2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
… das moderne und besondere Konzept, die sehr guten Arbeitsbedingungen sowie die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und den Aufbau aktiv mitzugestalten. Außerdem schätze ich die wertschätzende Kommunikation und die multiprofessionelle Zusammenarbeit.
Aktuell nichts Grundsätzliches. Da sich das Unternehmen noch im Aufbau befindet, müssen sich einige Abläufe und Strukturen noch weiter einspielen. Das empfinde ich jedoch als normalen Entwicklungsprozess.
Da sich die Sorella noch in der Aufbauphase befindet, könnten interne Abläufe, Zuständigkeiten und Kommunikationswege Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Regelmäßige Teamsitzungen und eine möglichst frühzeitige Dienstplanung könnten die bereits positive Entwicklung zusätzlich unterstützen.
Die Arbeitsatmosphäre erlebe ich persönlich als offen, lebendig und kollegial. Natürlich befinden wir uns als neues Unternehmen noch in einer Aufbauphase. Das Team wurde neu zusammengestellt und besteht aus verschiedenen Berufsgruppen wie Erzieherinnen und Erziehern, Sozialarbeitenden, therapeutischen und psychologischen Fachkräften, einer Lehrkraft sowie weiteren unterstützenden Mitarbeitenden.
Dass sich ein neu zusammengestelltes Team zunächst kennenlernen und gemeinsame Abläufe entwickeln muss, empfinde ich als völlig normal. Unterschiedliche fachliche Meinungen gehören für mich ebenfalls dazu und bedeuten nicht automatisch, dass eine schlechte Arbeitsatmosphäre herrscht.
Ich habe nicht den Eindruck, dass pädagogische Einwände grundsätzlich ignoriert werden. In meinem Arbeitsalltag kann ich Rückmeldungen geben und Themen ansprechen. Nicht jeder Vorschlag kann sofort umgesetzt werden, aber das bedeutet nicht, dass Mitarbeitende nicht gehört oder ernst genommen werden.
Auch die Darstellung einer ständigen und grundsätzlich unzumutbaren Unterbesetzung kann ich in dieser Pauschalität nicht bestätigen. Der Personaleinsatz wird entsprechend der Belegung und der jeweiligen Situation
Da Sorella erst im Juni 2026 eröffnet wurde, ist es selbstverständlich, dass sich das Unternehmen seinen Ruf noch erarbeiten muss. Ich empfinde es deshalb als unfair, bereits nach kurzer Zeit ein abschließendes und fast ausschließlich negatives Urteil über das gesamte Unternehmen zu fällen.
Nach meiner Wahrnehmung wird Jugendhilfe bei Sorella nicht lediglich als Geschäftsmodell betrachtet. Es wurden erhebliche finanzielle, personelle und organisatorische Mittel eingesetzt, um eine neue Einrichtung aufzubauen und Kindern und Jugendlichen mit besonderen Unterstützungsbedarfen einen passenden Lebensort zu bieten.
Das Konzept, verschiedene Fachrichtungen unter einem Dach zu vereinen, halte ich für sinnvoll und zukunftsorientiert. Gerade bei jungen Menschen mit komplexen Lebensgeschichten kann ein multiprofessionelles Team einen großen Vorteil darstellen.
Meine persönliche Work-Life-Balance empfinde ich als angemessen. Die Arbeit in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung findet naturgemäß im Schichtdienst statt. Dazu gehören Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenenddienste. Wer in diesem Bereich arbeitet, weiß normalerweise, dass eine gewisse Flexibilität erforderlich ist.
Dass sich Dienstpläne während einer Neueröffnung und bei Veränderungen der Belegung noch entwickeln müssen, ist nachvollziehbar. Ich sehe darin nicht, dass das Unternehmen grundsätzlich schlecht organisiert ist oder die Freizeit der Mitarbeitenden nicht respektiert.
Ich fühle mich auch nicht dazu gezwungen, an freien Tagen dauerhaft WhatsApp-Nachrichten zu lesen oder unmittelbar zu beantworten. Natürlich gibt es Gruppenkommunikation und zeitweise auch mehrere Nachrichten. Jeder Mitarbeitende trägt jedoch auch selbst Verantwortung dafür, berufliche Nachrichten außerhalb der Arbeitszeit nicht ständig zu verfolgen.
