3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr starker Kollegenzusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Team
Besonders zu Beginn ein spannendes Umfeld mit kulturellen und veranstaltungsbezogenen Aufgaben
Kooperativer und unterstützender Führungsstil auf Teamleitungsebene
Grundsätzlich abwechslungsreiche Aufgaben
Mitarbeitende haben auch in schwierigen Phasen versucht, eine positive Teamkultur aufrechtzuerhalten
Kommunikation und Entscheidungsprozesse wirkten teilweise intransparent
Führungsstil auf Geschäftsführungsebene häufig widersprüchlich zwischen Mikromanagement, Laissez-faire und autoritären Entscheidungen
Work-Life-Balance nicht immer zeitgemäß, z. B. Erwartung von Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit
Homeoffice zwar kommuniziert, in der Praxis aber nur eingeschränkt genutzt
Begrenzte Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Personelle Unterbesetzung, wodurch einzelne Mitarbeitende langfristig stark belastet waren
Arbeitsbedingungen teilweise schwierig, z. B. durch Lärmbelastung sowie sehr niedrige bzw. hohe Temperaturen in den Büroräumen
Transparente und konsistente Kommunikationsstrukturen etablieren
Führungsstil stärker an die Größe und Entwicklung des Standorts anpassen
Klare und transparente Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende schaffen
Work-Life-Balance modernisieren, z. B. durch eine offenere Homeoffice-Kultur
Personelle Ressourcen langfristig besser planen, um Überlastung zu vermeiden
Arbeitsbedingungen verbessern, insbesondere in Bezug auf Temperatur und Lärmbelastung
Trotz einer häufig angespannten Situation durch hohen Druck aus der Geschäftsführung haben viele Mitarbeitende versucht, eine positive Teamstimmung aufrechtzuerhalten. Eine produktive Arbeitsatmosphäre entstand daher oft eher durch gegenseitige Unterstützung im Team als durch klare Führung. Kritische Rückmeldungen gegenüber der Geschäftsführung wurden teilweise als persönlicher Angriff wahrgenommen, wodurch Diskussionen gelegentlich emotional wurden.
Zu Beginn meiner Zeit im Unternehmen war die Zufriedenheit vieler Mitarbeitender spürbar hoch. Öffentliche Veranstaltungen wurden häufig auch privat besucht, und Kolleg:innen luden teilweise Freunde oder Familie dazu ein. Auch bei internen Teamevents war die Teilnahme meist sehr hoch.
Im Laufe der Zeit hat sich dieses Bild jedoch durch verschiedene Veränderungen im Unternehmen deutlich gewandelt. Nach außen wird der Standort weiterhin als geschichtsträchtiger Ort mit besonderen Veranstaltungen und einem bekannten hauseigenen Café wahrgenommen.
Intern hingegen ist die Stimmung heute stärker von Unsicherheit und Unzufriedenheit geprägt als noch zu Beginn meiner Zeit im Unternehmen.
Die Work-Life-Balance unterscheidet sich je nach Team und entspricht aus meiner Sicht nicht immer den modernen Erwartungen an Arbeitgeber. Während einige Teams feste Arbeitszeiten hatten, arbeiteten andere mit Gleitzeit und Kernarbeitszeiten.
Homeoffice wird zwar in Stellenausschreibungen erwähnt, in der Praxis wurde dessen Nutzung jedoch teilweise kritisch wahrgenommen. Häufig wurde es eher für einzelne Termine wie Arzt- oder Handwerkerbesuche genehmigt als für regelmäßiges mobiles Arbeiten.
Je nach Position im Unternehmen bestand zudem eine gewisse Erwartung, auch nach Feierabend erreichbar zu sein. Anfragen wurden oft auf einer informellen oder „freundschaftlichen“ Ebene gestellt, beispielsweise mit der Bitte, während Krankheit oder Urlaub kurz etwas zu erledigen.
Weiterbildung wurde in der Regel von einzelnen Mitarbeitenden selbst angestoßen. Vom Unternehmen aus gab es nur wenige strukturierte Angebote oder Initiativen in diesem Bereich.
Auch interne Aufstiegsmöglichkeiten waren eher begrenzt. Neue Führungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich meist nur vereinzelt, beispielsweise wenn bestehende Vorgesetzte das Unternehmen verlassen haben.
