Ihr Unternehmen?

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Sportpark 
Heppenheim
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Veraltete Strukturen und Arbeitsmitte, anstrengender Führungsstil

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Heppenheim (Bergstraße) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Kostenlose Nutzung des Fitnessstudios
- Kostenfreie Getränke am Arbeitsplatz
- Nette Kolleg*innen
- Kostenloser Parkplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Veraltete Hard- und Software
- Unklare und teils unzuverlässige Kommunikation der Führung
- Direktiv geprägter Führungsstil mit wenig Wertschätzung
- Hoher Arbeitsdruck bei aufeinanderfolgenden Aktionen
- Eingeschränkte Work-Life-Balance (Wochenendarbeit, bei Events)
- Homeoffice in der Praxis kaum unterstützt
- Nicht ergonomische Büroausstattung
- Begrenzte Weiterbildungsangebote
- Unterdurchschnittliche Vergütung

Verbesserungsvorschläge

- Verlässliche Kommunikation und zeitnahe Freigaben
- Modernisierung von Hard- und Software
- Ergonomischere Arbeitsplätze
- Realistischere Zeit- und Aufgabenplanung
- Mehr Wertschätzung und Einbindung fachlicher Expertise
- Mehr Flexibilität durch zeitgemäße Homeoffice-Regelungen

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen war durchweg positiv, der Führungsstil des Chefs erschwerte jedoch das Arbeitsklima.

Image

Das Studio positioniert sich als Sport- und Gesundheitsangebot für eine eher ältere Zielgruppe, erscheint im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen jedoch preislich hoch angesetzt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war stark von Aktionszeiträumen abhängig. In diesen Phasen war Urlaub eingeschränkt möglich, und Wochenendarbeit kam regelmäßig bei Events vor. Homeoffice wurde wenig unterstützt, was die Flexibilität zusätzlich begrenzte.

Karriere/Weiterbildung

Zu den Weiterbildungsmöglichkeiten kann ich aufgrund der kurzen Zeit nur eingeschränkt Aussagen treffen, diese wirkten insgesamt eher begrenzt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lag eher im unteren Durchschnitt, wurde jedoch stets pünktlich gezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Umwelt- und Sozialbewusstsein lassen sich nur eingeschränkt Aussagen treffen. Aktive Umweltmaßnahmen waren aus meiner Sicht kaum erkennbar. Zwar wurde teilweise auf einen sparsamen Umgang mit Druckertinte geachtet, gleichzeitig wurde für Feedbackprozesse häufig Papier genutzt, indem Entwürfe ausgedruckt, überarbeitet und erneut gedruckt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kolleg*innenzusammenhalt war überwiegend positiv, der Umgang mit den meisten Kolleg*innen angenehm.

Umgang mit älteren Kollegen

Zum Umgang mit älteren Kolleg*innen ergaben sich während meiner Zeit im Unternehmen keine negativen Auffälligkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten erschwerte die Zusammenarbeit. Die Kommunikation war insgesamt wenig klar, da E-Mails häufig unbeantwortet blieben und Abstimmungen nicht eindeutig verliefen. Fristen und Freigaben mussten wiederholt aktiv nachgefragt werden.

Zudem wurde frühzeitig nach dem Bearbeitungsstand kommender Aktionen gefragt, obwohl laufende Aufgaben noch nicht abgeschlossen waren oder gerade erst beendet wurden. Dies erhöhte den Zeit- und Arbeitsdruck zusätzlich. Der Umgangston war überwiegend direktiv und ließ Wertschätzung vermissen. Fachliche Rückmeldungen oder Einwände seitens Marketing oder Grafik wurden dabei nur eingeschränkt berücksichtigt, wenn eine bestimmte Umsetzung gewünscht war.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt verbesserungsbedürftig. Hard- und Software waren teilweise veraltet. Nach anfänglicher Abfrage des bevorzugten Betriebssystems wurde mir schließlich ein bestehendes MacBook zur Verfügung gestellt, das grundsätzlich nutzbar war. Jedoch führte die parallele Nutzung von macOS und Windows auf einem Gerät zu unnötig umständlichen Arbeitsabläufen.

Die technische Einrichtung dauerte mehrere Wochen. Ein zusätzlicher Monitor wurde angekündigt, jedoch nicht bereitgestellt. Die Büroausstattung war überwiegend nicht ergonomisch, höhenverstellbare Tische waren nicht vorhanden. Im Kontext eines Gesundheitsstudios mit Fokus auf Gesundheit und Fitness erscheint dies verbesserungswürdig.

Homeoffice wurde zwar grundsätzlich als möglich kommuniziert, jedoch mit dem Hinweis versehen, dass persönliche Kommunikation im Büro bevorzugt werde. In der Praxis wurde Homeoffice daher kaum genutzt, sodass faktisch eine durchgängige Präsenz vor Ort erwartet wurde.

Kommunikation

Die interne Kommunikation im Team funktionierte gut, Rückfragen wurden zeitnah beantwortet und der direkte Austausch war durch kurze Wege unkompliziert.

Die Kommunikation mit der Führungskraft war hingegen erschwert: E-Mails blieben teilweise unbeantwortet, auch bei zeitkritischen Themen, und Freigaben mussten häufig aktiv nachgefragt werden. Persönliche Rückfragen wurden nicht immer positiv aufgenommen.

Gleichberechtigung

Hinsichtlich der Gleichberechtigung ergaben sich keine negativen Auffälligkeiten, Frauen waren auch in leitenden Positionen tätig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren teilweise abwechslungsreich und umfassten sowohl klassische Printmedien wie Flyer, Plakate, Großraumplakate und Aufsteller als auch Social-Media-Inhalte wie Instagram-Posts und Videos.

Die Vielfalt der Aufgaben bot interessante Einblicke, ging jedoch teilweise mit hohen Erwartungen an Umsetzungsgeschwindigkeit einher, auch in Bereichen, in denen nur begrenzte Erfahrung vorhanden war.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.