Verbesserungen in der Kommunikation sind grundsätzlich immer möglich. Von einer komplett fehlenden Work-Life-Balance kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung jedoch nicht sprechen.
Da sich Sorella noch im Aufbau befindet, gibt es gute Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und sich fachlich weiterzuentwickeln. Mitarbeitende können die Strukturen aktiv mitgestalten und perspektivisch neue Aufgabenbereiche übernehmen.
Da Sorella ein neues Unternehmen ist, bestehen aus meiner Sicht viele Möglichkeiten, sich einzubringen und beruflich weiterzuentwickeln.
Mitarbeitende können Verantwortung übernehmen, Konzepte mitgestalten, Abläufe entwickeln und perspektivisch auch Koordinations- oder Leitungsaufgaben übernehmen.
Es ist nachvollziehbar, dass wenige Wochen nach einer Neueröffnung noch nicht jedes Fortbildungsangebot und jede Karrierestruktur vollständig aufgebaut ist. Ich sehe darin aber keinen Nachteil, sondern vielmehr die Möglichkeit, von Beginn an bei der Entwicklung mitzuwirken.
Das Gebäude ist modern ausgestattet und es wird auf Mülltrennung sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen geachtet.
Noch wichtiger ist für mich jedoch das soziale Ziel der Einrichtung. Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, die in ihrem bisherigen Leben teilweise sehr belastende Erfahrungen gemacht haben. Ihnen Sicherheit, Struktur, Unterstützung und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, ist eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe.
Aus diesem Grund kann ich nicht nachvollziehen, warum das Sozialbewusstsein des Unternehmens indirekt infrage gestellt wird.
Ich erlebe den Kollegenzusammenhalt überwiegend positiv. Natürlich kennen sich viele Mitarbeitende noch nicht über einen langen Zeitraum, da das Unternehmen erst neu gegründet wurde. Trotzdem erlebe ich Hilfsbereitschaft, Austausch und gegenseitige Unterstützung.
Dass es in einem neuen Team unterschiedliche Persönlichkeiten, Arbeitsweisen und Meinungen gibt, ist normal. Ein wirklich enger Zusammenhalt entsteht nicht innerhalb weniger Wochen, sondern entwickelt sich mit der Zeit.
Die Behauptung, die Geschäftsführung würde das Team bewusst in gute und schlechte Mitarbeitende spalten, kann ich persönlich nicht bestätigen. Ich habe nicht das Gefühl, bevorzugt oder benachteiligt zu werden, weil ich eine bestimmte Meinung vertrete.
Kritik sollte selbstverständlich möglich sein. Gleichzeitig kommt es auch darauf an, wie Kritik geäußert wird. Konstruktive und lösungsorientierte Rückmeldungen sind etwas anderes als pauschale Vorwürfe oder eine dauerhaft negative Haltung gegenüber nahezu jeder Entscheidung.
Berufserfahrung wird geschätzt und kann gerade in einem neuen Team sehr hilfreich sein. Gleichzeitig sollten alle Mitarbeitenden bereit sein, sich auf neue Konzepte, Arbeitsweisen und Veränderungen einzulassen.
Für mich sind weder das Alter noch die Dauer der Berufserfahrung allein entscheidend, sondern ein respektvoller, professioneller und teamorientierter Umgang.
Ich erlebe die Geschäftsführung als freundlich, engagiert und grundsätzlich ansprechbar. Natürlich steht die Geschäftsführung während der Aufbauphase unter einem hohen Druck. Ein neues Unternehmen zu gründen und gleichzeitig Personal, Belegung, Behördenkontakte, Finanzen und den laufenden Betrieb zu koordinieren, ist eine enorme Aufgabe.
Dass Stress in einzelnen Situationen spürbar sein kann, empfinde ich als menschlich. Daraus würde ich jedoch nicht ableiten, dass Mitarbeitende grundsätzlich kein Verständnis oder keine Unterstützung erhalten.
Ich konnte bisher Fragen und Anliegen ansprechen. Nicht jedes Problem kann sofort gelöst werden, aber ich sehe, dass daran gearbeitet wird, Abläufe und Arbeitsbedingungen weiterzuentwickeln.
Aus meiner Sicht wird teilweise vergessen, dass auch eine Geschäftsführung nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein und jede organisatorische Herausforderung innerhalb weniger Stunden beseitigen kann.
