127 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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127 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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127 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde Anfang des Jahres über LinkedIn von einem Mitarbeiter der Spektrum AG bezüglich einer Trainee-Stelle im Münchner Raum angesprochen. Die erste Kontaktaufnahme war freundlich und die Stelle wurde schriftlich knapp, aber ansprechend gepitcht. Da das Trainee-Format grundsätzlich gut zu meinen Vorstellungen passte, war ich interessiert.
Im Rahmen des Bewerbungsprozesses wurde ich gebeten, nicht nur meinen Lebenslauf einzureichen und mich offiziell über das Karriereportal zu bewerben, sondern auch ein recht umfangreiches Kompetenzformular auszufüllen. Dieses verlangte eine selbstständige Einschätzung verschiedener Fähigkeiten – eine Aufgabe, die bei ernsthafter Bearbeitung gut 30 bis 45 Minuten in Anspruch nimmt. Ich habe mir dafür entsprechend Zeit genommen und alles fristgerecht erledigt.
Kurz darauf wurde ein persönliches Gespräch vereinbart. Dieses empfand ich als durchweg positiv: Es war aufschlussreich, wertschätzend und vermittelte mir den Eindruck, dass mein Profil sehr gut zur ausgeschriebenen Position passt. Ich erhielt entsprechendes Feedback und mir wurde signalisiert, dass es nun lediglich einer finalen Abstimmung mit dem ADAC, dem Einsatzunternehmen, bedarf.
Doch danach: Funkstille. Nach rund einem Monat fragte ich höflich per Mail nach dem Stand der Dinge – keine Antwort. Eine LinkedIn-Nachricht an meinen ursprünglichen Kontakt wurde zwar gelesen, aber ebenfalls ignoriert. Inzwischen habe ich festgestellt, dass die Stelle anderweitig vergeben wurde – was grundsätzlich völlig legitim ist.
Was ich allerdings absolut unprofessionell finde: das kommentarlos vollständige Abtauchen nach einem fortgeschrittenen Bewerbungsprozess. Gerade nach einem intensiven Gespräch und investierter Zeit (inkl. Vorbereitung und Formularausfüllung) sollte eine einfache Absage das Mindeste sein – eine Sache von wenigen Minuten. Stattdessen fühlt man sich als Bewerberin schlichtweg ignoriert und nicht ernst genommen.
In einer Zeit, in der Unternehmen sich zunehmend öffentlich darüber beschweren, dass Bewerber “ghosten”, ist es fast schon ironisch, wenn dieses Verhalten umgekehrt genauso vorkommt. Es ist eine Frage des Respekts, seinen Gesprächspartner – ganz gleich, ob man sich für oder gegen ihn entscheidet – über den weiteren Verlauf zu informieren oder zumindest eine abschließende Rückmeldung zu geben.
Mein Fazit: Ich habe mittlerweile eine andere Stelle gefunden, die sehr gut zu mir passt. Dennoch bleibt ein negativer Beigeschmack. Wer sich mit Engagement auf eine Position bewirbt und ernst genommen werden möchte, sollte sich genau überlegen, ob er Zeit in einen Bewerbungsprozess bei der Spektrum AG investieren möchte.
Ich hatte ein erstes Gespräch bei der Spectrum AG, das auf den ersten Blick professionell und freundlich wirkte. Leider änderte sich dieser Eindruck schnell. Nach dem Gespräch wurde ich komplett ignoriert – keine Rückmeldung, kein Feedback, nicht einmal eine standardisierte Absage.
Als Kandidatin erwarte ich zumindest grundlegende Wertschätzung für die investierte Zeit und Vorbereitung. Dieses Verhalten wirft für mich ein schlechtes Licht auf die Unternehmenskultur und die Wertschätzung, die hier potenziellen neuen Mitarbeitenden entgegengebracht wird.
Mein Tipp: Wenn die Spectrum AG wirklich Wert auf gute Fachkräfte legt, sollten sie auch den Bewerbungsprozess professioneller und respektvoller gestalten.
