Keine gute Erfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Personalrat und Vertrauensleute-System, Angebot von Teamevents und Gesundheitsvorsorge. IT ist bei Problemen gut erreichbar.
Verbesserungsvorschläge
Systematische Leistungsbeurteilung an Zielvereinbarungen und ihren Erreichungsgrad knüpfen, nicht an einen pauschalen Kriterienkatalog, der nicht wirklich mess- und belegbar ist. Gelebte Feedbackkultur etablieren. Digitale Aktenverwaltung überall umsetzen und vereinheitlichen.
Arbeitsatmosphäre
Ich erlebe wenig Lob in der Abteilung und keine gute Fehlerkultur. Vorgesetzte kontrollieren genau und suchen nach Fehlern der Mitarbeitenden, anstatt auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Man hat das Gefühl, mehr als 100 % geben zu müssen, um mit den Erwartungen mithalten zu können. Es entsteht der Eindruck, das Standing einer Person wird durch persönliche Sympathie begünstigt. Leistungsbewertung nicht wirklich transparent.
Image
Ein Teil der Kollegen sind ziemlich unzufrieden mit der Organisation der Abteilung und den Abläufen. Es gibt wenig Entwicklungsmöglichkeiten, für sinnvolle Fortbildungen landet man überwiegend auf den Wartelisten. Es gibt sportliche Teamevents, wie Stadtläufe, zu denen man sich anmelden kann. Der Personalrat ist sehr engagiert für ein gutes Miteinander.
Work-Life-Balance
In dieser Abteilung leider sehr unflexibel. Ausnahmen von der Arbeitszeit müssen mit allen im Team abgestimmt werden, auch bei Arztterminen. Beim Abbau von Überstunden muss man damit rechnen, dass dieser kurzfristig widerrufen werden kann , auf diese Weise kann man die freien Tage nicht entsprechend für z. B einen Urlaub verplanen.
Telearbeit technisch und organisatorisch möglich aber von den Vorgesetzten nicht erwünscht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung in den Räumlichkeiten. Scheint für Vorgesetzte und leider auch Kollegen kein großes Thema zu sein.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen sind überbucht, Vorgesetzte in der Abteilung fördern das Aufarbeiten von Defiziten bei Mitarbeitern, nicht aber die aktive Weiterentwicklung. Man hat den Eindruck, es wird darauf gesetzt, den Status Quo zu erhalten anstatt den Mitarbeitern auch den Erwerb von Fähigkeiten zu ermöglichen, die ebenso einer Tätigkeit auf einer anderen Stelle zugute kommen könnten.
Kollegenzusammenhalt
Diejenigen, die in einem Boot sitzen, versuchen zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen. Der Umgang miteinander ist zum Großteil ehrlich und offen. Das System mit den Vertrauensleuten ist etabliert und wird gut angenommen.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe leider wenig offene Kommunikation erlebt. Bei Konflikten schwierige Gesprächsführung und nicht so mitarbeiterorientiert. Ich habe den Eindruck, man muss aufpassen, wie man etwas sagt, um keine Abzüge bei der Leistungsbeurteilung zu riskieren. Leider kein Lob für gute Leistungen und Erfolge. Mikromanagement ist leider an der Tagesordnung. Man sollte mehr auf die Kompetenzen der Mitarbeiter vertrauen, schließlich hat man doch fähige Personen eingestellt.
Arbeitsbedingungen
Räumlichkeiten leider sehr grell und nicht dimmbar. Es herrscht ein enormer Lärmpegel, was die Konzentration erschwert. Viele Unterbrechungen durch Anfragen während der Tätigkeit. Höhenverstellbare Tische und aktuelle Technik sind ein Plus. Ein unkompliziertes Arbeiten mit einer digitalen Aktenverwaltung und entsprechenden Workflows ist derzeit nicht möglich.
Kommunikation
Vorgesetzten informieren über E-Mails und Besprechungen über neue Entwicklungen. Zurückliegende Ereignisse und Erfolge werden im Team nicht besprochen.
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt pünktlich. Digitale Abrechnungen fehlen allerdings noch. Als weitere Leistungen werden z. B. ein Zuschuss zum Deutschlandticket geboten oder Freistellung für die Krebsvorsorge.
Gleichberechtigung
Ich habe keine Ungleichbehandlung von Mitarbeitern aufgrund ihres Geschlechts, Herkunft oder sexuellen Identität erlebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, man unterstützt sich im Team. Arbeitsschritte müssen jederzeit genau dokumentiert werden, sonst wird hinterfragt. Es gibt wenig Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen oder Projekte zu übernehmen, da es anderweitig keine Entlastung gibt. Fachanwendungen arbeiten manchmal nicht zuverlässig.