Mit meinem Grundgehalt war ich grundsätzlich zufrieden und empfand es als angemessen. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass Gehaltsanpassungen teilweise mit einer stillschweigenden Erwartung verbunden waren, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, die nicht Teil der ursprünglichen Verhandlung war. Dadurch wirkte der Zusammenhang zwischen Aufgabenbereich und Gehaltsentwicklung für mich nicht immer vollständig transparent.
Zusätzliche Benefits wie Bonuszahlungen, Jobticket oder andere Zusatzleistungen gab es meines Wissens nach nicht.
Ich habe selten in einem Unternehmen einen so starken Kollegenzusammenhalt erlebt. Während meiner gesamten Zeit im Unternehmen hat sich das Team kontinuierlich weiterentwickelt und war geprägt von gegenseitiger Unterstützung, Hilfsbereitschaft und einem sehr respektvollen Umgang miteinander.
Auch außerhalb der eigentlichen Arbeit gab es ein sehr angenehmes Miteinander, beispielsweise durch regelmäßige gemeinsame Mittagspausen.
Mit den zunehmenden Herausforderungen und Umstrukturierungen im Unternehmen ist der Zusammenhalt sogar noch stärker geworden. Viele Kolleg:innen haben sich gegenseitig unterstützt und sich in schwierigen Situationen bewusst den Rücken gestärkt.
Langjährige Kolleg:innen haben im Laufe der Zeit teilweise eine hohe Arbeitsbelastung getragen und mussten häufig zusätzliche Aufgaben übernehmen. Der Eindruck entstand, dass gerade erfahrene Mitarbeitende stark gefordert waren, insbesondere wenn personelle Ressourcen fehlten.
Insgesamt gab es nur wenige Mitarbeitende mit sehr langer Betriebszugehörigkeit. Viele Kolleg:innen verließen das Unternehmen nach einigen Jahren, wodurch langfristige Erfahrung im Team teilweise verloren ging.
Der Führungsstil der Geschäftsführung hat sich aus meiner Sicht nicht ausreichend mit dem Wachstum des Standorts weiterentwickelt. In der Praxis wirkte die Führung teilweise widersprüchlich – zwischen Mikromanagement, Phasen von Laissez-faire und gleichzeitig eher autoritären Entscheidungen. Dadurch war für Mitarbeitende nicht immer klar, welche Handlungsspielräume tatsächlich bestehen.
Viele Teams und Teamleitungen haben versucht, sich gegenseitig zu unterstützen, um diese Unsicherheiten auszugleichen. Zu Beginn gab es teilweise große Freiheiten in der Umsetzung von Aufgaben. Nach einer Umstrukturierung entstand jedoch der Eindruck, dass einige Mitarbeitende weniger Verantwortung übernehmen konnten, während gleichzeitig einzelne leistungsstarke Personen stark belastet wurden.
Positiv hervorheben möchte ich meine direkte Teamleitung. Der Führungsstil dort war sehr situativ, kooperativ und unterstützend. Ich habe mich in diesem Team stets wohlgefühlt und sowohl mit Fehlern als auch mit konstruktiver Kritik wurde sehr professionell umgegangen. Insgesamt waren deutliche Unterschiede zwischen der Führung auf Geschäftsführungsebene und der direkten Teamleitung erkennbar.
Die Räume waren grundsätzlich ausreichend möbliert und teilweise mit guter Technik ausgestattet. Bei den Arbeitsgeräten gab es jedoch deutliche Unterschiede: Einige Geräte waren auf einem aktuellen Stand, andere waren bereits deutlich veraltet.
Die räumlichen Bedingungen waren über längere Zeit durch Baustellen, Auf- und Abbauten sowie Veranstaltungen geprägt. An einem Veranstaltungsort lässt sich ein gewisser Geräuschpegel zwar nicht vollständig vermeiden, dennoch wäre in solchen Phasen aus meiner Sicht eine flexiblere Homeoffice-Regelung hilfreich gewesen, da die Lärmbelastung teilweise deutlich spürbar war.
Zudem waren die Temperaturen in den Büroräumen nicht immer angenehm. Im Winter lagen sie teilweise bei etwa 17 °C, während es im Sommer regelmäßig sehr warm wurde (über 35 °C).
Zusätzlich waren viele Teams über längere Zeit durch eine erhöhte Arbeitsbelastung aufgrund fehlender personeller Ressourcen betroffen.
