Veraltete Strukturen und Arbeitsmitte, anstrengender Führungsstil
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kostenlose Nutzung des Fitnessstudios
- Kostenfreie Getränke am Arbeitsplatz
- Nette Kolleg*innen
- Kostenloser Parkplatz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Veraltete Hard- und Software
- Unklare und teils unzuverlässige Kommunikation der Führung
- Direktiv geprägter Führungsstil mit wenig Wertschätzung
- Hoher Arbeitsdruck bei aufeinanderfolgenden Aktionen
- Eingeschränkte Work-Life-Balance (Wochenendarbeit, bei Events)
- Homeoffice in der Praxis kaum unterstützt
- Nicht ergonomische Büroausstattung
- Begrenzte Weiterbildungsangebote
- Unterdurchschnittliche Vergütung
Verbesserungsvorschläge
- Verlässliche Kommunikation und zeitnahe Freigaben
- Modernisierung von Hard- und Software
- Ergonomischere Arbeitsplätze
- Realistischere Zeit- und Aufgabenplanung
- Mehr Wertschätzung und Einbindung fachlicher Expertise
- Mehr Flexibilität durch zeitgemäße Homeoffice-Regelungen
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen war durchweg positiv, der Führungsstil des Chefs erschwerte jedoch das Arbeitsklima.
Image
Das Studio positioniert sich als Sport- und Gesundheitsangebot für eine eher ältere Zielgruppe, erscheint im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen jedoch preislich hoch angesetzt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war stark von Aktionszeiträumen abhängig. In diesen Phasen war Urlaub eingeschränkt möglich, und Wochenendarbeit kam regelmäßig bei Events vor. Homeoffice wurde wenig unterstützt, was die Flexibilität zusätzlich begrenzte.
Karriere/Weiterbildung
Zu den Weiterbildungsmöglichkeiten kann ich aufgrund der kurzen Zeit nur eingeschränkt Aussagen treffen, diese wirkten insgesamt eher begrenzt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt lag eher im unteren Durchschnitt, wurde jedoch stets pünktlich gezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Umwelt- und Sozialbewusstsein lassen sich nur eingeschränkt Aussagen treffen. Aktive Umweltmaßnahmen waren aus meiner Sicht kaum erkennbar. Zwar wurde teilweise auf einen sparsamen Umgang mit Druckertinte geachtet, gleichzeitig wurde für Feedbackprozesse häufig Papier genutzt, indem Entwürfe ausgedruckt, überarbeitet und erneut gedruckt wurden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kolleg*innenzusammenhalt war überwiegend positiv, der Umgang mit den meisten Kolleg*innen angenehm.
Umgang mit älteren Kollegen
Zum Umgang mit älteren Kolleg*innen ergaben sich während meiner Zeit im Unternehmen keine negativen Auffälligkeiten.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten erschwerte die Zusammenarbeit. Die Kommunikation war insgesamt wenig klar, da E-Mails häufig unbeantwortet blieben und Abstimmungen nicht eindeutig verliefen. Fristen und Freigaben mussten wiederholt aktiv nachgefragt werden.
Zudem wurde frühzeitig nach dem Bearbeitungsstand kommender Aktionen gefragt, obwohl laufende Aufgaben noch nicht abgeschlossen waren oder gerade erst beendet wurden. Dies erhöhte den Zeit- und Arbeitsdruck zusätzlich. Der Umgangston war überwiegend direktiv und ließ Wertschätzung vermissen. Fachliche Rückmeldungen oder Einwände seitens Marketing oder Grafik wurden dabei nur eingeschränkt berücksichtigt, wenn eine bestimmte Umsetzung gewünscht war.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt verbesserungsbedürftig. Hard- und Software waren teilweise veraltet. Nach anfänglicher Abfrage des bevorzugten Betriebssystems wurde mir schließlich ein bestehendes MacBook zur Verfügung gestellt, das grundsätzlich nutzbar war. Jedoch führte die parallele Nutzung von macOS und Windows auf einem Gerät zu unnötig umständlichen Arbeitsabläufen.
Die technische Einrichtung dauerte mehrere Wochen. Ein zusätzlicher Monitor wurde angekündigt, jedoch nicht bereitgestellt. Die Büroausstattung war überwiegend nicht ergonomisch, höhenverstellbare Tische waren nicht vorhanden. Im Kontext eines Gesundheitsstudios mit Fokus auf Gesundheit und Fitness erscheint dies verbesserungswürdig.
Homeoffice wurde zwar grundsätzlich als möglich kommuniziert, jedoch mit dem Hinweis versehen, dass persönliche Kommunikation im Büro bevorzugt werde. In der Praxis wurde Homeoffice daher kaum genutzt, sodass faktisch eine durchgängige Präsenz vor Ort erwartet wurde.
Kommunikation
Die interne Kommunikation im Team funktionierte gut, Rückfragen wurden zeitnah beantwortet und der direkte Austausch war durch kurze Wege unkompliziert.
Die Kommunikation mit der Führungskraft war hingegen erschwert: E-Mails blieben teilweise unbeantwortet, auch bei zeitkritischen Themen, und Freigaben mussten häufig aktiv nachgefragt werden. Persönliche Rückfragen wurden nicht immer positiv aufgenommen.
Gleichberechtigung
Hinsichtlich der Gleichberechtigung ergaben sich keine negativen Auffälligkeiten, Frauen waren auch in leitenden Positionen tätig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren teilweise abwechslungsreich und umfassten sowohl klassische Printmedien wie Flyer, Plakate, Großraumplakate und Aufsteller als auch Social-Media-Inhalte wie Instagram-Posts und Videos.
Die Vielfalt der Aufgaben bot interessante Einblicke, ging jedoch teilweise mit hohen Erwartungen an Umsetzungsgeschwindigkeit einher, auch in Bereichen, in denen nur begrenzte Erfahrung vorhanden war.