4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Verbesserungsvorschläge
Weniger reden, mehr umsetzen.
moderne Systeme und digitale Prozesse konsequent vorantreiben
Entscheidungswege verkürzen
Leistung und tatsächliches Engagement transparent anerkennen
klare Karriere- und Entwicklungsperspektiven schaffen
Weiterbildung nicht nur auf dem Papier anbieten
Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen, nicht automatisch mit immer mehr Aufgaben belasten
fachliche Kompetenz stärker gewichten als persönliche Beziehungen
Führungskräfte stärker an Mitarbeiterentwicklung und Wertschätzung messen
Prozesse konsequent hinterfragen und unnötige Bürokratie abbauen
langjährige und erfahrene Mitarbeiter stärker binden und entwickeln
Auf den ersten Blick wirkt vieles solide, bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Leistung und Engagement werden aus meiner Erfahrung nicht konsequent honoriert. Vieles hängt davon ab, wen man kennt und wie gut man sich positioniert. „Nasenpolitik“ scheint teilweise wichtiger zu sein als tatsächliche Leistung und fachliche Kompetenz.
Nach außen vermitteln Stadtwerke grundsätzlich das Bild eines sicheren, etablierten und verlässlichen Arbeitgebers. Intern erlebt man teilweise jedoch deutlich mehr Behäbigkeit, als dieses Image vermuten lässt.
Gerade der Gegensatz zwischen dem Anspruch eines modernen Energieunternehmens und teilweise veralteten Strukturen fällt auf.
Die grundsätzlichen Rahmenbedingungen können positiv sein. Allerdings relativiert sich das, wenn zuverlässige Mitarbeiter dauerhaft zusätzliche Aufgaben übernehmen, weil sie diejenigen sind, auf die man sich verlassen kann.
Eine gute Work-Life-Balance bedeutet für mich nicht nur flexible Arbeitszeiten, sondern auch eine realistische Verteilung von Verantwortung und Arbeitslast.
Für mich einer der größten Kritikpunkte.
Eine klare Karriereplanung habe ich nicht erlebt. Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht begrenzt bzw. häufig davon abhängig, wie stark man sich selbst darum bemüht.
Wer fachlich ambitioniert ist und sich weiterentwickeln möchte, kann relativ schnell an Grenzen stoßen. Gerade in einer sich massiv verändernden Energiewirtschaft wäre hier deutlich mehr strategische Personalentwicklung notwendig.
Für mich einer der größten Kritikpunkte.
Eine klare Karriereplanung habe ich nicht erlebt. Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht begrenzt bzw. häufig davon abhängig, wie stark man sich selbst darum bemüht.
Wer fachlich ambitioniert ist und sich weiterentwickeln möchte, kann relativ schnell an Grenzen stoßen. Gerade in einer sich massiv verändernden Energiewirtschaft wäre hier deutlich mehr strategische Personalentwicklung notwendig.
Als Unternehmen aus der Energiewirtschaft ist das Thema nach außen natürlich sehr präsent. Intern würde ich mir allerdings wünschen, dass derselbe Anspruch auch auf moderne Arbeitsprozesse, Digitalisierung und den Umgang mit den eigenen Mitarbeitern übertragen wird.
Innerhalb der Teams kann der Zusammenhalt gut sein. Gleichzeitig entsteht ein interessantes Muster: Wer zuverlässig ist, sich in Themen einarbeitet und Probleme löst, bekommt häufig nicht weniger Arbeit, sondern immer mehr. Engagement wird damit schnell zur „Strafe“.
Erfahrung und langjährige Unternehmenszugehörigkeit sollten meiner Meinung nach ein echtes Kapital für ein Unternehmen sein. Wer über Jahre Wissen und Erfahrung aufbaut, sollte daraus auch Entwicklungsperspektiven und entsprechende Anerkennung ableiten können.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass gerade die Mitarbeiter, die das Unternehmen und seine Prozesse gut kennen, irgendwann die Motivation verlieren.
Wertschätzung und Anerkennung für gute Arbeit habe ich vermisst. Wer zuverlässig ist, sich in neue Themen einarbeitet und Verantwortung übernimmt, wird nicht unbedingt gezielt gefördert. Stattdessen entsteht schnell der Eindruck: Wenn jemand etwas gut kann, bekommt er eben noch mehr davon.
Führung sollte aus meiner Sicht nicht nur darin bestehen, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Leistung anzuerkennen, Mitarbeiter zu entwickeln und Perspektiven aufzuzeigen.
Ein wesentlicher Kritikpunkt sind teilweise veraltete Systeme und Strukturen. Moderne, effiziente Arbeitsweisen werden dadurch unnötig erschwert.
Gerade wenn Mitarbeiter Prozesse verbessern wollen, sollte ihnen dafür auch die notwendige technische und organisatorische Grundlage gegeben werden.
Es wird sehr viel geredet, diskutiert und angekündigt – bei der Umsetzung hapert es allerdings regelmäßig. Leider auch über Dinge die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Entscheidungen ziehen sich, Zuständigkeiten sind nicht immer klar und Probleme werden teilweise eher verwaltet als gelöst.
Auf dem Papier sicherlich vorhanden. In der Praxis hatte ich allerdings nicht immer den Eindruck, dass Leistung, Engagement und Kompetenz die entscheidenden Kriterien sind. Persönliche Beziehungen und die eigene Positionierung können offenbar einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie man wahrgenommen und gefördert wird.
Es gibt durchaus interessante Aufgaben und fachlich spannende Themen. Das Problem ist weniger die Tätigkeit selbst als die fehlende Perspektive dahinter. Wer sich in ein Thema richtig einarbeitet, wird schnell zur Anlaufstelle für alles, was damit zusammenhängt – ohne dass daraus automatisch eine Weiterentwicklung oder entsprechende Anerkennung entsteht.
Grauenvoll
Fachliche Inkompetenz und unzumutbarer Umgang mit den Mitarbeitern