„Inklusion? Ja – aber bitte nur im Marketing“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit mit den Kindern war bereichernd und sinnstiftend. Ich konnte wertvolle pädagogische Erfahrungen sammeln und Einblicke in unterschiedliche Förderschwerpunkte gewinnen. Auch einige Kolleginnen und Kollegen vor Ort waren engagiert und haben trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihr Bestes gegeben. Die Idee, Kinder mit Förderbedarf individuell zu unterstützen, ist grundsätzlich stark – nur leider wurde sie organisatorisch nicht konsequent umgesetzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit mit den Kindern war der einzige Teil, der Sinn gemacht hat.
Strukturen, Kommunikation und Personalführung waren dagegen chaotisch und unprofessionell. Entscheidungen wurden ohne Rücksprache getroffen, Kritik war unerwünscht, und Mitarbeiter, die Verantwortung übernahmen, wurden eher als Störfaktoren gesehen als als Stützen des Teams.
Es fehlt an Transparenz, Fairness und verbindlicher Kommunikation. Fachlich kompetente und engagierte Kolleginnen und Kollegen werden dadurch schnell demotiviert.
Wer Wert auf klare Organisation, Respekt und professionelles Miteinander legt, sollte sich gut überlegen, ob er hier langfristig arbeiten möchte
Verbesserungsvorschläge
Eine offene, respektvolle Kommunikationskultur etablieren, in der Mitarbeitende ernst genommen werden und Rückmeldungen zeitnah erfolgen.
Führungskräfte professionell schulen – insbesondere im Umgang mit Konflikten und Mitarbeiterführung.
Klare Strukturen schaffen: Zuständigkeiten, Vertretungen und Entscheidungswege müssen transparent und nachvollziehbar sein.
Mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigen, die täglich mit den Kindern arbeiten – sie tragen das Unternehmen.
Weniger Bürokratie, mehr Praxisnähe: Entscheidungen sollten sich an der Realität der pädagogischen Arbeit orientieren, nicht an internen Machtstrukturen.
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet für sich alleine als Schulbegleitung
Image
Nach außen versucht die Specialsitting GmbH, den Eindruck eines modernen, empathischen Trägers zu vermitteln, der für Inklusion und individuelle Förderung steht. In der Realität klafft jedoch eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und gelebter Praxis. Viele Mitarbeitende engagieren sich aufrichtig für die Kinder, aber das Management unterstützt sie dabei kaum. Statt professioneller Kommunikation dominiert Unsicherheit und mangelnde Führungskompetenz. Das gute Image entsteht vor allem durch die Arbeit der Helfer vor Ort – nicht durch die Struktur des Unternehmens.
Karriere/Weiterbildung
Es wird viel versprochen, aber nichts eingehalten. Wenn du es schriftlich ha en willst bist du schon auf der Abschlussliste.
Vorgesetztenverhalten
Verwandte werden bevorzugt behandelt. Du darfst nichts sagen und deine Meinung für dich behalten.
Kommunikation
Du wirst ständig über WhatsApp belästigt und man sollte unterwürfig sein.
Gehalt/Benefits
16,48 Euro die Stunde ist ein Witz bei 1 Jahr Berufserfahrung.
Gleichberechtigung
Wenn du eine Behinderung hast! Dann wirst du schlecht behandelt. Die haben mich rausgeworfen, weil ich keine Kraft hatte ein Jugendlichen als Schulbegleitung zu helfen.
Interessante Aufgaben
Man sollte sich klar machen das es sich hierbei um die Kinder geht wo man was erreichen will.