Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Bild von Sonntag & Partner stützt sich natürlich nur auf ein vierwöchiges Praktikum und auf Kontakte im Nachgang dieses Praktikums. Während meiner Zeit dort gewann ich den Eindruck, dass S & P zwar keine Großkanzlei ist, aber dennoch über viele unterschiedliche Mandate verfügt, woraus sich interessante Aufgaben ergeben. Man ist dort als Anwalt nach meiner Erfahrung für viele Aspekte eines Rechtsbereichs zuständig und nicht nur als Sachbearbeiter mit der Prüfung des immer gleichen Vorgangs beschäftigt. So wird die Arbeit nie langweilig. Die Atmosphäre in der Kanzlei und der Umgang der vorgesetzten Kollegen mit uns Studenten fand ich sehr einladend. Weiter reizt mich der Anspruch der Kanzlei mittelfristig eine der führenden mittelständischen Rechtsberatungen in Süddeutschland werden/bleiben zu wollen. Mit den Standorten München und Ulm ist S & P überregional gut aufgestellt.
Auch dass sich S & P nach Abschluss des Praktikums um die Aufrechterhaltung des Kontakts durch Einladungen zu Vorträgen oder zum gemeinsamen Austausch Abendessen bemüht finde ich toll.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negatives weiß ich nicht zu berichten.
Arbeitsatmosphäre
Ich persönlich ging sehr gerne morgens in die Kanzlei zu Praktikum. Es wurde von keiner Seite aus Druck ausgeübt und es wurde darauf geachtet, dass wir Studenten unsere Pausen wahrnahmen und früh genug Feierabend machten. Ich fühlte mich als Praktikant fair behandelt.
Image
In Augsburg gilt Sonntag & Partner, zumindest unter Studenten, als die beste und größte Kanzlei der Stadt. Ich würde S & P sowohl als Rechtsberatung als auch als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten während des Praktikums ließen durchaus zu, sich noch um universitäre Dinge zu kümmern, seinem Nebenjob nachzugehen und natürlich genug Freizeit zu genießen. Bei den Anwälten hatte ich auch nicht den Eindruck, dass sie neben der Arbeit zu nichts anderem mehr kämen.
Karriere/Weiterbildung
Es ist möglich und gewollt Partner zu werden. Eine nebenberufliche Promotion oder Fachanwaltsausbildung wird auch gefördert. Dazu gibt es noch weitere interne Weiterbildungsmaßnahmen und auch Vorträge externer Experten.
Kollegenzusammenhalt
Während der begrenzten Praktikumszeit von vier Wochen hatte ich den Eindruck, dass die Kollegen, sowohl Anwälte als auch weitere Angestellte, immer hilfreich und freundlich waren. Es kam mir durchaus so vor, als dass sich die meisten Mitarbeiter untereinander verstehen, was insbesondere während der Pausen und bei verschiedenen social events deutlich wurde.
Vorgesetztenverhalten
Im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums wurden wir Studenten neben der Bearbeitung einer case study auch Tutoren zur Betreuung zugeteilt. Meine Erfahrung war, dass ich sinnvolle zusätzliche Aufgaben zugeteilt bekam und meine Ergebnisse fair und lehrreich bewertet wurde. Überhaupt war der Umgang seitens meines Tutors freundlich und unterstützend.
Arbeitsbedingungen
Während des Praktikums bekam jeder Student einen eigenen Arbeitsplatz mit PC zugeteilt. Wir hatten Zugang zu den üblichen Recherchewerkzeugen, sowohl online als auch offline. Das Gebäude an sich ist sehr imposant. Die Büros der fest angestellten Kollegen war meiner Meinung nach von der Größe und Ausstattung einwandfrei. Der schöne Pausenbereich inkl. Terasse mit Kaffeemaschinen und freien Getränken trägt auch seinen Teil dazu bei, sich während der Arbeit wohl zu fühlen.
Interessante Aufgaben
Es kann hier natürlich nur die Arbeitsbelastung im Rahmen eines Praktikums bewertet werden. Diese war weder zu hoch, noch war ich unterfordert oder unterbeschäftigt.