Ihr Unternehmen?

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Spendit 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Der Schein trügt

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie schon erwähnt, die Arbeitszeiten, Urlaub und alles drumherum waren sehr angenehm. HO gabs auch, das ist auch ein Pluspunkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es herrscht eine unglaublich toxische Atmosphäre in dem Unternehmen unter dem Vorwand des Mitarbeiterzusammenhalts.

Du möchtest deine Pause nicht mit den Kollegen verbringen, sondern alleine die Sonne bei einem Spaziergang genießen? Wie kannst du nur, das ist unsozial!

Du möchtest nicht jede Pause mit deinen Kollegen für 20€ Essen bestellen oder zum nächsten Restaurant gehen? Wie kannst du nur, das ist unsozial!

Wann und wie ich meine Pause verbringe ist immer noch meine Sache, da habe ich ein Recht drauf.

Ich finde, dass sich im Unternehmen viel über Alkohol unterhalten wurde. (Das kann spendit mir auch nochmal ein drittes Mal ankreiden, das ist meine persönliche Meinung, da könnt ich nicht zu kununu gehen und sagen" das ist unwahr", es ist meine persönliche Meinung da habt ihr nicht mitzureden)
Es wird gerne und oft erzählt wie sehr Kollege A und B sich letztes Wochenende haben volllaufen lassen und wie krass verkatert die waren.
Auch wird erzählt wie krass die letzte Firmenfeier eskaliert ist, weil Kollege Y nicht mehr laufen konnte.
Es wird auch nicht ausgelassen wie gerne man doch nach der Arbeit, wohlgemerkt noch im Büro, ein paar Bierchen trinkt.

"Wie du möchtest als Nichttrinker nicht auf unsere "legendären" Weihnachtsfeier kommen, bei der wir uns alle abschießen werden" Das ist unsozial!

"Wie du möchtest nicht nach Feierabend mit uns in die Bar einen trinken gehen?" Wie kannst du nur, das ist unsozial!

Nachdem das erste Mal bekannt wurde, dass ich Nichttrinker bin, sagte der Vorgesetzte zu mir "Und dich haben wir eingestellt?"

Tut mir leid, ich wusste nicht, das das hier ein Saufverein ist.

Ich habe mich in meiner Entscheidung ein Nichttrinker zu sein nicht respektiert und verstanden gefühlt. Kann ja jeder tun und lassen was er möchte, aber ich hatte das Gefühl, dass ich dafür verurteilt wurde nicht zu trinken.

Gleiches gilt für das Rauchen, gefühlt alle 30 min gings raus zum Rauchen. Nachdem die Kollegen wieder reinkamen brachten sie natürlich einen Schwall Gestank mit. Rücksicht auf Nichtraucher oder Nichttrinker gleich 0.

Und dann wird sich gewundert warum man weder in den Pausen noch nach der Arbeit Zeit mit den Kollegen verbringen möchte.

Die "optionalen" Firmenevents waren scheinbar eher verpflichtend, wie es sich im Kündigungsgespräch rausstellt. Nichtteilnahme war Teil des Kündigungsgrunds

Verbesserungsvorschläge

Nachtrag: Als würde Spendit meinen Punkt zusätzlich untermauern wollen, so haben sie eine Beschwerde bei kununu eingereicht um meine Bewertung herunternehmen lassen. Einige Passagen musste ich streichen.
Es scheint einfacher Kritik mundtot zu machen, als sich mit den tatsächlichen Problemen und Fehlern auseinanderzusetzen.

Zweiter Nachtrag: Spendit beschwerte sich erneut und zwang mich Passagen abzuändern, welche sie, so denke ich, als Imageschädigend erachten. Und das nachdem ich dachte es könnte nicht noch peinlicher werden.

Bisschen mehr Selbstreflexion, mal an die eigene Nase fassen. Vor allem auf Chefebene, die lieber recht haben, als sich was einzugestehen.

Nicht immer nur in den Meetings da stehen mit dem O Ton "Ja läuft schlecht, wir wissen nicht warum und haben auch keine Ahnung wie wir das beheben"

Arbeitsatmosphäre

Von einer Atmosphäre kann nicht wirklich die Rede sein, es war nie jemand im Büro. HO schön und gut, aber warum hat man ein Büro, wenn von 70 Mitarbeitern, an einigen Tagen nur 5 im Büro sind.

Kommunikation

Die Kommunikation war okay, es gab zwar viele Meetings, in denen über die aktuelle Situation berichtet wurde, allerdings waren diese oft viel zu lang und haben immer nur dasselbe wiederholt.

