1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
schlechte Bezahlung
keine Chance auf Urlaub
keine Unterstützung der Kollegen/Kolleginnin
keine Weiterbildung
stagnierende Arbeitsabläufe
Überstunden im Überfluss
Restauration sämtlicher Gebäude
bessere und leistungsgerechte Entlohnung
mehr Fachkräfte insbesondere Büro einstellen
jährliche Beurteilungsgespräche einführen
Weiterbildungsangebote einholen und anbieten
Es gab nie eine gute Arbeitsatmosphäre. Bei einem Fehler wurde man direkt angebrüllt bzw. in die Schranken verwiesen. Man war der Azubi für jede Aktivität z.B. Kaffee besorgen, schreddern, Akten aus einem nicht sauberen Archiv besorgen, zur Post gehen usw.
In der näheren Umgebung genießt die Spedition einen soliden Ruf. Aber in anderen Regionen und Bundesländern hatte das Unternehmen einen sehr schlechten Ruf. Es haben sich viele Kunden über das Verhalten der LKW-Fahrer (Die repräsentieren das Unternehmen.) und über die Mitarbeiter in der Disposition beschwert. Außerdem gab es einige unternehmerische Krisen, die existenzbedrohend waren, jedoch auf dem allerletzten Drücker wieder korrigiert wurden.
Es war sehr schwer Urlaub zu bekommen oder Überstunden abzubauen. In meiner kurzen Zeit als Disponent konnte ich keinen einzigen Urlaubstag nehmen und dieser wurde im Folgejahr am 31.03. einfach gelöscht. Überstunden vielen wie bei jedem anderem Unternehmen auch an, aber das war selbstverständlich. Den Abbau von Überstunden war ebenfalls nicht möglich. Hinzukommt, dass man auf seine Pausen verzichten musste, um die Arbeit zu erledigen.
Aufgrund des kleinen Teams und dem Zeitfaktor gab es weder Aufstiegsmöglichkeiten, noch Weiterbildungsmöglichkeiten.
Bei einer Recherche im Internet konnte man erkennen, welches durchschnittliche Gehalt ein Disponent im Monat bekam. Dies hatte das Unternehmen versucht zu bezahlen, aber nicht den Höchstsatz, sondern den niedrigsten Satz.
Darüber kann ich keine Bewertung abgeben, da ich es selber nicht weiß.
Falls man nicht das nötige Know How für das Unternehmen hatte, dann war man der Außenseiter. Es gab zwar ein Zusammenhalt zwischen den Kollegen, aber nur unter denen.
Bis auf wenige Ausnahmen konnte man nicht mit älteren Mitarbeitern arbeiten.
Das Verhalten von Vorgesetzten war ungenügend, da sie sich nicht dafür eingesetzt haben ein kollegiales Umfeld aufzubauen.
Die Arbeitsbedingungen waren in Ordnung. Trotz der alten Strukturen besaß man modernere Endgeräte. Über das Thema sanitäre Einrichtungen und Aufenthaltsräume, da müsste man nochmal nachdenken. Für die Büromitarbeiter/Mitarbeiterinnen gab es keinen Aufenthaltsraum und sehr veraltete Toiletten. Die Fahrer bzw. Lagermitarbeiter besaßen einen selbst eingerichteten Aufenthaltsraum jedoch die Toiletten…kein Kommentar.
Man musste immer mithören, was die Kollegen und Kolleginnen aus einem anderem Büro durch Kundentelefonate erfuhren. Dabei spielte es keine Rolle, ob man selbst im Kundengespräch war oder eine wichtige E-Mail schrieb. Verpasste man den Anschluss, so hatte es für den weiteren Tagesablauf Konsequenzen.
In der Disposition gab es gleichviele Frauen und Männer. Im Lager waren nur Männer und in der Buchhaltung nur Frauen.
Der Arbeitsablauf blieb immer der Gleiche.