Lebenslauf, Studienwahl, Praxiserfahrungen
Am Anfang lief alles gut, die Kommunikation war super. Die Gespräche selber waren professionell und normal. Nach dem ersten HR-Gespräch und einem technischen Interview mit dem Kunden antwortete SPECTRUM nicht mehr auf meine E-Mails. Daher kann ich die anderen Bewertungen hier über Ghosting leider nur bestätigen. Ich weiß nicht, was da los ist, aber bitte die Bewerber:innen mit mehr Respekt behandeln!
Am Anfang lief alles gut aber für so mangelnden Respekt vor dem Bewerber gibt es keine Sterne.
Statt ghosting, fände ich es den Bewerbern Gegenüber fair, abzusagen!
So viel Professionalität sollte sein.
Die Aufteilung des Erstinterviews in zwei separate Teamssitzungen ist etwas verwirrend. Eventuell wäre es besser die Präsentation direkt für jeden Bewerber separat zu halten, das macht einen besseren Eindruck beim Bewerber.
Umgang mit Stress. Was ist einem wichtig in der Arbeit. Wie geht man mit schwierigen Entscheidungen um. Sprachkentnisse, wie ist man auf zu den entsprechenden Sprachen gekommen. Hobbies.
Auf der Plattform werden überwiegend Stellen angeboten, deren Schwerpunkte in der IT liegen. Man wird allerdings im ersten Gespräch von zwei Frauen interviewt, die in diesem Gebiet nicht die geringste Ahnung haben (man muss ihnen selbst die einfachsten Begriffe erklären). Es kommt also weniger auf das eigene Fachwissen an, sondern eher darauf, wie sehr man sich bei ihnen einschleimt.
Eingereichte Unterlagen werden offensichtlich nicht einmal durchgelesen, sondern bestenfalls überflogen. Viele Fragen im Interview waren daher einfach nur sinnlos und überflüssig (und ich rede nicht vor der Phase, in der man sich selbst vorstellt und den Lebenslauf durchgeht).
Bei der Präsentation der Gehaltsangabe musste ich mir das Lachen verkneifen, da diese einfach nur unterirdisch war. Hier wird mit den Zusatzleistungen wie Schulungen argumentiert, was lächerlich ist, da solche Dinge mit dem eigentlichen Gehalt absolut nichts zu tun haben.
Der Grund für die Absage wirkte wie ein schlechter Scherz und war wohl eher aus der Luft gegriffen. Dazu hat es ständig mehrere Tage gedauert, bis man mal eine Antwort bekommen hat.
Bewerber werden scheinbar nur wie Waren behandelt. Entsprechen sie den Anforderungen nicht zu 100%, werden sie sofort entsorgt (soviel zum angeblichen Fachkräftemangel).
Edit: Dass Fachwissen erlernbar ist, könntet ihr euch selbst auch zu Herzen nehmen – das verhindert besonders dumme Fragen, wie es in meinem Gespräch mit euch der Fall war. Außerdem: Wenn das Fachwissen keine Rolle spielt, bleibt ja wohl nicht mehr viel übrig, um sich für eine Stelle zu qualifizieren (Stichwort: Lügen, oder auch Einschleimen).
Dieser speziell konzipierte Schulungsplan (wie von euch hier beschrieben) hört sich ja überaus wichtig und einzigartig an, stellt in Wirklichkeit aber wohl nur ein paar billige Zertifikate dar (was sollte es auch sonst sein), die man alle paar Monate schnell mal macht und die sich zwar auf dem Lebenslauf gut machen, in der realen Welt aber keinen echten Wert haben. Dass das "nicht jeder Arbeitgeber anbietet", ist dann ja wohl logisch. Ein besseres Gehalt, das auch tatsächlich marktüblich ist (nicht wie in eurer Traumwelt), wäre da deutlich besser.
So verdient kununu Geld.