Die Arbeitsbedingungen bei Sorella sind aus meiner Sicht außergewöhnlich gut und in dieser Form in der stationären Jugendhilfe kaum zu finden. Die Einrichtung bietet unter anderem einen Snoezelenraum, Sport- und Bewegungsraum, Ergotherapieraum, Kunst- und Musiktherapieraum, Psychotherapieraum sowie interne Beschulung.
Dieses umfassende Angebot unter einem Dach sucht in der Jugendhilfelandschaft seinesgleichen. Natürlich müssen die neuen Strukturen noch weiter in den Alltag integriert werden, die räumlichen und fachlichen Voraussetzungen sind jedoch bereits überragend.
Die Kommunikation findet teilweise über WhatsApp statt. Gerade während der Aufbauphase kann dieser Weg praktisch sein, weil Informationen schnell an viele Mitarbeitende weitergegeben werden können.
Dass dabei zeitweise mehrere Nachrichten entstehen, stimmt. Ich sehe darin jedoch kein grundsätzliches Problem, solange wichtige Informationen zukünftig noch stärker strukturiert und von allgemeinen Nachrichten getrennt werden.
Ich fühle mich nicht verpflichtet, jede Nachricht an einem freien Tag sofort zu lesen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich meine Freizeit auch selbst schütze und berufliche Nachrichten dann lese, wenn ich wieder im Dienst bin, sofern es sich nicht um eine dringende Angelegenheit handelt.
Dass einzelne Informationen möglicherweise verspätet weitergegeben wurden, kann vorkommen und sollte verbessert werden. Daraus zu schließen, dass die gesamte Kommunikation im Unternehmen schlecht sei, halte ich jedoch für übertrieben.
In dem Team arbeiten mehr Frauen als Männer. Das ist in sozialen Berufen nicht ungewöhnlich und hat für mich nichts mit fehlender Gleichberechtigung zu tun.
Ich habe nicht den Eindruck, aufgrund meines Geschlechts anders behandelt zu werden. Entscheidend sind für mich Qualifikation, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und die professionelle Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.
Die reine Angabe, wie viele Frauen und Männer beschäftigt sind, sagt nichts über die tatsächliche Gleichberechtigung in einem Unternehmen aus.
Ich empfinde meine Arbeit als abwechslungsreich, anspruchsvoll und sinnvoll. Kein Arbeitstag ist genau wie der andere. Die Aufgaben reichen von der pädagogischen Begleitung über Gespräche, Tagesstruktur, Dokumentation und Krisenintervention bis hin zur Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften.
Das multiprofessionelle Team ist gerade deshalb sinnvoll, weil nicht alle Berufsgruppen dieselben Aufgaben haben. Erzieherische, sozialpädagogische, psychologische und therapeutische Tätigkeiten unterscheiden sich voneinander.
Wenn sich beispielsweise eine Psychologin, ein Therapeut oder eine Sozialarbeiterin für ein Gespräch, eine Dokumentation oder eine fachliche Aufgabe zurückzieht, bedeutet dies nicht automatisch, dass sich diese Person vor der Arbeit mit den Kindern drückt.
Ich halte es für unfair, ganze Berufsgruppen so darzustellen, als würden sie sich bei schwierigen Situationen grundsätzlich zurückziehen und die Verantwortung allein bei den Erzieherinnen und Erziehern lassen.
Natürlich ist es wichtig, dass man sich im Dienst gegenseitig unterstützt. Nach meiner Erfahrung geschieht das auch.
Die Sorella GmbH ist ein ganz neues Unternehmen in Berlin-Spandau, im Bereich der Jugendhilfe.
Aber gleich zu Beginn fingen Unstimmigkeit und Unzufriedenheit im Team an. Das Team besteht aus Sozialarbeitern, Erziehern, Therapeuten, Psychologen,Security-Mitarbeitern und einem Lehrer. Alles soll sich unter einem Dach befinden, das ist das neue Konzept von Sorella.
Ursprünglich sollte das neu gebaute Objekt als Appartement Wohnhaus genutzt werden, mit jeweils zwei Wohnungen pro Etage.
