Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

St. 
Elisabeth-Verein 
e.V.
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Toxischer Arbeitgeber

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei St. Elisabeth-Verein e. V. Marburg in Marburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit + Homeoffice-Möglichkeit), gute technische Ausstattung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Toxisches Vorgesetzenverhalten, keine Gleichberechtigung, Probleme und Schwierigkeiten werden nicht gelöst

Verbesserungsvorschläge

Probleme lösen, anstatt sie zu meiden. Positionen nicht vom Vorstand intern "vorbestimmen", sondern ein echtes Bewerbungsverfahren durchführen und somit (bitte!!!) auch Externen eine echte Chance geben, eine (Leitungs-)Position zu bekommen. Gleichberechtigung, was die Bezahlung angeht und gute Mitarbeiter*innen fördern, anstatt sie auszunutzen.

Arbeitsatmosphäre

Angespannte Stimmung im Team und das seit Jahren. Die Probleme sind bei den Vorgesetzen bekannt, doch hier werden Kolleg*innen lieber "rausgeekelt" anstatt eine Lösung für die Probleme zu finden. Die zwischenmenschlichen Konflikte überwiegen leider sehr, sodass man Schwierigkeiten hat, motiviert zu bleiben oder sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Dies führt dazu, dass die A-Mitarbeiter*innen den Verein verlassen, damit die B- und C-Mitarbeiter*innen bleiben können.

Image

Der St. Elisabeth-Verein hat von außen ein ganz gutes Image, soweit ich das mitbekomme. Leider kann ich dieses nicht bestätigen. An das hoch gepriesene Leitbild wird sich nicht gehalten, ganz im Gegenteil.

Work-Life-Balance

Wir haben die Möglichkeit, Homeoffice zu machen und haben das Gleitzeit-Arbeitsmodell. Einige Kolleg*innen müssen allerdings aufgrund von Social-Media oder Messen auch an Wochenenden arbeiten. Teilweise wird von einem verlangt, auch im Mutterschutz/Urlaub/Krankheitsfall erreichbar zu sein, was nicht in Ordnung ist.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe schon von mehreren Kolleg*innen in der Abteilung mitbekommen, dass sie nicht nur nicht gefördert werden, sondern dass ihnen sogar noch Steine in den Weg gelegt und falsche Hoffnungen gemacht werden. Kolleg*innen in unserer Abteilung haben sich wenn dann privat weitergebildet, ohne dies positiv von den Vorgesetzen anerkannt zu bekommen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt in unserer Abteilung ist wie bereits erwähnt sehr ungerecht verteilt. Kolleg*innen mit einem gleichen Tätigkeitsniveau verdienen mehrere Entgeltgruppen weniger/mehr. Leider verdienen teilweise auch B- und C- Mitarbeiter*innen mehr als A-Mitarbeiter*innen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vieles ist sehr nachhaltig gestaltet. Allerdings gibt es leider viele Kolleg*innen und Vorgesetze, die Dokumente unnötig ausdrucken und nach Gebrauch wegschmeißen, anstatt sie digital zu verwenden.

Kollegenzusammenhalt

Einzelne Kolleg*innenverhältnisse sind gut, jedoch ist dies leider die Ausnahme. Es herrschen sehr viele zwischenmenschliche Konflikte, die u.a. auf ungleich verteilter Bezahlung, Förderung, Anerkennung sowie Neid zurückzuführen sind. Seit Januar 2025 wurden wir mit der Öffentlichkeitsarbeit zusammengelegt, was aufgrund von unterschiedlichen Sichtweisen und Verständnissen nur zu weiteren Schwierigkeiten führt. Eine richtige Zusammenarbeit kann sich hier keine*r vorstellen.

Umgang mit älteren Kollegen

neutral

Vorgesetztenverhalten

In unserer Abteilung herrscht eine problematische Führungsstruktur. Die neue Abteilungsleitung ist lediglich die rechte Hand eines Vorstands, der offiziell nicht einmal für uns zuständig ist. Der andere Vorstand nimmt nur an Abteilungssitzungen teil, spielt ansonsten aber kaum eine Rolle. Hinzu kommt, dass die Abteilungsleitung weder fachlich noch persönlich für die Position geeignet ist. Ihre Ernennung war vorbestimmt, die Stellenausschreibung und das Bewerbungsverfahren dienten lediglich der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Obwohl die Vorgesetzten die Probleme in der Abteilung kennen, ignorieren sie diese oder verschlimmern sie sogar. Kritik oder schwierige Fälle werden abgewiesen, häufig mit der Aussage: „Da kann ich nichts machen, mir sind die Hände gebunden."
Besonders demotivierend ist die Ungleichbehandlung der Mitarbeiter*innen: Wenig engagierte Kolleg*innen erfahren keine Konsequenzen und werden von den Vorgesetzten in Ruhe gelassen, während leistungsstarke Mitarbeitende deutlich mehr arbeiten müssen - oft bei gleicher oder sogar niedrigerer Bezahlung.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist gut, außerdem haben wir höhenverstellbare Schreibtische. Zudem haben wir maximal Dreierbüros, was auch sehr angenehm ist.

Kommunikation

Sehr oft bekommen wir Informationen leider nicht oder nur zu spät mit. Dies hat oft zu sehr unangenehmen, fast schon peinlichen, Situationen geführt. Gerade in der Marketingabteilung sollten Informationen wie z.B. Gruppeneröffnungen bekannt sein. Dass die Messebesucher*innen teilweise besser informiert sind als die Messeaussteller*innen darf normalerweise nicht sein.

Gleichberechtigung

Wie bereits oben erwähnt ist das Arbeits-Bezahlungs-Verhältnis sehr ungerecht verteilt. Kolleg*innen mit einem gleichen Tätigkeitsniveau verdienen mehrere Entgeltgruppen weniger bzw. mehr. Leider verdienen teilweise auch B- und C- Mitarbeiter*innen mehr als A-Mitarbeiter*innen. Außerdem ist die Aufgabenverteilung von der Menge sehr ungerecht verteilt. Es gibt Kolleg*innen, die kaum was machen und es gibt welche, die alles auffangen (müssen).

Interessante Aufgaben

Mit meinen Aufgaben an sich bin ich sehr zu frieden, da sie abwechslungsreich sind und mich erfüllen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.