- "Ja es läuft schlechter als geplant, aber wir müssen noch etwas geduldig sein."

- "Wir haben nochmal Geld vom Investor bekommen und hoffen, dass das nun endlich was bringt"

Das bringt den einzelnen nun auch nicht wirklich weiter, sondern raubt nur Zeit.

Kollegenzusammenhalt

Den schien es nur in bestimmten Gruppen gegeben zu haben, wenn man nicht dazugehört hat wurde gerne und viel gelästert. Man sollte aufpassen, wem man dort was erzählt, es dauert nicht lang, dann weiß jeder alles.
Zusätzlich wird man dafür verurteilt, wenn man nicht der Norm entspricht, man fühlt sich nie richtig inkludiert oder wahrgenommen, geschweige denn verstanden.
Es wirkt alles sehr aufgesetzt und gespielt.

Work-Life-Balance

Tatsächlich ein sehr positiver Aspekt, Arbeitszeiten sind okay, Urlaub wird auch kein großes Fass aufgemacht, das hat eigentlich gepasst.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten fand ich unglaublich abstoßend und halte ich auch immer noch für sehr fragwürdig.

Zuerst wird einem eine anspruchsvolle Aufgabe gegeben.

Dann wird von den Vorgesetzten eingesehen, dass es sich bei der Aufgabe um eine nicht realistisch machbare handelt. Das Ziel kann also nicht erreicht werden.

Dann wird einem Hilfe versprochen und zugesagt, damit besagt Aufgabe machbar wird. Es werde nach Lösungen geschaut, man suche nur noch nach dem richtigen Ansatz, es werde nicht mehr lange dauern bis Hilfe kommt.

Besagte Hilfe kommt nach Monaten nicht. Einem wird vorgeworfen, warum besagte Aufgabe nicht geschafft hat. Die Leistung wird scharf kritisiert.

Man arbeitet weiter an der Aufgabe, ohne versprochene Hilfe.

Nachdem Aufgabe nicht geschafft wurde, ist dies teils des Kündigungsgrundes. Sie lassen einen, Gesicht zuerst, ins Messer laufen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wurden sehr schnell repetitiv und monoton, da gab es leider keine interessanten Aspekte.

Gleichberechtigung

Soweit ich das beurteilen konnte war eine Gleichberechtigung gegeben, obwohl bestimmte Positionen stereotypisch besetzt waren.

Spendit zwang mich erneut durch eine Beschwerde bei Kununu meine Bewertung zu
ändern.

Da ich aus Gründen des Datenschutz die Namen nicht offenlegen darf um meinen Punkt zu beweisen, muss ich das nun wie folgt formulieren:

Ich finde, dass HR und Marketing überwiegend mit dem Geschlecht besetzt waren, welches man für diesen Bereich im Unternehmen als stereotypisch ansehen würde.

Ich finde, dass IT und Coding überwiegend mit dem Geschlecht besetzt waren, welches man für diesen Bereich im Unternehmen als stereotypisch ansehen würde.

Arbeitsbedingungen

Hardware stellenweise zu wenig Arbeitsspeicher, was ordentliches bzw. schnelles Arbeiten verhindert hat.
Büro wirkt sehr zusammengebastelt und nicht wirklich effizient. Wozu ein Großraumbüro, wenn eh durchgehend alle in Meetingboxen sitzen.
Durch das offene Büro hört man was der Kollege 20m weiter grad dem Sitznachbarn erzählt.
Allgemein eine komisch wirkende Konstellation.

Gehalt/Benefits

Gehalt war okay, Benefits auch okay. Nichts Weltbewegendes

Image

Mehr Schein als sein.

Karriere/Weiterbildung

Nicht wirklich die Möglichkeit. Karriereweg intern nur sehr kurz wenn überhaupt. Da macht man mit einem Unternehmenswechsel einen größeren Schritt nach vorn was Karriere angeht.
Weiterbildungsbudget gabs zwar, kam man aber irgendwie nie dran, weil es zu den angefragten Themen keine Schulungen gab.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefanie DamkierDirector People

Danke für dein Feedback, das wir ernst nehmen. Einige deiner Erfahrungen unterscheiden sich deutlich von den Rückmeldungen aus regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen und auf kununu - insbesondere zum Kollegenzusammenhalt.
Wir haben kununu gebeten, einzelne Passagen zu prüfen. Dabei ging es ausschließlich um Aussagen, die aus unserer Sicht objektiv nicht zutreffend waren. Alles Gute weiterhin!

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.