7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv war das Gleitzeitmodell, auch wenn es nicht ganz dem Standard in anderen Unternehmen entsprach. Auch die technische Ausstattung am Arbeitsplatz war gut und erleichterte die Arbeit deutlich.
Die technische Werkleitung war sehr einfühlsam, legte großen Wert auf Arbeitssicherheit und schätzte die Mitarbeitenden im technischen Bereich. Außerdem wurden kostenfreies Wasser, Heißgetränke und frisches Obst angeboten.
Besonders Negativ auffallend sind:
* Die konsequenten Sparmaßnahmen der neuen kaufmännischen Werkleitung
* Die ständige Überwachung einzelner Mitarbeitender
* Eine teilweise mittelmäßige Kommunikation zwischen den Kolleginnen und Kollegen
* Gelegentliche Auseinandersetzungen innerhalb des Teams bzw. mit anderen Teams
Die kaufmännische Werkleitung sollte in Zukunft den Fokus nicht nur aufs Sparen legen, sondern sich auch stärker mit den Mitarbeitenden auseinandersetzen. Ein zu striktes Sparen sollte vermieden werden, damit nicht unnötig Dinge erschwert oder „kaputtgespart“ werden. Es wäre außerdem wichtig, auf Anregungen der Mitarbeitenden einzugehen und die spürbare Bevorzugung einzelner Personen zu reduzieren. Verstöße gegen die Betriebsordnung sollten konsequent bei allen geahndet werden, nicht nur bei denen, die weniger beliebt sind. Auch die ständige Überwachung einzelner Kolleginnen und Kollegen sollte beendet werden, um ein gutes Arbeitsklima zu fördern. Schließlich handelt es sich um erwachsene Menschen, die auch so behandelt werden sollten.
Generell sollte der Umgang mit den Mitarbeitenden überdacht werden. Wünsche, Sorgen und persönliche Meinungen müssen ernst genommen werden, statt sie herunterzuspielen oder zu ignorieren, damit Vertrauen und Motivation gestärkt werden.
Die Arbeitsatmosphäre kann insgesamt als zufriedenstellend beschrieben werden. Sie war weder besonders positiv noch gravierend belastend, bewegte sich jedoch überwiegend im mittleren Bereich.
Das Thema Wertschätzung wurde in den einzelnen Abteilungen unterschiedlich gehandhabt. In meiner Abteilung wurde Anerkennung für geleistete Arbeit vergleichsweise regelmäßig ausgesprochen. Seitens der Werkleitung – insbesondere durch die neue kaufmännische Leitung – war Lob hingegen kaum wahrnehmbar.
Auch im Hinblick auf Fairness ergab sich aus meiner Sicht ein differenziertes Bild. Es entstand wiederholt der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt behandelt wurden. Verstöße gegen die Betriebsordnung wurden bei bestimmten Personen offenbar toleriert oder nicht weiterverfolgt, während andere Mitarbeitende bei vergleichbaren Sachverhalten unmittelbar zu Gesprächen einbestellt wurden. Dies führte zu einer inkonsistenten Handhabung der Regeln und erschwerte ein einheitliches Verständnis von Gleichbehandlung.
Nach außen wird viel Positives gezeigt, aber innen sieht die Sache leider anders aus. Auch die eigenen Kolleginnen und Kollegen sprechen nicht besonders gut über den Arbeitgeber, sodass die Realität deutlich hinter dem nach außen dargestellten Bild zurückbleibt.
Insgesamt konnte der Bereich als „gut“ bewertet werden, auch wenn noch deutlich Luft nach oben war.
Es gab ein Gleitzeitmodell, das eigentlich Flexibilität ermöglichen sollte. Freitags war das aber stark eingeschränkt: Um 12:00 Uhr musste Feierabend gemacht werden. Wer länger blieb, bekam die extra Stunden nicht angerechnet und arbeitete quasi unbezahlt.
Dafür kam es dann auch regelmäßig zu Diskussionen mit der Werkleitung, was das eigentlich flexible Modell in der Praxis ziemlich einschränkte.
Dadurch, dass die kaufmännische Werkleitung konsequent Einsparungen gemacht hat, konnte man auf den ersten Blick denken, es ginge um Umweltbewusstsein. Zumindest wirkte es so. Ob das wirklich aus ökologischen Gründen geschah, blieb aber eher fraglich.
Mein Verständnis von Kollegenzusammenhalt ging damals deutlich weiter als das, was wirklich gelebt wurde. Es wurde zwar viel über Unzufriedenheit mit Kolleginnen, Kollegen oder der kaufmännischen Werkleitung gesprochen, aber das blieb fast immer nur untereinander.
Offene Kritik oder Probleme direkt bei den zuständigen Stellen anzusprechen, passierte nur selten. Dadurch wirkte es oft so, als würde alles eher im Hintergrund besprochen, statt offen und lösungsorientiert. Das machte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schwer und verhinderte, dass Probleme wirklich geklärt wurden.
