Schlimmer geht's ('n)immer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das einzig positive waren die wenigen Kollegen (überwiegend aus anderen Abteilungen), mit denen gut zu arbeiten war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So vieles, dass ich nicht einmal weiß wo ich Anfangen und wo aufhören sollte
Verbesserungsvorschläge
Das gesamte Führungskonzept, wie auch die Strukturierung sollte überdacht und überarbeitet werden.
Arbeitsatmosphäre
Bei (technischen) Problemen, irgendwelche brauchbaren Informationen zu bekommen wo und was genau los ist ist nur eine von vielen Hürden des Alltags.
Den zweiten Stern gibt's nur aus Mitleid gegenüber den zurückgelassen Kollegen, die jetzt noch weniger Zeit zum ausführen der Arbeiten haben.
Image
Hat man die SRH YSG einmal als Stigma im Lebenslauf stehen gibt's nur 2 Möglichkeiten für die Zukunft. Entweder man wird aus absolutem Mitleid wo anders angestellt oder wird sogar bei Norma/Poco/Netto & Co nichteinmal mehr zum Regale einräumen angenommen.
Work-Life-Balance
Der einzige Vorteil hier in der Technik sind die festen Arbeitszeiten. Die können aber bei Rufbereitschaft auch gerne "flexibel" gehandhabt werden. Und als Objektleiter ist man vor dieser "Flexibilität" generell nicht sicher.
Karriere/Weiterbildung
Wäre schön, wenn man derartiges bekäme.
Selbst als Objektleiter wartete ich auf die Genehmigung zu eingereichten Weiterbildungen bis zum letzten tag. Jetzt brauche ich sie auch nicht mehr...
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen?
Jobticket, Jobbike oder VWL gibt's nur für auserwählte obere Kreise.
Ein einfacher Handwerker bekommt derartiges nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
So lange es einfach, schnell und günstig erledigt ist ist fast alles legitim.
Es darf nur, nach Möglichkeit nichts kosten.
Kollegenzusammenhalt
Kommt darauf an wie man mit wem steht.
Sonst gilt eher die Deathmatch-Devise: 'Jeder gegen jeden und alle nur für sich'.
Umgang mit älteren Kollegen
Geschont wird niemand.
Selbst wenn man Krankheiten wie zb Diabetes oder Asthma schon beim Vorstellungsgespräch offen legt und nie verheimlicht, sind diese bei Vorgesetzten schnell vergessen, verdrängt und "wurden nie erwähnt".
Vorgesetztenverhalten
Es gibt solche und solche.....
Während etliche (leider die Mehrheit) eher an einen Kindergarten erinnern, gibt es wiederum welche (wenn auch nur wenige), die erwachsen und auf Augenhöhe kommunizieren können. Leider sind diese aber meist so weit über einem, dass der Kontakt eher non-existent ist.
Arbeitsbedingungen
Werkzeuge sind veraltet und in schlechtem Zustand. Neues Werkzeug zu bestellen oder bekommen war selbst als Objektleiter eher ein krampfhafter Kampf.
Da bin ich ja privat sogar fast besser aufgestellt.
Und vom kommunikativen Informationsfluss will ich erst gar nicht anfangen.
Kommunikation
Zu viele "Häuptlinge" mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen über die Ausführungen der Arbeit. Und keinem kann man es Recht machen.
Gleichberechtigung
Klar. Einige sind eifach nur gleicher als andere, wodurch sie auch mehr dürfen
Interessante Aufgaben
Eher monoton.
Da es, zu mindest in meinem Gewerk/Fachbereich in welchem ich als einzige Fachkraft arbeitete, überwiegend die gleichen Probleme waren auf die ich nur reagieren konnte. Da sich zum rechtzeitigen agieren von Vorgesetzten zu viel Zeit zum eruieren der Möglichkeiten und Kosten gelassen wurde.


