden und lieben Art.

Vorgesetztenverhalten

Viele Konflikte gab es bei uns eigentlich garnicht, zumindest keine großen streiteren oder Missverständnisse, wenn mal jemanden was auf dem Herzen lag sagte unser Vorgesetzer wir sollen uns ruhig trauen das anzusprechen, ob wir das in unsere WhatsApp Gruppe geschrieben haben oder bei der nächsten Teambesprechung angesprochen haben. Von meinem Barchef habe ich sehr viel gelernt, er war auch mein Vorgesetzer und hat mir viele Dinge beigebracht unter anderem wie und wann ich am besten bei bestimmten Konflikten handeln sollte, sei es eine Schlägerei, Belästigung, unfreundlichkeit all sowas, für alles hat es mir immer einen guten Rat gegeben und viele solcher Dinge passierten so oft dass ich mir öfters von ihm abgucken konnte wie er das Händelt.

Arbeitsbedingungen

Also das Sommersalon hat eine Stabile gute Bar, ein unkompliziertes Kassen und Bestellungssystem auf Apple Tablets. Die Möbel waren schon immer nicht die besten, aber trotzdem immer gut und im großen sollte die Gestaltung des Raumes immer so sein dass man sich wie in einem Wohnzimmer fühlen sollte. Die Lüftung lief einwandfrei, die Beleuchtung und die Boxen im Sommersalon sind der Hammer, es wurde immer beim einstellen mit den Djs gesprochen damit es niemals dazu kommen sollte dass es in den Ohren wehtut, hier war wieder Kommunikation sehr wichtig und man hat nach einer gewissen Zeit eigenständig gehandelt und gearbeitet.

Kommunikation

Wir hatten regelmäßig Teambesprechungen, die super locker gehalten wurden. Meist 1 Stunde lang wurde darüber gesprochen wie es so läuft, was man besser machen kann und wie wir uns fühlen und ob wir auch selber Dinge ansprechen möchten die uns stören oder uns vielleicht sogar gefallen oder wenn wir neue Ideen hatten z.b für neue Getränke.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist das wofür der Sommersalon steht. Ob als Dame oder als Mann du wirst nie benachteiligt und hast die selben Aufstiegschancen, wir hatten in knapp 3 Jahren, 2 Frauen und 2 Männer als Barchefs. Und selbst nach einer etwas längeren Pause, könnte ich easy wieder beim Sommersalon anfangen, wir sind in Frieden auseinander gegangen und da sehe ich selbst kein Problem.

Interessante Aufgaben

Es gab Tage da war der 1 oder andere Kollege in Gesprächs und chill Laune aber nicht in Arbeitslaune, und wenn man selbst gerade im Service war und in 10 Minuten 10 neue Getränke Bestellungen aufgenommen hat erwartete man immer das die Bar diese Sofort zubereitet und wenn sie dann am quatschen waren, sprang ich natürlich hinter die Bar und machte die Drinks fix fertig, so blieb manchmal viel Arbeit an einer Person hängen, aber wenn man miteinander gesprochen hatte fand man immer eine Lösung. Am häufigsten war es aber so das 1-3 hinter der Bar standen, und eine Person im Service war und da konnte man sicher immer mal abwechseln, so das man auch einen reibungslosen Ablauf hingekriegt hat.

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