Der Informationsfluss wirkt teilweise stark davon abhängig, wie nah einzelne Mitarbeitende an der Geschäftsführung sind. Es kam vor, dass Teammitglieder bereits über Entscheidungen informiert waren, bevor ihre eigenen Teamleitungen einbezogen wurden. Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck einer gewissen Scheintransparenz bei Entscheidungsprozessen.
Mitarbeitende, die Entscheidungen kritisch hinterfragen, werden bei späteren Abstimmungen teilweise weniger einbezogen. Feedback in Richtung der Geschäftsführung scheint eher wahrgenommen zu werden, wenn es die bestehende Sichtweise bestätigt.
Ausführliches Feedback zur eigenen Arbeit erhält man selten. Auf Nachfrage fällt dieses meist positiv aus, was nicht immer mit spontanen kritischen Rückmeldungen oder der allgemeinen Stimmung übereinstimmt.
Meine Aufgaben waren insgesamt abwechslungsreich und haben sich besonders zu Beginn durch das inhaltliche Umfeld des Standorts mit Kultur- und Veranstaltungsbezug interessant gestaltet.
Mit der Zeit hat sich der Aufgabenbereich jedoch deutlich erweitert, ohne dass gleichzeitig andere Aufgaben reduziert wurden. Dadurch ist die Arbeitsbelastung kontinuierlich gestiegen.
- den besonderen Standort in einem historischen Gebäude
- abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben
- grundsätzlich offene Haltung gegenüber Vielfalt
- Kein erkennbarer Sexismus sowie keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Ethnie
- emotionales Führungsverhalten
- Mikromanagement und fehlendes Vertrauen
- destruktiver Umgang mit Fehlern
- mangelnde Wertschätzung
- hohe Fluktuation
- intransparente Kommunikation
- professionelle Führungsstrukturen etablieren
- klare Ziele & transparente Kommunikation
- konstruktive Feedbackkultur entwickeln
- mehr Vertrauen in Mitarbeitende
- echte Work-Life-Balance ermöglichen
Die Atmosphäre ist stark von emotionalem Führungsstil geprägt. Nahezu jedes Thema wird aufgeladen behandelt. Mikromanagement, ausführliche – teils destruktive – Fehlerkommunikation und fehlende Wertschätzung prägen den Alltag. Konstruktive Kritik ist kaum erwünscht. Die hohe Fluktuation spricht für sich.
Nach außen modern und werteorientiert, intern jedoch nicht immer mit der tatsächlichen Unternehmenskultur deckungsgleich.
Die Belastung ist kontinuierlich hoch. Homeoffice ist formal möglich, wird jedoch ungern gesehen und nur im minimalen Rahmen gewährt, was stark kontrollierend wirkt.
Hohe Verantwortung, aber kaum strukturierte Förderung oder langfristige Entwicklungsperspektiven.
Durchschnittlich und marktüblich, ohne besondere Benefits oder transparente Entwicklung.
Offenheit gegenüber Vielfalt, Geschlechteridentitäten und unterschiedlichen Lebensmodellen ist gegeben. Darüber hinaus fehlt jedoch gelebtes soziales Verantwortungsbewusstsein im Arbeitsalltag.
Das Team hält in schwierigen Situationen zusammen und unterstützt sich gegenseitig – auch, weil die Rahmenbedingungen es erforderlich machen.
Kaum relevant, da es nahezu keine älteren Mitarbeitenden gibt. Eine nachhaltige Altersstruktur fehlt.
Ambivalentes Auftreten, stark stimmungsabhängig. Fehlende Empathie, ausgeprägtes Mikromanagement & wenig Vertrauen in eigenständiges Arbeiten
Grundsätzlich vorhanden, jedoch sorgen fehlende Strukturen, hohe Kontrolle und emotionales Führungsverhalten für unnötigen Druck.
Unklare Erwartungen und Ziele. Wichtige Informationen werden nicht strukturiert mit den zuständigen Personen geteilt, sondern häufig selektiv und persönlich gefärbt weitergegeben. Transparenz fehlt weitgehend.
Geschlecht, Herkunft oder Identität spielen keine erkennbare Rolle. Allerdings werden einzelne Mitarbeitende willkürlich bevorzugt – meist auf Basis persönlicher Beziehungen.
Die Aufgaben sind ggf. vielseitig und verantwortungsvoll, jedoch ist echter Gestaltungsspielraum durch starke Kontrolle deutlich eingeschränkt. Einige Postionen sind von deutlicher Mehrbelastung geprägt.