Mit Aufnahme der ersten vier Klienten, darunter zwei Kinder mit einem "H" für Hilfebedürftigkeit im Schwerbeschädigtenausweis, darunter ein Autist, fingen die Probleme an. Denn für ein drei Schicht Model, sind die Erzieher einfach unterbesetzt. Man ist ständig alleine für zwei Etagen zuständig, obwohl zwei Kinder auf Grund ihrer Behinderung schon eine 1:1 Betreuung brauchen. Pausen können nicht, wie gesetzlich Vorgeschrieben, genommen werden. Doch die Geschäftsführung behauptet, wir wären sogar Überbesetzt.
Die Geschäftsführung hat keine Ausbildung im sozialen Bereich. Ist aber trotz anderer, vorherigen Aussagen, nicht offen für die pädagogischen Einwende von Sozialarbeitern und Erziehern.
Die Einrichtung muss sich erst noch einen Ruf erarbeiten da sie erst im
Juni 2026 eröffnet wurde. Aber an Hand meiner Bewertung, und das sehe ich nicht alleine so, müsste sich dafür einiges bei der Geschäftsleitung ändern. Wenn Jugendhilfe nur als Geschäftsprojekt gesehen wird, mit dem sich viel Geld verdienen lässt und die Kritik gleich zu Beginn, der Sozialarbeiter und Erzieher nicht ernst genommen wird, dann werden die Mitarbeiter nicht glücklich, egal wie hoch das Gehalt ist.
Wenn man Ende Juni immer noch nicht weiß wie man im Juli arbeitet oder man keine Pausen nehmen kann.
Wenn man gezwungen ist, an seinen freien Tagen die vielen Whatsapp-Nachrichten zu lesen, dann kann keine Rede von Work-Life- Balance sein.
Das einzig positive ist das Gehalt.
Das Gebäude entspricht den Umweltmaßnahmen und es wird auf Mülltrennung geachtet.
Ist schwierig, da wir alle neu sind und uns noch nicht wirklich kennen. Manche Kollegen haben das Gefühl, das die Geschäftsführung das Team in gute und schlechte Mitarbeiter spaltet. Wer sich negativ über die aktuellen Arbeitsbedingungen äussert, bekommt schon mal zu hören, ob er wirklich geeignet sei in der Jugendhilfe zu arbeiten.
Die Chefin kann sehr nett seit. Aber wenn man Ihr sagt, dass man sich mit der gesamten, neuen Situation teilweise überfordert fühlt oder das noch wichtige Dinge, wie Mitarbeiter oder Erzieherbüro fehlen, dann stößt man auch mal schnell auf unverständnis. Zu dem merkt man der Chefin manchmal an, das sie viel zu tun hat und im Stress ist.
Die Wohnungen waren ursprünglich als Appartements gedacht. Jede Wohnung ist mit jeweils einem Wohnzimmer, 2 kleinen Zimmern, Küche und Bad ausgestattet. Es gibt 4 Etagen mit 8 möblierten Wohnungen.
Wäre man pro Etage immer mit 2 Erziehern im Dienst, dann wäre es ein angenehmes arbeiten. Es wohnen aber drei Kids im 1.OG, die ständig zwischen den zwei Wohnungen hin und her laufen und ein Jugendlicher ist im 2.OG. Der jugendliche Autist braucht eine 1:1 Betreuung, die aber nicht immer gegeben ist. Die anderen Kinder sind wiederum sehr lebhaft und gehen zum Teil nicht pfleglich mit der Einrichtung um.
Mit dem Erzieherschlüssel, mit dem momentan gearbeitet wird, ist das Haus für das zu betreuende Klientel, nicht als Wohngemeinschaft geeignet. Das Objekt würde sich eher für Jugendliche in der Verselbstständigung eignen, meine Meinung.
Die gesamte Firmen-Kommunikation findet hauptsächlich, auf Whatsapp statt. Was dazu führt, das man schnell mal 60 Nachrichten offen hat, wenn man an seinen freien Tagen nicht in die Gruppe guckt.
Andererseits fehlen wichtige Informationen bezüglich bei Neuaufnahmen von Klienten. Oder das die Geschäftsführung für eine Woche im Urlaub ist.
10 Frauen und 2 Männer
Die Arbeitsbelastung ist zum Teil sehr ungerecht. Da wir es mit sehr schwierigen Kids zu tun haben, ziehen sich zb. Therapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter gerne auch mal zurück. Da man als Erzieher die Gruppe nicht alleine lassen kann, ist man auf seine Kollegen angewiesen um auf die Toilette zu gehen. Das kann dann schon mal 10 Min. dauern, bis einer kommt.