Wie man ein Haus kaputtmacht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass es ein Theater ist
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vor allem das Mobbing und der Eindruck, dass das ganze Haus bald gegen die Wand fahren wird, wenn sich nichts ändert
Verbesserungsvorschläge
Austausch der erweiterten Leitung und Verpflichtung, dass auch ganz oben Kontrollen stattfinden, ob alles richtig läuft, damit diese Vetternwirtschaft endlich aufhört
Arbeitsatmosphäre
Man sollte sehr vorsichtig sein, wem man an diesem Haus trauen kann. Am besten so wenig wie möglich erzählen und vor allem keine Kritik äußern, sonst wird die Mobbingschraube angezogen.
Image
Das Theater ist häufig in der Presse wegen der Sanierung des Großen Hauses und jetzt gerade wegen der Freilichtbühne. Das erweckt schon keinen positiven Eindruck, aber hinter den Kulissen ist es noch schlimmer.
Work-Life-Balance
Das ist am Theater immer so eine Sache. Bei mir ist es in Ordnung, aber in manchen Bereichen ist der NV Flatrate traurige Realität.
Karriere/Weiterbildung
Beziehungen sind eindeutig wichtiger als Können. Man hat manchmal den Eindruck, dass die Leute wie Spielfiguren von einer Stelle zur nächsten geschoben werden. Die "Weiter"bildungen sind dann dazu da, um die Leute überhaupt erst einmal für ihre Stelle zu qualifizieren und auch das gelingt nicht immer.
Gehalt/Benefits
Es wird nach verschiedenen Tarifverträgen gezahlt, dadurch ist es schwierig zu vergleichen. Insgesamt ist das Gehalt im öffentlichen Dienst nicht so üppig, aber das weiß man ja vorher.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In Ansätzen da, aber nicht immer ganz durchdacht.
Kollegenzusammenhalt
Unterschiedlich. Wäre wahrscheinlich da, wenn er nicht durch die Leitungen gezielt unterwandert würde.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht und auch nichts in diese Richtung mitbekommen.
Vorgesetztenverhalten
Katastrophal. Es ist erschreckend, in wie vielen Beiträgen für die beiden Accounts des Theaters der Begriff Vetternwirtschaft o.Ä. genannt und auch auf Mobbing hingewiesen wird. Das bleibt alles ohne Folgen. Die Personalauswahl kann man auch nicht wirklich verstehen. Kompetente Kräfte gehen nach kurzer Zeit bzw. werden gegangen, während sich Personen, die im ganzen Haus wegen ihrer Unfähigkeit niemand ernst nehmen kann, durch Beziehungen nach ganz oben halten können.
Arbeitsbedingungen
Technisch durch die Interimssituation etwas schwierig, aber grundsätzlich in Ordnung. Psychisch durch Druck und Mobbing nicht gut, selbst wenn man nicht direkt betroffen ist.
Kommunikation
Am verlässlichsten ist der Flurfunk. Es empfiehlt sich Raucher zu sein, wenn man notwendige Infos erhalten möchte.
Gleichberechtigung
Ist leider ins Gegenteil umgeschlagen. Es wird so viel Rücksicht auf die Bedürfnisse einzelner vermeintlich Benachteiligter genommen, dass andere gar keine Chancen haben und der Laden auch überhaupt nicht mehr läuft. An manchen Tagen sind die Flure wie ausgestorben. Die paar Leute, die übrig sind, versuchen den Betrieb irgendwie aufrecht zu halten und dürfen dann zusehen, wie die anderen an ihnen vorbeibefördert werden.
Interessante Aufgaben
Die ergeben sich am Theater praktisch von selbst.