Langjährige Kolleginnen und Kollegen wurden meiner Beobachtung nach wertgeschätzt und von den anderen Mitarbeitenden angemessen behandelt.
In der Abteilung wurden Entscheidungen meist gemeinsam besprochen, was insgesamt positiv auffiel. Ziele wurden gesetzt und es gab den Anspruch, diese auch einzuhalten. Die Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung war in diesem Punkt daher recht konstruktiv.
Bei der kaufmännischen Werkleitung sah es dagegen deutlich kritischer aus. Der Führungsstil war sehr kontrollierend, es wurde häufig nach kleinsten Fehlern gesucht, während Einsatz und Mühe nur selten anerkannt wurden.
Dadurch entstand der Eindruck, dass Mitarbeitende nicht immer auf Augenhöhe behandelt wurden. Die Art der Kontrolle wirkte oft eher wie der Umgang mit Schulkindern als eine professionelle Zusammenarbeit zwischen Erwachsenen.
Meiner Einschätzung nach waren die Arbeitsmittel auf dem aktuellen Stand. An meinem Arbeitsplatz gab es keine nennenswerten Einschränkungen, sodass ein effizientes Arbeiten gut möglich war.
Die interne Kommunikation unterschied sich stark von Abteilung zu Abteilung. Während in einigen Bereichen sehr viele Informationen weitergegeben wurden, fehlte in anderen Abteilungen die Weitergabe relevanter Inhalte weitgehend oder blieb ganz aus. Dies führte immer wieder zu ineffizienten Abstimmungsprozessen, in denen Themen mehrfach behandelt oder im Kreis besprochen werden mussten.
Positiv war, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikationsstrukturen ergriffen wurden, die in einigen Bereichen auch Fortschritte brachten. Trotzdem bestand weiterhin deutliches Verbesserungspotenzial.
Strukturierte Informationsweitergaben seitens der Stadtwerke – etwa durch regelmäßige Meetings oder zusammenfassende E-Mails zu aktuellen Entwicklungen – fanden kaum statt. Alltägliche organisatorische oder infrastrukturelle Änderungen wurden häufig ohne Vorabinformation umgesetzt. Neue Anschaffungen oder Anpassungen erschienen dann einfach am Arbeitsplatz, ohne dass die Mitarbeitenden vorher darüber informiert worden waren. Informationen erfolgten – wenn überhaupt – eher beiläufig oder erst nachdem die Änderungen bereits umgesetzt worden waren.
Das Gehalt lässt sich als angemessen und marktüblich beschreiben. Insgesamt ein solider Durchschnitt
Im Hinblick auf Gleichberechtigung ergaben sich aus meiner Sicht keine negativen Beobachtungen. Alle Mitarbeitenden wurden nach den gleichen Maßstäben behandelt, unabhängig von Position, Geschlecht oder persönlichen Hintergründen.
Interessant war die Tätigkeit insgesamt eher weniger. Der Arbeitsalltag war stark von sich täglich wiederholenden, gleichförmigen Aufgaben geprägt. Abwechslung oder inhaltliche Weiterentwicklung waren kaum gegeben.
Mit der Zeit entstand der Eindruck einer routinemäßigen Abarbeitung. Vergleichbar mit einer Tätigkeit am Band. Eigeninitiative oder kreative Ansätze spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle, was die Motivation auf Dauer spürbar beeinträchtigte.
Mitarbeiterausflüge
Kommunikation fehlerhaft
Leistung wird nicht anerkannt
Keine Nettigkeiten
Vom hohen Ross absteigen
Work-Life Balance in der tatsächliche Welt umsetzen
Nicht am falschen Ende sparen!
Heiliger Schein
Nach außen wird groß geworben, aber innerhalb nichts getan
Anforderungen aber ohne Seminare
Absolut unrealistisch. Weit weg von marktüblichen Gehältern
Leider nur begrenzt
Von Oben herab beginnend schlecht
Es wird leider am falschen Ende gespart
Stark spürbarer Unterschied zwischen Weibl./Männl. Männl./Weibl.
teilweise ja
öffentliche verwaltung
positiv
ist ok
schlechte führung aus kaufmännischer seite. weit weg con praxis
Sicherer Arbeitsplatz da öffentlicher Betrieb
Gehaltsebene und Gleichberechtigung, Umgang aus der GF
Transparenz, Kritikfähigkeit
Das er nett ist und wenn man Probleme hat er sehr schnell die lösen will.
Nichts!
Gibt es keine find ich alles super!
Selbstständiges Arbeiten
Kreativität erwünscht
Eigene Ideen
Work Life Balance ausbauen
Tolles Team, gute Stimmung. Ein Lachen am Tag ist garantiert!
Das ist ausbaufähig aber darüber nachgedacht wird bereits...